[Rezension] Grischa 2 Eisige Welle - Leigh Bardugo

Juli 29, 2014







Titel: Grischa 2 - Eisige Wellen
Autor: Leigh Bardugo
Seitenzahl: 448
Verlag: Carlsen
Originaltitel: Siege and Storm

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Klappentext:
Nur weg aus Rawka – das ist Alinas und Maljens einziger Gedanke nach dem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen. Doch selbst an ihrem Zufluchtsort jenseits der Wahren See erreichen sie die Gerüchte: Der Dunkle habe das Gefecht auf der Schattenflur überlebt und strebe nach dem Zarenthron. Und er wird nicht ruhen, bis er Alina gefunden hat. Denn um seine Macht ins Unermessliche zu vergrößern, braucht er ihre Hilfe – ob freiwillig oder nicht.


Meine Meinung:
Sie haben es geschafft, sie konnten vor dem Dunklen fliehen und sind endlich auf der Wahren See. Doch Maljen und Alina sind noch lange nicht am Ende ihrer Reise, denn grade als sie glauben, eine normale Gegenwart entgegen zu steuern, ist er wieder da. Er scheint überall zu sein, und nun ist die Bedrohnung wieder allgegenwärtig, denn wieder sind sie die Gefangenen von dem Dunklen, dem schwarzen Ketzer.

Alina durchlebt eine komplett neue Phase, zunächst scheint sie aufzublühen im Zusammenleben mit Maljen, wir lernen sie als Frau kennen, die arbeitet und in ihre Beziehung aufblüht. Doch ab dem Moment, der neuen Geiselnahme und Entführung auf die See versucht sie ihre Macht zu verstärken um sich gegen den Dunklen zu wenden. Doch diese Stärkung der Macht und der Wunde an der Schulter verursachen auch einen Charakterwandel, zwar wirkt sie stärker, doch immer mehr in sich gekehrt und abgewendet von den Menschen. Alina war mir zum Ende hin sogar immer unsympathischer geworden, was vor allem an ihren Alleingängen liegt.

Maljen hingegen ist von der ersten Seite an beliebt, und glänzt vor allem durch seine Menschenkenntnis. Er ist beliebt egal bei welcher Truppe und kann sich schnell eingliedern. Doch auch muss im Laufe der Story lernen, dass nicht nur Alina sich ändert, denn auch er stößt an seine Grenzen. Dies lässt ihn zum ersten Mal gebrechlich und schwach wirken.

Auf ihrer erneuten Flucht lernen die beiden Sturmhond kennen. Ein Freibeuter, welcher keine Grenzen kennt, und den handel in Rawka voran treibt. Er ist ein wahrer Seemann, und ähnlich wie Maljen besticht er durch seine Redekunst und den Charme den er mit sich bringt. Doch wie jeder hütet auch er ein Geheimnis.

Die Geschichte startet stark und schwächt dann leider im Mittelteil ab, da hier einfach zu vieles zu lang gezogen wurden. Sicherlich hätte man einige der Handlungsstränge verkürzen oder interessanter machen könne. Das Interesse jedoch bleibt bestehen, denn der Aufbau und die Handlung in sich sind erneut hervorragend, und durch den Schreibstil der Autorin kommt keine Langeweile auf.
Das deutsche Cover finde ich auch bei dieser Ausgabe unglaublich toll, die Aquarellzeichnung passt farblich und stimmig zum Inhalt.


Fazit:
Erneut kann mich die Story rund um Alina und Maljen begeistern, auch wenn beide scheinbar immer weiter auseinander triften. Das Ende sorgt dafür, dass ich nun sehnsüchtig auf Band 3 warte. Trotz kleiner Schwächen im Mittelteil eine Fortsetzung die es wert ist gelesen zu werden, und neue Abenteuer für uns bereit hält.



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2 Kommentare

  1. Die Bücher stehen noch auf meiner Wunschliste :)
    Irgendwie ist das so eine Trilogie, die mich zwar interessiert, aber die ich nicht auf Biegen und Brechen unbedingt sofort besitzen muss.

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  2. Huhu :)

    Tolle Rezi :) Ich freu mich schon auf Band 2 :). Werde diesen im August lesen.

    Liebe Grüße<3

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