28. September 2015

[Rezension] Sveta und der Junge aus dem Wald - Axel Saalbach und Ramona Mädel








Titel: Sveta und der Junge aus dem Wald
Autor: Axel Saalbach und Ramona Mädel
Seitenzahl: 286
Verlag:SelfPublishing
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Klappentext:
Die sechzehnjährige Sveta lebt mit ihren Eltern in Berlin. Nachdem ihr boshafter Vater bei seinen Dienstherren in Ungnade fällt, wird er zum Vorsteher eines kleinen Örtchens in der abgelegenen Provinz degradiert und muss die Stadt verlassen. Noch am gleichen Abend kommt es zum Zerwürfnis zwischen Svetas Eltern, woraufhin ihr Vater sofort aufbricht und Sveta gegen ihren Willen mitnimmt. Ohne zu wissen, wohin ihre Tochter verschleppt wird, bleibt die Mutter zurück. In ihrer neuen Heimat »Dunkeltann« wird Svetas Leben von Tag zu Tag trister, bis es eines Morgens zu einer Begegnung kommt, die ihr Leben verändern wird ...


Meine Meinung:
Vor einiger Zeit habe ich das Buch Das Haus Kamarow von Axel Saalbach gelesen und fand es toll. Endlich mal eine Dystopie die in Europa, genauer gesagt in Deutschland, spielt. Natürlich habe ich danach seine weiteren Projekte verfolgt, zu welchem auch dieses Buch gehört. Und ich kann euch versprechen, es ist ein wahrer Highlight.

Es ist mir unglaublich leicht gefallen in die Geschichte rein zu kommen, durch den Prolog erfahren wir was Sveta nach Dunkeltann verschlägt und wie furchtbar ihre Familienverhältnisse sind. In Dunkeltann selbst verrichtet Sveta die abfälligen und häuslichen Arbeiten wie eine Sklavin ihres Vaters. Obwohl der der Ortsvorsteher ist, genießt sie als seine Tochter kein hohes Ansehen.

Sveta war mir von Anfang an sympathisch, ein nettes, offenes und vernünftiges Mädchen, was sich mit ihrer Situation zwar abfindet aber ein gutes Gespür für das Abenteuer und die Gerechtigkeit hat. Nur deshalb kommt es überhaupt erst zu der Begegnung mit dem Jungen aus dem Wald, der ihre gesamte Welt auf den Kopf stellen wird. Ihr Vater Sergej hingegen ist ein klassischer Fiesling wie er im Buche steht, egoistisch, selbstherrlich und schleimig. Einzig auf seinen Sohn Jan scheint er stolz zu sein, dennoch ist nichts und niemand gut genug für ihn.

Wie schon erwähnt finde ich die Idee einer deutschen Dystopie total spannend, und die herrschenden Gesetze in der deutschen Oblast, mit russischer Vormacht, sind wirklich grausam und unmenschlich. Mittlerweile fühle ich mich dennoch in "dieser Welt" zu hause und warte mittlerweile gespannt auf neue Romane aus dieser Welt.

Ich muss wirklich sagen, dass den beiden Autoren hier ein kleines Meisterwerk gelungen ist. Der Schreibstil ist flüssig und der bevorzugten Leserschaft angepasst. Ich kam wirklich unglaublich schnell voran, innerhalb von 24 Stunden hatte ich das Buch verschlungen, was vor allem der Spannung im Buch geschuldet ist. Zwar beschränkt sich Svetas Welt auf das Dorf Dunkeltann doch dank der Begegnung im Wald steigt die Spannung von Kapitel zu Kapitel, hierbei schaffen es die Autoren wunderbar die verschiedenen Fäden in der Geschichte zum Ende hin zusammenzuführen. Zum Schluss konnte ich nur noch mitfiebern und auf ein Happy End hoffen.


Fazit:
Ein Buch das ich jedem Leser, und vor allem den Liebhabern von Dystopie, an Herz legen muss. Dieses Buch entführt in eine neue, und gleichzeitig alte, Welt, in der ein Mädchen manchmal das tun muss was moralisch richtig ist, statt das was das grausame Gesetz vorsieht.






Vielen Dank an Axel Saalbach, dass ich dieses wundervolle Buch als Rezensionsexemplar lesen durfte!

1 Kommentar:

  1. Huhu, ich hoffe, du hast nichts dagegen, dass ich deine Rezi auf meinem Blog verlinkt habe. Und zwar genau hier:

    http://nellysleseecke.blogspot.com/2015/10/sveta-und-der-junge-aus-dem-wald-von.html

    Alles liebe, Nelly

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