Sonntag, 25. September 2016

[Rezension] Wie Sterne so golden - Marissa Meyer







Titel: Wie Sterne so golden
Autor: Marissa Meyer
Seitenzahl: 576
Verlag: Carlsen
Orignaltitel: Cress

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Klappentext:
Seit ihrer Kindheit hat Cress die Erde nur aus der Ferne betrachten können. Unter strenger Aufsicht der bösen Königin Levana führt sie in ihrem Satelliten ein wenig abwechslungsreiches Leben. Doch immerhin hat sie sich mit den Jahren zu einer begnadeten Hackerin entwickelt und verschafft sich so Zugang zu Levanas geheimen Plänen. Da taucht plötzlich das Raumschiff von Cinder bei ihr auf, die ihr zur Flucht verhilft. Doch wird sie auf der Erde den Ritter in der glänzenden Rüstung finden, von dem sie immer geträumt hat?


Meine Meinung:
Nach dem spannenden Ende von Band 2 befinden sich unsere Protagonisten mal wieder auf der Flucht und erneut die Frage, wie sie die Königin von Luna aufhalten können. Also nimmt Cinder Kontakt auf zu der Lunarierin die ihr einst im Palast geholfen hat, per Link nimmt sie somit also Kontakt auf zu Cress.

Unsere neue Protagonistin lebt in einem Satelliten, der seit Jahren die Erde umkreist. Cress ist dadurch sehr isoliert und saugt deshalb alle News von der Erde auf. Der Umstand das sie eine unglaublich gute Hackerin ist hat dazu geführt, dass Sybil, die böse Thaumaturgin der Königin Levana, sie dort eingesperrt hat und alle Informationen und Abhörungen aus dem Palast an sie weiter leitet. Cress Leben ist unglaublich traurig und als Leser fühlt man einfach sofort mit ihr mit und hofft, dass ihr jemand aus diesem Leben heraus hilft. Durch die Kapitel aus Cress Sicht wird klar, wie fuchtbar einsam ein Leben in einem Satelliten ist, und wie grausam Sybil.

Natürlich läuft auch das Abenteuer unser Protagonisten weiter und muss sich zwangläufig mit dem von Cress kreuzen. Nach einem turbulenten Befreiungsversuch könnte die Dramatik nicht höher sein, denn nicht nur, dass unsere Clique getrennt wurde, zudem rasen Thorne und Cress mit dem Satelliten auf die Erde zu und es scheint als wäre das Ende nah. Nun hat auch Thorne endlich seinen großen Auftratt und kann zeigen was in ihm steckt. Als Partner sind die beiden wirklich hinreißen und liefern genügend Lesestoff für ein Band. Aber nicht nur Thorne hat als Nebenprotagonist seinen großen Auftritt, sondern auch Iko, mein persönlicher Liebling, hat mal wieder eine tragende Rolle. Ich liebe sie einfach. Mal abgesehen von C3PO und R2D2 ist sie wohl meine liebste Android die ich je kennen gelernt habe.

Natürlich schafft es Marissa Meyer den Leser bis zum Ende mit kleinen Geschichtsbrocken und neuen Geheimnissen an das Buch zu binden. Die Spannung bleibt konsiquent oben und am Ende erwartet den Leser dann auch noch eine interessante Überraschung. Die Beziehungen und Protagonisten entwickeln sich weiter, und zum Schluss bleibt uns nur die Sehnsucht nach dem Finale und der Hoffnung, dass sich alles zum Gutem wendet.


Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung die nochmal mit neuen Enthüllungen und Details den Leser süchtig macht nach den Lunar-Chroniken. Mit Cress tritt eine neue und interessante Persönlichkeit in die Geschichte ein, man muss sie einfach ins Herz schließen. Aber auch die bisher bekannten Protagonisten machen Entwicklungen durch und erwärmen unser Herz. Ich bin gespannt, was uns im Finale erwartet und kann es kaum erwarten.




Samstag, 24. September 2016

[Blogtour] 15 Jahre Carlsen Taschenbuch - Heute geht es los


Hallöchen an alle Büchersüchtigen,

heute komme ich mit einer riesigen Neuigkeit zu euch, denn pünktlich in einer Stunde startet die große Blogtour zu 
"15 Jahre Carlsen Taschenbuch"
auf ganz vielen tollen Blogs. Neben interessanten Beiträgen und Buchvorstellungen, habt ihr am Ende natürlich auch wieder die Möglichkeit, anlässchlich Taschenbuchjubiläum, tolle Preise zu gewinnen. Haltet also die Augen offen, notiert euch den Blogtourfahrplan und genießt in aller Ruhe die Beiträge.
Blogtourfahrplan:


24.9. 15 Jahre Carlsen Taschenbuch: Interview mit Programmleiterin Anne Bender
 
25.9. Vorstellung der Kinderbuch-Jubiläumshighlights zum Sonderpreis
26.9. Buchvorstellungen: Conny & Co und Die Penderwicks
27.9. Buchvorstellung: Wer kennt nicht das spannende Abenteuer von “Ein Pferd namens Milchmann” von Milke Rosenboom
28.9. Buchvorstellung: Rico, Oskar und die Tieferschatte
29.9. Buchvorstellungen: Geld das vom Himmel fällt & ein Zauberfussball – Kinderbücher mit viel Spannung und voller Abenteuer
30.9. Vorstellung der Jugendbuch-Besteller zum Sonderpreis
1.10. Wie kommen die Titel in den Katalog? Interview mit der Programmchefin Anne Bender
2.10. Buchvorstellungen: Der Geschmack von Glück & Ugly
3.10. Buchvorstellung: Carpe diem von Autumn Cornwell
 
4.10. Buchvorstellung: Die Mischung im Programm: Fantasy vs. Thriller “Die Beschenkte vs. Numbers”
5.10. Buchvorstellung: Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre?  von Lauren Oliver
Bewerben für die Gewinne könnt ihr euch bis einschließlich 6.10.2016.
Am 07.10.2106 werden dann die Gewinner bekannt gegeben.
Wenn ihr am Gewinnspiel teilnehmt, dann akzeptiert ihr automatisch bereit die Teilnahmebedingungen.
Wir freuen uns schon wahnsinnig auf dieses Jubiläum und hoffen, dass wir ganz viele begeisterte Leser zu unseren Beiträgene rwarten können!




Mittwoch, 21. September 2016

[Rezension] Ein Stein auf meinem Herzen - Shlomo Birnbau & Rafael Seligmann







Titel: Ein Stein auf meinem Herzen
Autor: Shlomo Birnbau & Rafael Seligmann
Seitenzahl: 176
Verlag: Herder

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Klappentext:
Shlomo Birnbaum, geboren 1927, wächst in einem jüdisch-orthodoxen Haus im polnischen Tschenstochau auf. Nach dem Einmarsch der Nazis im September 1939 muss die Familie ins Ghetto. Der Alltag ist bestimmt von Angst und Tod, noch heute sagt Birnbaum: »Ich habe erlebt, wie meine Mutter in den Tod geschickt wurde, wie meine Brüder und Schwestern umgebracht wurden. Ich konnte nicht mehr glauben.


Meine Meinung:
Eigentlich benötigt ein Buch wie dieses keine Rezension, es ist ein wertvolles und wichtiges Zeitzeugnis von einem Menschen, der die wohl dunkelste Stunde Europas von der grausamen Seite kennengelernt hat. Dennoch, und vor allem in Hinsicht auf die derzeitigen politschen Entwicklungen, muss ich auf dieses Buch und seine Geschichte aufmerksam machen.

Als Junge erlebt Shlomo Birnbaum den Kriegsbeginn in Polen, dass Land welches als erstes und innerhalb kürzester Zeit in deutsche Nazihände fällt. Sofort ist seinem Vater klar, hier ist es nicht mehr sicher, doch alle Versuche dem Grauem zu entkommen durch eine Flucht scheitern und so bleibt die Familie in Tschenstochau und muss mit ansehen, wie immer wieder deutsche und polnische Machtträger ihr Zuhause, ihre Familie und somit ihr Leben zerstören.

Mich berühren solche Zeitzeugnisse immer, denn nicht nur, dass das was Shlomo Birnbaum passiert ist wirklich schrecklich ist, sondern auch der Umstand der schonungslosen Wahrheit raubt mir den Atem beim Lesen. Während wir in unser Generation uns schon beklagen, wenn wir zwei Tage ohne W-LAN oder Internet allgemein auskommen sollen, hatte Shlomo Birnbaum teilweise tagelang nur Wassersuppe zu essen, wenn er Glück hatte. Eben diese Erlebnisse sollte uns wachrütteln, denn sie zeigen, wie gut wir es haben, selbst wenn wir mal nicht alles bekommen was wir wollen. Mit schonungsloser, aber dennoch nüchterner, Ehrlichkeit erzählt Shlomo Birnbaum uns von seinem Leben vor dem Krieg, während des Krieges und auch danach, denn ein Krieg endet nie mit einem Datum, er lebt in den Köpfen und Träumen der Menschen weiter die ihn erlebt haben. 

Der Schreibstil ist dem Thema entsprechend sehr gut gewählt, eine gute Mischung zwischen journalistischer Genauigkeit bezüglich der Daten und einfühlsamen Verflechten der Erinnerungen von Shlomo Birnbaum. Es ist denke ich klar, dass ich hier nicht über Spannungsbogen und ähnliches philosophiere. Viel mehr möchte ich noch erwähnen, dass mich vor allem die Geschehenisse nach Ende des Kriges schockiert haben. In einem Europa, welches eben grade durch Krieg und Antisemitismus zerstört wurde, gab es immer noch enorme Begrenzungen und offenkundigen Hass gegen Juden. So etwas dann aus "erster Hand" nochmal zu lesen lässt mich als Leser schwer schlucken. Insgesamt liefert der Autor und Interviewer Rafael Seligmann eine wichtige Lebensgeschichte ab, die lesenswert und bedeutsam ist, grade für die junge Generation unserer Zeit.


Fazit:
Ein Buch, ein Leben, ein Bildnis, dass mich so schnell nicht los lassen wird. Ich war schockiert, gefesselt und sprachlos über all die Grausamkeit, die Shlomo Birnbaum erlebt hat. Natürlich hat man diese Themen im Unterricht behandelt, aber ein Zeitzeugenbericht zeigt oftmals viel genauer und facettenreicher wie es wirklich war. Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung für "Ein Stein auf meinem Herzen".


 
 
Vielen Dank an den Herder-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Sonntag, 18. September 2016

[Rezension] Endlich 15 - Heike Abidi








Titel: Endlich 15
Autor: Heike Abidi
Seitenzahl: 176
Verlag: PINK

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Klappentext:
Wie lange hat sich Henriette darauf gefreut, endlich 15 zu sein - doch jetzt stürzt sie kopfüber ins Gefühlschaos! Ihr Freund Nick ist plötzlich richtig unromantisch und hat kaum noch Zeit für sie. Und Henriettes Blog hat sich in eine Art Kummerkasten verwandelt. Kein Wunder, dass sie sich wie eine Hochstaplerin fühlt. Denn wie soll sie anderen Liebestipps geben, wenn in ihrer eigenen Beziehung alles drunter und drüber geht? Höchste Zeit, dass sich Henriettes Leben ändert! Da kommt ihr der Schreibwettbewerb gerade recht ...


Meine Meinung:
Zunächst vorweg, ich kenne Band 1 und 2 dieser Reihe nicht, aber ich konnte dennoch ohne Probleme in die Geschichte einsteigen und genießen, denn durch kleine und geschickte Rückblicke erfährt man alles was man wissen muss um der Geschichte zu folgen.Vor dem Lesen sollte man auch Bedenken, dass sich dieses Buch, so wie alle PINK-Bücher, an ein junges Publikum richtet, eines, dass gerade dabei ist erwachsen zu werden und seinen Weg zu finden.

Henriette ist eine wirklich symphatische Protagonistin. Grade 15 geworden kämpft sie mit den typischen und manchen untypischen Problemen der Generation. Ein unromantischer Freund mit dem sie eigentlich ewig zusammen bleiben wollte, ein Blog der nicht mehr ihrem Geschmack entspricht und ein großes Geheimnis, was sie seit 13 mit sich herumträgt. Sie versucht erstmal auf ihre Weise mit all den Dingen klar zu kommen, doch schnell wird klar, dass man auch mal den Rat einer Oma annehmen muss um sich wieder zu finden. Ihre Blogbeiträge wirken unglaublich erwachsen und interessiert, man merkt, wie sich Henriette entwickeln will und langsam erwachsen wird. 

Elin ist die beste Freundin von Henriette und sie sprüht förmlich vor Begeisterung und Freude. Sie ist lebensfroh und interessant, und ständig auf der Suche nach ihrem Berufswunsch. Im Gegensatz zu Henriette ist sie noch etwas kindlicher, aber dadurch nicht weniger sympathischer. Insgesamt ergänzen sich die beiden wunderbar, und auch wenn sie sich ab und an streiten, finden sie doch immer wieder zusammen. Und als Nebenprotagonistin ist Henriettes Oma der absolute Knaller, sie ist zwar schon alt, aber dennoch total sportlich und lustig, und wie schon erwähnt gibt sie Henriette die wohl besten Tipps.

Dies ist bereits mein zweites Buch von Heike Abidi, und erneut schafft es die Autorin mich mit ihrem Schreibstil und Erzählform an das Buch zu binden. Sie trifft genau den Nerv der Zeit und im Schreibstil trifft sie genau den richtigen Ton für Jugendliche. So wirken die Dialoge und Texte nicht übertrieben oder übermäßig erwachsen. Ein wunderbares Buch für junge Mädchen.


Fazit:
Insgesamt konnte mich dieses Buch total begeistern, wenn man bedenkt, dass es für junge Mädchen im Alter von Henriette geschrieben wurde. Die Protagonisten sind genau richtig gezeichnet und die Texte wirken nicht übertrieben. Von mir gibt es klare Leseempfehlung für Mädchen ab 11 für die gesamte Reihe!


 
 Vielen Dank an den Oetinger-Verlag/PINK für das Rezensionsexemplar!

Freitag, 16. September 2016

[Gewinnspiel] Wenn Du vergisst - Auslosung



Guten Abend ihr Leseverrückten,

Ds Gewinnspiel zu "Wenn Du vergisst" lief heute 00:00 Uhr aus, und ich weiß ihr wartet schon gespannt auf den Gewinner. Daher will ich euch nicht all zu sehr auf die Folter spannen :)!
Die Losfee hat entscheiden und gewonnen hat:

Vanessa Adolf

Bitte melde Dich bei mir unter pigletandpooh@gmx.de damit sich dein Buch auf dem Weg zu dir machen kann.

Und alle Anderen für die es heute leider nicht gereicht hat, nucht traurig sein. Am Wochenende bin ich bei Carlsen zur Harry-Potter-Nacht eingeladen und mal schauen was ich da so für euc vielleicht finde und mitbringe ;)!





[Rezension] George - Alex Gino








Titel: George
Autor: Alex Gino
Seitenzahl: 204
Verlag: Fischer
Originaltitel: George

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Worum gehts:
Sie ist 10 Jahre alt, besucht die vierte Klasse und ist ein Mädchen, sie weis das, aber alle anderen noch nicht. George ist nämlich als Junge geboren, doch sie weis was sie wirklich ist. Heimlich liest sie Mädchenzeitschriften und versucht ihrer Mutter und ihrem großen Bruder aus dem Weg zu gehen. Nur ihre beste Freundin Kelly gibt ihr halt, obwohl sie ihr Geheimnis auch nicht kennt. George will sich endlich mitteilen, doch dafür brauch sie Mut und Kraft.


Meine Meinung:
Das Thema Transgender und auch Homosexualität ist bis heute noch eine Grauzone in unserere Gesellschaft. Immer wieder treffen Menschen die nicht Hetereosexuell sind, und somit nicht "normal" sind, auf soziale Barrieren und Ausgrenzungen. Um so wichtiger finde ich Bücher wie "George" die darauf hinweisen und uns vor Augen führen, wie weh es tut so ausgegrenzt zu werden.

George ist ein Mädchen. Punkt. Für sie gibt es da nichts dran zu rütteln, dennoch ist sie noch nicht so weit es ihrer Mutter oder ihrem großem Bruder zu sagen. Als in der Schule "Wilbur und Charlotte" als Theater aufgeführt werden soll hofft sie auf ihre Chance und bewirbt sich als Charlotte, um allen zu zeigen, dass sie es kann und ein Mädchen ist. Ich fand es so wundervoll und herzzereißend wie George ihre Umgebung wahr nimmt und versucht sich in dieser Zwischenwelt zu bewegen. Alle sehen sie als Junge, sie selbst weis das sie ein Mädchen ist, die Wahrnehmung verschwimmt, in dem sie für sich selbst immer die weibliche Anrde benutzt, die Außenwelt aber nur den Jungen sieht. Auf eine kindliche Art wird hier dem Leser klar, wie schwer es Menschen haben die so zerrissen sind, und immer wieder auf soziale Ausgrenzung stoßen.

Ganz toll fand ich Kelly, die beste Freundin von George. Sie war so großartig und eine absolute Ausnahme. Ich bin froh, dass sie Georges beste Freundin ist, denn sie brauch einfach jemand der unbeschwert und offen ist. Am schönsten ist der Moment, als George es Kelly endlich sagt, und all die Last von ihr fällt und Kelly es absolut und sofort akzeptieren kann. Für sie steht es vollkommen außer Frage, dass George ein Mädchen ist, was sollte sie den sonst sein? Ich hoffe, dass viel mehr Menschen wie Kelly sind und nicht mehr in "normal" und "nicht-normal" denken.

Die Werte und Themen im Buch sind klar, von vornherein weis man in welche Richtung sich alles entwickelt. Ich glaube Ziel des Buches ist es viel mehr deutlich zu machen, wie früh wir uns selbst wahrnehmen und wie wichtig auch schon ein frühzeitiger Umgang mit dem Thema ist. Es gibt keine klaren "Mädchenrollen" und "Jungenrollen" viel mehr sollte man den Kindern in ihrer Entfaltung so viel Freiraum lassen selbst zu entscheiden. Der Schreibstil hat, finde ich, das Ganze nochmal untermauert, in dem er eben immer weibliche Pronomen verwendet, zeigt Alex Gino, dass es für George schon immer klar war was er ist. Das Ende war dann wirklich mal wundervoll gemacht, ich möchte ja nicht zu viel verraten, aber ich habe mich gefreut.


Fazit:
Ein Buch, dass unbedingt jeder lesen sollte. Die Seiten fliegen nur so dahin, man fiebert mit George mit, hofft, dass sie den Mut und die Kraft hat. In nur wenigen Seiten schafft es Alex Gino die Leser zum Nachdenken anzuregen und ein neues Bewusstsein für Transgender zu schaffen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseemfephlung für "George".





Mittwoch, 14. September 2016

[Rezension] Malou Diebin von Geschichten - Lisa Rosenbecker








Titel: Malou - Diebin von Geschichten
Autor: Lisa Rosenbecker
Seitenzahl: 301
Verlag: impress

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Klappentext:
Jeder weiß, dass der Kuss einer Muse auch aus dem gewöhnlichsten Menschen einen gefeierten Autor machen kann. Doch die wenigsten wissen um die Anti-Musen, wie Malou Winters eine ist. Als Tochter einer Normalsterblichen und einer Romanfigur hat sie von der versteckten Zwischenweltbibliothek aus Zugang zu sämtlichen Londoner Buchwelten, die jemals erdacht und aufgeschrieben wurden. Statt jedoch zu inspirieren, ist es ihre Bestimmung, nicht zu Papier gebrachte Ideen zu finden und zu löschen. Eine Lebensaufgabe, die sie nicht selten frustriert, vor allem da in letzter Zeit etwas mit den Personen, zu denen ihre Aufträge sie führen, nicht zu stimmen scheint. Und dann gerät sie auch noch ins Visier eines nicht unattraktiven jungen Mannes, der gefährlich nah dran ist, ihre wahre Identität zu erraten…


Meine Meinung:
Durch einen süßen kleinen Brief, der mich mitten in meiner Lernphase erreichte, wurde ich aufmerksam auf dieses EBook aus dem Impress-Verlag. Der Titel klang interessant und der Klappentext noch besser. Kurzer Hand habe ich mir das EBook gekauft, es dauerte dann jedoch noch ein paar Wochen bevor ich endlich mit Malou zusammen in die ZwiBi abtauchen konnte.

Unsere Ich-Erzählerin und Protagonistin Malou ist eine Anti-Muse. Statt also Autoren zu bereichern mit Ideen, klaut sie die Ideen, die sowieso zum scheitern verurteilt sind. Es genügt ein Kuss und schon ist die Idee geklaut und der Autor wird keine Gedanken mehr daran verschwenden. Malou musste man einfach von Anfang an mögen, sie ist so symphatisch und positiv eingestellt. Auch wenn ihr Job als Anti-Muse eigentlich ziemlich negativ belastet ist, strahlt Malou Sonnenschein und Optimismus aus.

Genau so lieben muss man Sheldon. Das ist die wohl eigensinnigste Katze von der ich jemals gelesen habe. Sheldon ist ein Knaller, und er und Malou sind ein richtig gutes Team. Untrennbar und wie für einander gemacht. Neben Sheldon gibt es natürlich auch noch andere Nebenprotagonisten, wobei natürlich niemand Sheldon das Wasser reichen kann :)! Da wäre zum einem Landsbury, ein junger ziemlich grimmiger Polizist, der Malou in ziemlich unangenehmen Situationen immer wieder antrifft, weshalb sie kurz oder lang auf der Polizeistation landet.

Die Geschichte sprüht vor Spannung, Witz und Unterhaltung. Ich konnte das EBook einfach nicht weg legen und habe innerhalb eines Tages die 300 Seiten durch gelesen. Der Schreibstil von Lisa Rosenbecker ist einfach wunderbar leicht und fließt nur so dahin, man kann sich fallen lassen und die Geschichte regelrecht aufsaugen. Bis zum Ende bleibt die Spannung spürbar, der Leser tappt mit Malou zusammen einige Zeit im Dunkeln, um dann mit einem Knall wach gerüttelt zu werden.


Fazit:
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für "Malou" an alle Leser und Leserinnen, die gerne mal wieder gute Urban Fantasy lesen und abtauchen wollen. Der Plot, die Protagonisten und der Schreibstil runden das Buch ab. Und ja eigentlich ist Sheldon der heimliche Held dieser Geschichte. Ich hoffe demnächst mehr von Lisa Rosenbecker lesen zu können.

Dienstag, 13. September 2016

[Gewinnspiel] Erinnerung: "Wenn Du vergisst" von Heidrun Wagner

Hallöchen und sonnige Grüße,

vergesst bei dem tollen Wetter draußen nicht, dass ihr nur noch bis zum 16.September 2016 Zeit habt an meinem Gewinnspiel teilzunehmen. Gewinnen könnt ihr ein Printexemplar von "Wenn Du vergisst" von Heidrun Wagner aus dem Oetinger34-Verlag.

Alle Informationen rund um das Buch, sowie die Gewinnspielteilnahmebedingungen findet ihr unter folgendem Link: Gewinnspiel.

Lasst euch dieses einmalige Buch nicht entgehen!