[Rezension] Das wirst du bereuen - Amanda Maciel

Oktober 31, 2014








Titel: Das wirst du bereuen
Autor: Amanda Maciel
Seitenzahl: 299
Verlag: Boje
Originaltitel: Tease

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Klappentext:
Emma ist tot, und alle sind überzeugt, dass Sara schuld daran ist. Zusammen mit ihrer besten Freundin Brielle wird sie angeklagt, ihre Mitschülerin Emma gemobbt und in den Tod getrieben zu haben. Dabei war es doch Emma, die sich an Saras Freund Dylan rangemacht hat, kaum dass sie neu in der Klasse war! Sara und Brielle finden: Emma ist selber schuld, dass daraufhin auf Facebook fiese Gerüchte über sie verbreitet wurden. Und es ist nicht ihr Problem, dass sich die Dinge dann irgendwie verselbstständigt haben. Doch nach Emmas Tod ändert sich alles: Nun ist es Sara, die von allen Seiten angegriffen wird ...


Meine Meinung:
Die Aufmachung des Covers und des Buches an sich finde ich gut gelungen, schlicht aber dennoch ein Hingucker. Der Inhalt ist dann eher weniger gut gelungen und konnte mich nur bedingt überzeugen.

Emma hat Selbstmord begangen, und Sara und ihre Freunde werden nun angeklagt die Schuld zu tragen. Sara wirkte auf mich eher wie ein zurückhaltendes und sehr leicht zu beeinflussendes Mädchen. Ihre Meinung wird stark geprägt durch die Meinung der Anderen bzw, ihrer besten Freundin Brielle. Diese sogenannte beste Freundin hat einen unglaublich einschlagenden Charakter, denn Brielle wirkt vor allem zerstörerisch und egoistisch. Sie nutzt die Menschen zu ihren Gunsten aus und sieht die Welt nur in Schwarz und Weiß.

Was genau der Auslösung für den Hass auf Emma ist, ist für mich unklar geblieben. Es scheint fast als wäre Emma einfach ein zufälliges Opfer, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort war, und durch ihre natürliche Schönheit aufgefallen ist.

Interessant fand ich den Wechsel der Sicht zwischen Vergangenheit und Zukunft, hier bei lernen wir die "zwei Sara's" kennen, wobei beide im Kern die selbe Person sind, doch ihr Auftreten und Wirken komplett unterschiedlich ist. Schwer fand ich den Schreibstil der Autorin, nicht weil es unverständlich war, sondern es war nicht flüssig. Man holpert über die Textabschnitte und kann teilweise nur schwer Sara nachvollziehen. Insgesamt hat mich vor allem der Schreibstil daran gehindert dieses Buch schnell zu lesen.

 Das Ende hat mich dann leider auch eher unbefriedigt zurück gelassen. Natürlich war die Moral vorhanden, aber ich finde hier hätte man mehr machen können.


Fazit:
Letztendlich hat mich das Buch leider nicht überzeugt, die eher seichte Handlung  und die "Auflösung" am Ende fand ich nicht zufriedenstellend, hier hätte ich mir viel mehr gewünscht. Für die Aufarbeitung des Themas und die tabulose Darstellung gibt es dann von mir am Ende noch  3 Punkte.


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