[Piglet] I need holidays

Ein kleines Lebenszeichen von mir :)!

Juhu es ist endlich Freitag, zumindest für alle Schüler und Arbeitnehmer die morgen nicht arbeiten müssen ist das heute das Licht am Ende des Tunnels, ich muss allerdings morgen nochmal arbeiten, daher gibt es für mich noch kein Ende vom Schrecken. Aber darum geht es grad gar nicht, das viel schlimmere Schrecken erwartet mich Ende nächster Woche, ich habe nämlich am Freitag Semesterprüfung in Literatur, und schiebe die totale Panik.



Deshalb poste ich auch grad nicht sehr viel, denn wenn ich mal freie Zeit habe, dann lerne ich oder versuche mich abzulenken mit lesen und Sport. Nun rückt die Klausur immer näher und meine Panik steigt immer mehr an, es ist wirklich Wahnsinn wie sehr ich nach all den Jahren immer noch aufgeregt bin vor solchen Ereignissen.



Sobald dann endlich die Prüfung hinter mir liegt wird es auch wieder mehr Post's und Co geben, einiges liegt auch schon bereit bzw. ist schon notiert und wartet nur darauf abgetippt zu werden. Ihr dürft also gespannt sein. Aber nun mache ich mich wieder ans Lernen und widme mich den Literaturepochen, - theorien und -glossar. Juhu, was kann es besseres geben!!! *Sarkasmus Ende*





[Rezension] Kenobi - John Jackson Miller









Titel: Kenobi
Autor: John Jackson Miller
Seitenzahl: 560
Verlag: blanvalet
Originaltitel: Kenobi


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Klappentext:
Bei den Einheimischen des rauen Wüstenplaneten Tatooine gilt Ben als Einzelgänger und Außenseiter. Da eskaliert der Streit zwischen den Stadtbewohnern und einem Stamm von Sandleuten. Plötzlich findet er sich mitten in einem Kampf wieder, der seine eigentliche Mission auf dem Wüstenplaneten gefährdet. Ben – oder besser Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi, Held der Klonkriege und Verräter des Imperiums – bleibt nichts anderes übrig, als die letzten Jedi aufzufordern, seinen Kampf für Gerechtigkeit zu unterstützen – und so die endgültige Vernichtung ihres Ordens zu riskieren.


Meine Meinung:
"Solange bis die Zeit reif ist, zurückziehen wir uns werden." mit diesem bekanntem Zitat von Yoda aus Episode 3 beginnt das Buch, und somit ein neues Abenteuer von Meister Obi-Wan Kenobi. Klar ist, man sollte zumindest Episode 3 gesehen bzw. gelesen haben, um diesen Zwischenband der Star Wars Saga besser zu verstehen, sonst könnten einige Stellen etwas verwirrend sein. Davon abgesehen ist dieses Buch vollkommen losgelöst von den bisherigen Geschichten und berichtet von der ersten Zeit Kenobis auf dem Wüstenplaneten Tatooine. Dabei geht es nicht primär um seine eigentliche Aufgabe, nämlich Luke Skywalker zu beschützen, sondern viel mehr um sein Einleben und um das Leben an sich auf diesem rauen Planeten.

Ben Kenobi, wie er sich ab sofort nennt um Unterzutauchen, versucht sich als Einzelgänger und meidet den Kontakt zu den Einheimischen, dennoch scheint er Probleme magisch anzuziehen. Bei seiner Ankunft im heimischen Lokal "Dannars Grube" lernt er Annileen kenenn, die verwitwete Besitzerin und Mutter zweier stoischer Jugendlicher. Annieleen war mir von Anfang an sympathisch, sie ist sehr tough und stellt sich den Problemen statt davor weg zulaufen. Zudem hat sie ein großes und liebevolles Herz, weshalb ihr Ben Kenobi sofort auffällt und sie sich um ihn kümmern will, selbst wenn er eigentlich geheimnisvoll und alleine bleiben möchte.

Sobald man Annileen antrifft ist Orrin Gault nicht weit. Ihre beiden Familien sind Dank Dannar, dem verstorbenen Mann von Annileen, miteinder befreundet. Orrin ist auch das Oberhaupt der sogenannten Siedlerwehr, einer Art Bürgerwehr gegen die Feinde der Feuchtfarmer. Wer sich etwas auskennt im Star-Wars-Universum weis, dass die Sandleute, die so genannten Tusken, die Feuchtfarmer immer wieder überfallen und töten oder verschleppen. Um sich und die anderen Farmer zu schützen hat Orrin Gault die Siedlerwehr gegründet. Orrin ist ein sehr schwieriger Charakter, denn man nur schwer einschätzen und beurteilen konnte. Ich finde der Autor hat sich gerade für seine Rolle sehr viel Mühe gemacht und deshalb ist sie auch besonders gut gelungen. Kurz nach Kenobi's Eintreffen überschlagen sich die Ereignisse und er muss sich entscheiden ob er lieber weiterhin alleine bleibt oder sein Jedi-Sinn die Überhand gewinnt.

Die Geschichte wird immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, so wechselt der Erzähler zwischen Ben, Annileen, Orrin und den Tusken. Besonders die Abschnitte der Tusken waren interessant, denn so erhält man auch einmal ein Einblick in ihr Leben und Denken, vor allem im Bezug auf Legenden, Traditionen und das Alltägliche waren hier viele neue Erfahrungen dabei. Man könnte jetzt denken, dass wir als Leser durch diese Wechsel den Protagonisten immer einen Schritt voraus sind, aber durch den tollen Schreibstil und den Handlungsaufbau bleibt die Spannung in allen Bereichen erhalten. Immer wieder gibt es kleine Wendepunkte in der Geschichte oder plötzliche Vorfälle die mich als Leser gefesselt und fasziniert haben.

Schlussendlich war aber leider auch dieses Buch irgendwann zu Ende, und selbst hier hält John Jackson Miller noch einige Überraschungen für uns bereit, mit denen man nicht gerechnet hat. Ich für meinen Teil hoffe, dass es vielleicht eine Fortsetzung gibt, Ideen und Material wäre genug da.


Fazit:
Ein wirklich tolles Buch, das ich jedem Star Wars Fan, aber auch Fantasy-Leser nur empfehlen kann. Der Schreibstil, die Protagonisten und die Handlung verzaubern den Leser und nehmen ihn mit auf den heißen Planeten mit den zwei Sonnen am äußeren Rand.




Vielen Dank an den blanvalet-Verlag für dieses galaktisch tolle Abenteuer!

[Rezension] Betty und ihre Schwestern - Louisa May Alcott








Titel: Betty und ihre Schwestern
Autor: Louisa May Alcott
Seitenzahl: 233
Verlag: Arena
Originaltitel: Little Women

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Klappentext:
Während des amerikanischen Bürgerkriegs müssen die vier March-Mädchen und ihre Mutter ohne den Vater zurechtkommen. Aus der Sicht der zweitältesten Schwester Jo wird mit viel Sinn für Komik aus dem Alltag der Familie berichtet: von der Theaterleidenschaft der Mädchen, von Jos Freundschaft mit dem streng behüteten Nachbarjungen, von finanziellen Nöten und immer wieder von dem starken Zusammenhalt der Familie.


Meine Meinung:
Eigentlich ist bereits der Weg zu dem Buch recht interessant. Wer von euch kennt die Serie "Friends"? Und dort die Folge (Season3 Episode 13) in der Joey erzählt, dass er "Shining" im Gefrierfach hat weil es so gruselig ist, aber er es immer wieder lesen muss, und Rachel meint, dass sie "Little Women" als einziges Buch immer wieder liest weil es so gut ist. Und da war die Saat gestreut und ich musste wissen worum es in diesem Buch geht.

Das Buch erzählt die Geschichte eines Jahres der 4 March-Schwestern Meg, Jo, Betty und Amy. Sie leben zusammen mit ihrer Mutter Mrs. March und der Haushälterin Hanna in einem wunderbarem Haus in einer ländlichen Gegend. Durch den Bürgerkrieg müssen sie ohne den Vater auskommen und befinden sich daher auch in finanziellen Nöten. Weshalb die ältesten Schwestern arbeiten gehen müssen,und Betty im Haushalt mithilft. Nur Amy ist davon noch befreit, denn sie geht noch zur Schule.

Jede der Schwestern ist auf ihre Art ganz einzigartig. Meg ist die "Erwachsene" zumindest sieht sie das so, und versucht auch so zu handeln. Sie wirkt immer vernünftig und bodenständig, wobei die Momente in denen sie mal loslässt auch schön sind. Jo ist eine echte Rebellin, sie hat das Herz am richtigen Fleck, allerdings ein recht loses Mundwerk und eine unvergleichbare Dickköpfigkeit, weshalb sie immer wieder in Schwierigkeiten kommt. Betty ist die Liebenswürdigkeit in Person, sie ist so zart und schüchtern, und auf ihre Art edel und gut, wie man es wohl nur selten erlebt. Ihre Momente fand ich immer besonders rührend und wunderbar. Am schwierigsten war Amy für mich, sie trägt ihre Nase ziemlich weit oben und erkennt nicht wenn sie im Unrecht ist. Für sie ist Geld und eine gute Stellung in der Gesellschaft das wichtigste, und das obwohl sie noch so jung ist.

Auch wenn sie manchmal zickig sind oder in Schwierigkeiten geraten, sind mir doch alle 4 March-Töchter ans Herz gewachsen. Die kleinen Episoden aus ihrem Leben und der rote Faden der Geschichte ziehen den Leser in den Bann und das nun schon seit fast 150 Jahren! Ich finde Louisa May Alcott hat hier ein wirklich tolles Buch geschrieben, dass in seiner Neuauflage auch heute noch lesenswert und interessant ist.

Einzig einen Minuspunkt gibt es, allerdings liegt das nicht an der Geschichte oder dem Schreibstil sondern viel mehr an der Tatsache, dass es im Deutschen nur Band 1 und 2 der "Little Women" gibt, hier erscheinen als "Betty und ihre Schwestern". Band 3, welcher im englischen unter "Good Wives" erschien, wurde zwar mal übersetzt, aber mittlerweile gibt es diese nicht mehr zu kaufen. Wenn also jemand von euch den dritten Band hat, dann immer her damit, ich will endlich wissen wie es weiter geht.


Fazit:
Nicht ohne Grund hat dieses Buch die Jahre überdauert und immer wieder Leser begeistert. Die Erlebnisse der Protagonisten sind zeitlos und immer wieder interessant. Mit der Neuauflage von Arena gibt es auch eine überarbeitete Version mit einer angenehmeren Sprache, die Geschichte an sich bleibt aber gleich spannend und aufregend.







[Piglet] Die Klassiker, Die Klassiker

Hallo ihr lieben Lesehamster,

Heute geht es mal um ein recht brisantes Thema. In wunderbar, regelmäßigen Abständen entbrennen immer wieder Diskussionen darüber, dass die Jugend von heute ja viel zu wenig, also eigentlich gar keine, Klassiker liest, sondern stattdessen nur die Nase in Zeitschriften oder "Niveaulose" Bücher steckt. Zwar zähle ich mit meinem "hohen" Alter nicht mehr zu der Jugend von heute, aber dennoch fühle ich mich bei solchen trivial ausgesprochenen Phrasen angegriffen. Daher möchte ich das Thema hier kurz aufgreifen und darauf eingehen.

Harry Potter - Bildquelle: dramaturgia.de

Wieso ich mich angesprochen fühle? Ich  gehöre zur jüngsten Lesergeneration, nämlich zu der Generation die mit Harry Potter, und somit zur allerersten gehypten Buchreihe für Jugendliche gehört. Vor den 1990er Jahren gab es ein solches Phänomen in dem Ausmaß nicht, und seit dieser Zeit hat sich auch der Umgang mit Jugendbücher stark verändert. Dieses Genre, welches heute fast gar nicht mehr wegzudenken ist, gab es damals nur in kleinem Ausmaß. Die meisten Bücher waren entweder für wirklich junge Leser gedacht (man denke an Autoren wie Thomas Brezina im deutschsprachigen Raum) oder scheinbare endlose Reihen (wie Boyz'n'Girls, Fear Street) für Jugendliche die mal zum Buch greifen.Dank des angesprochenen Hypes und der Möglichkeiten des digitalen Zeitalters hat sich das Blatt nun gewendet. Meine, und die nachfolgenden Generationen, haben das Lesen für sich entdeckt, in einem Umfang wie man es kaum ahnen konnte. Es wird nämlich nicht nur wieder mehr gelesen, sondern auch kritisch mit dem gelesenen umgegangen, ein Umstand der auch mittlerweile vom Verlagswesen erkannt und begrüßt wird.

Doch wie immer, gibt es auch eine Kehrseite dieses Effekts, denn da werden die Stimmen der "alteingesessenen" Leserschaft laut, die Jugend würde ja gar keine Klassiker mehr lesen. Sie kennen weder Effi Briest, noch Kabale und Liebe oder gar die Buddenbrooks. Für die meisten Jugendlichen mag das stimmen, sie kennen nur die grobe Geschichte, aber haben es selbst nicht gelesen. Viel wichtiger ist die Frage: Wieso sollte man diese Bücher gelesen haben, und andere nicht? Was macht den einen Klassiker aus? Wer sagt nicht, dass in einigen Jahren die Reihe rund um den Zauberlehrling als Klassiker gelten wird und in der Schule Einzug hält? Wieso sollten Geschichten von heute weniger wert sein als Geschichten die früher geschrieben wurden? 

Johann Wolfgang von Goethe - Bildquelle: wikipedia.de

An dieser Stelle möchte ich gern ein Gedankenkarusell anstoßen. Was wäre, wenn Schiller, Goethe und Mann zu unserer heutigen Zeit leben würden? Glaubt ihr sie würden immer noch die selben Geschichten schreiben? Oder würden sie ihre geniale Autorenschaft für andere Genre und Geschichten hergeben? Ich denke Ja, denn die Autoren von damals sind Geschöpfe ihrer Zeit, und ihre Werke repräsentieren das Leben aus ihrer Zeit, genau das selbe, machen die meisten Bücher der heutigen Generation, mal abgesehen von den Dystopien und Sci-Fi-Romanen, aber selbst diese gab es bereits früher, man denke nur an 1984 oder Der Herr der Ringe. Also angenommen Goethe würde heute leben, inklusive seines schon damals sehr starkem Lebensstil, er würde keine Werke wie Faust oder Prometheus schreiben. In meinem Kopf wäre er eher ein begabter Peotry-Slammer der außerdem ganz wundervolle Fantasy-Geschichten schreibt, denn genau das war er schon damals! Natürlich werden hier wieder Stimmen laut, die behaupten ich wäre vermessen und dies wäre totaler Unsinn. Doch zum Glück gibt es die Meinungsfreiheit, und wer sich aktuell mit dem Peotry-Slammen auseinander setzt der wird hier die Parallelen feststellen.

 Wieso also immer auf Klassikern Rumreiten, wenn doch die meisten Leute, die diesen typischen Satz "Lest mehr Klassiker" bisher nur wenige oder gar keine neuen Romane gelesen habe. Denn viele der Themen von damals finden auch heute noch Zugang in die Literaturwelt und somit in die Köpfe der Menschen. Es bleibt also die selbe Moral, die selbe Geschichte, nur eben anders erzählt mit einer für heute einfacheren Sprache. Man sollte sich also vorurteilsfrei gegenüber den jüngeren Lesern verhalten, wenn man selbst nichts neues gelesen hat.

Schlussendlich ist es wichtig, das man liest, dabei ist egal ob es Thomas Mann, Goerge Orwell, Ursula Poznanski oder Kerstin Gier ist, Hauptsache die Worte zaubern eine neue Welt in unsere Köpfe! Genau darum geht es letztendlich beim Lesen, um das Loslassen und Wegschweben!




[Rezension] Dein eines, wildes, kostbares Leben - Jessi Kirby








Titel: Dein eines, wildes, kostbares Leben
Autor: Jessi Kirby
Seitenzahl: 304
Verlag: Kosmos
Originaltitel: Golden

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Klappentext:
Sag mir, was hast du vor mit deinem einen, wilden und kostbaren Leben? Diese Frage stellt ein Englischlehrer seiner Abschlussklasse. Die Antworten darf jeder in ein Tagebuch schreiben, das danach eingesammelt und zehn Jahre unter Verschluss gehalten wird. Die 17-jährige Parker Frost weiß zumindest, was man von ihr erwartet: zum Medizinstudium nach Stanford. Am besten mit dem Stipendium, das zu Ehren von Julianna und Shane eingerichtet wurde, die vor zehn Jahren nach einem Autounfall verschwanden. Als Parker durch Zufall das Tagebuch von Julianna findet und darin liest, ist sie erschüttert. Denn deren Leben stellt sich plötzlich ganz anders dar. Was geschah damals, in der Nacht des Unfalls? Und ist es möglich, dass Julianna noch am Leben ist? Das Ergründen von Juliannas Geheimnis bedeutet für Parker letztlich eine Reise zu ihrem innersten Selbst und zu dem, was sie wirklich will.


Meine Meinung:
Ich stehe in der Buchhandlung, überfliege den Klappentext, und weis das ich dieses Buch lesen werde, weis allerdings überhaupt nicht auf was ich mich da einlasse, denn ich habe - Gott sei Dank- noch keine Idee wie die Geschichte verlaufen wird. Ich glaube dieser Umstand hat das Buch noch besser gemacht, als es sowieso schon ist.

Am Anfang lernen wir P. kennen, sie lebt mit ihrer Mutter alleine in einem idyllischen Ort. Sie steht kurz vor ihrem Abschluss und hat auch ihr weiteres Leben, dank ihrer Mutter, schon komplett durchgeplant. Stipendium bekommen, nach Stanford gehen, Medizin studieren, Ärztin sein. Das Leben scheint wie am Schnürchen zu laufen. Doch dann schlägt das Schicksal zu und Parker findet Julianna's Tagebuch, und plötzlich stellt sich alles in Frage, ihre ganze Zukunft, ihr ganzes Leben.

Die Geschichte von Shane und Julianna ist wie eine romantische Legende, beide waren 4 Jahre lang das Traumpaar an der Highschool, doch am Abend ihrer Abschlussfeier sterben beide bei einem tragischen Unfall, und keiner weis wie das passieren konnte. Bis Parker Frost das Tagebuch findet und die Geschichte von vorne beginnt.

Ich mag dieses Buch sehr. Jederzeit würde ich es jemanden empfehlen der nach einem gutem Contemporary-Buch mit fesselnder Story sucht. Im Buch gibt es immer wieder kleine Wendungen die man nicht sofort sieht, die einen aber dann fesseln, und man möchte einfach wissen wie es weiter geht. Bis es dann zu Ende ist, und selbst hier schafft es die Autorin mich zu überraschen, bis zur letzten Seite.


Fazit:
Ein tolles Buch das sich ideal für ein angenehmes Lesen eignet und einen mit nimmt zum Summit Lake und seinem wohl romantischstem Geheimnis. Ein toller Schreibstil und eine fesselnde Geschichte die genau richtig ist in all ihrer Tiefe.



[Rezension] Draußen wartet die Welt - Nancy Grossman








Titel: Draußen wartet die Welt
Autor: Nancy Grossman
Seitenzahl: 448
Verlag: cbj
Originaltitel: A World Away

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Klappentext:
Kein Handy, kein Kino, kein Make-up ... Was für jedes andere Mädchen unvorstellbar klingt, ist für die 16-jährige Eliza die einzige Welt, die sie kennt. Eliza gehört zur Gemeinde der Amish und lebt mit ihrer Familie ein frommes, abgeschiedenes Leben wie vor Hunderten Jahren. Doch diesen einen Sommer darf sie in der Welt draußen verbringen, mit all den Verheißungen und Versuchungen, die diese birgt. Der erste Film, der erste Song, der erste Kuss. Dort lernt Eliza auch Joshua kennen. Sie weiß, sie wird am Ende eine Entscheidung treffen müssen ... und diese wird endgültig sein.


Meine Meinung: 
Könnt ihr euch das vorstellen? Ein Leben ohne Internet, Fernsehen, IPod und Handy? Ein Leben ohne Strom? Genau dieses Leben lebt Eliza, ein 16-jähriges amisches Mädchen. Sie lebt in ihrer Gemeinde zusammen mit ihren Eltern und Geschwister, doch sie drängt nach mehr als diesem Leben. Sie will die Welt sehen und erleben, und theoretisch dürfte sie das auch laut ihrer amischen Lebensweise. Denn mit 16 dürfen die amischen Jugendlichen zum Rumspringa die Welt der "Englischen", so nennen sie die Menschen außerhalb ihrer Gemeinschaft, entdecken und danach entscheiden ob sie zurück kommen zur Taufe oder lieber in der nicht-amischen Welt leben möchten.

Als Eliza ihren Wunsch des Rumspringa an ihre Eltern weiter trägt beginnt das Drama, denn ihre Mutter ist strikt dagegen. Sie hat Angst um ihre Tochter, und möchte sie nicht ziehen lassen. Zu diesem Zeitpunkt fand ich Eliza noch sehr naiv und anstrengend, denn statt sich zu überlegen, wie sie vielleicht ihre Mutter überzeugen könnte und versinkt sie etwas in Selbstmitleid und jammert bei ihren Geschwistern und Freunden. Doch zum Glück kommt dann alles doch noch anders, und Eliza's Eltern erlauben ihr nach Chicago zu einer Familie zu gehen, um dort Babysitter zu sein.

In der neuen Welt angekommen entwickelt sich auch Eliza endlich weiter, und lernt auf ihren eigenen Beinen zu stehen und sich selbst anders wahrzunehen, egal ob als amisches oder "englisches" Mädchen. Sie lernt vieles neu kennen und lieben, natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Und so reihen sich die Ankedoten über die Entdeckungen und Errungenschaften der modernen Welt aneinender.

Natürlich kann damit die Spannung nicht aufrecht erhalten werden, deshalb kommen dann auch noch Familiengeheimnisse und neue Probleme ans Licht, die Eliza's Leben zusätzlich auf den Kopf stellen. Zwar wurde dadurch der Bogen gespannt zum Ende, doch irgendwie fehlte mir der große entscheidende Moment.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und fließend, dadurch fliegen die Seiten nur dahin und das Buch entwickelt sich zu einem schönem Page-Turner. Das Ende war dann doch nochmal etwas anders als ich es mir erhofft hatte, aber es trotzallem ins Gesamtbild gepasst.


Fazit:
Ein Buch das uns in eine andere Welt, die Welt der Amisch, mitnimmt und diese auf eine angenehme und vorurteilsfreie Art näher bringt. Aus dieser Welt lernen wir Eliza kennen, die sich im Laufe ihrers Rumspringas ganz wunderbar entwickelt und vieles Neues erlebt. Ein Buch über Familie, Freundschaft und Liebe, mal aus einer ganz anderen Sicht.





[Rezension] Engel haben keinen Hunger - Brigitte Biermann









Titel: Engel haben keinen Hunger
Autor: Brigitte Biermann
Seitenzahl: 268
Verlag: Gulliver

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Klappentext:
Gestützt auf Katrins Tagebücher und Gespräche mit Eltern und Freundinnen, erzählt Brigitte Biermann vom verzweifelten Kampf gegen die unheimliche Krankheit, den Katrin und ihre Familie, Ärzte, Psychologen und Therapeuten schließlich verloren haben.Katrin L. ist 15 Jahre alt, sportlich, kreativ, gescheit und allseits beliebt. Von der Zukunft hat sie klare Vorstellungen: Sie möchte Model werden. Doch Katrin fühlt sich dafür zu dick. Was zunächst mit einer harmlosen Diät beginnt, entwickelt sich bald zu einer gefährlichen Sucht, aus der es keinen Ausweg gibt.


Meine Meinung: 
Dieses Buch ist etwas ganz anderes, das merkt man sofort beim Lesen des Klappentextes. Zuallererst ist es eine Art autobiografischer Roman, zumindest ist es so aufgebaut. Anhand von Rückblicken, Gespräche, aber vor allem der Tagebücher von Katrin rekonstruiert Brigitte Biermann den Weg von Katrin in ihre Magersucht und ihr Kampf darum, die Stimmen in ihrem Kopf ruhig zu stellen um endlich gesund zu werden.

Das Cover wirkt zunächst fröhlich und motivierend, aber wenn man es näher betrachtet merkt man schnell das es Einsamkeit spiegelt. Wir sehen darauf den Oberkörper eines Mädchens, welches ganz alleine auf einem Feld steht, fernab der Wohngegend im Hintergrund, zwar ahnt man noch, dass sie eine Heimat hat, aber irgendwie wirkt sie trotzdem verloren. Ein wirklich passendes Cover.

Gleich zu Beginn der Geschichte lernen wir die 15-jährige Katrin kennen, ein scheinbar fröhliches, aufgewecketes und hübsches Mädchen, dass zudem gute Noten nach Hause bringt und ihren Freundeskreis hat. Doch nicht alles ist so perfekt wie es scheint, denn Katrin will Model werden und dafür hat sie begonnen abzunehmen und mehr Sport zu machen. Ihre Schwester Lena ist die Erste die etwas sagt und versucht die Situation zu retten.

Mit einem Wechsel zwischen Rückblicken der Familie und Tagebüchereinträgen von Katrin schafft es die Autorin perfekt den Leser an sich zu binden und ihn mit erleben zu lassen wie Katrin immer tiefer fällt und mit immer mehr Gewicht auch den Bezug zur Welt verliert. Dabei gibt es immer wieder natürlich Höhen und Tiefen, die auch den Leser mitnehmen und hoffen lassen.

Das Ende des Buches ist dann schneller da als gedacht, und schockierender mit jedem neuem Abschnitt den Katrin betritt. Der Schreibstil spielt dabei eine sehr wichtige Rolle, der Wechsel zwischen den einzelnen Rückblenden ist hier recht gut gelungen, so dass man nie die Übersicht verliert.

Dieses Buch ist nicht nur einfach ein Buch über Magersucht, es erzählt eine Geschichte die näher am Leben nicht sein könnte. Sie fasziniert von der ersten bis zur letzten Seite, und ist somit eine Geschichte die ich jedem nur nahe legen kann.


Fazit:
Ein Buch das fasziniert, schockiert und mitreißend ist. Dieses Buch kann ich nur jedem ans Herz legen der gern "Erfahrungsgeschichten" liest, aber auch jedem anderem der Geschichten aus dem echtem Leben mag. Sicherlich wäre dieses Buch auch empfehlenswert für den Schulunterricht, um vor allem junge Mädchen auf dieses Problem aufmerksam zu machen.





[Lesestatistik] Juli 2015

Hallöchen ihr Lieben,

die Minuten der Hochstimmung meines Körpers muss ich doch direkt mal ausnutzen und meinen Monatsrückblick vom Juli posten. Es schockiert mich, dass wir Anfang Juli noch im Urlaub waren, irgendwie kommt mir das schon viel länger vor. Der Monat Juli selbst war dann voll mit lernen und lernen und lernen, daher kam das Lesen etwas kürzer. Und wie ihr dem letzten Post entnehmen könnt, hört der Monat mit einer Lungenentzündung auf, denn die fing am 31.Juli an, und hält sich immer noch. Ansonsten ist auch nicht so viel auf dem Blog passiert, was eben wie gesagt am Studiumsstress lag, und ich denke der August wird genau so laufen, aber hey im September geht es dann hoffentlich wieder aufwärts, denn ich will dieses Jahr eigentlich 100 Bücher lesen!
Hier nun die gelesenen Bücher im Monat Juli:




 
Meine Rezensionen:
Mein Sommer nebenan - Huntley Fitzpatrick (509) ♥♥♥♥
Magical - Alex Flinn (480) ♥♥♥♥♥
Alles, was ich von mir weiß - Adele Griffin (336) ♥♥♥♥♥
Meeresflüstern - Patricia Schröder (413) ♥♥♥
Margos Spuren - John Green (336) ♥♥♥♥♥
Selection (4) Die Kronprinzessin - Kiera Cass (399) ♥♥♥♥
Trouble mit Jake - Kathrine Applegate (171) ♥♥♥♥ (keine Rezi)
 
 
Gelesene Bücher: 7
Gelesene Seiten: 2644
Neuzugänge: ganz viele
SuB-Stand: soo hoch :(
Durchschnittliche Seitenzahl pro Tag: 85
 
 
Flop
Dieses Mal gibt es einen klaren Flop, nämlich Meeresflüstern von Patricia Schröder, die Idee des Buches fand ich so toll und interessant, aber die Umsetzung nach Beginn der Story konnte mich dann irgendwie nicht mehr so sehr fesseln,und das Ende fand ich dann einfach zu offen und es wurden viel zu viele Fragen offen gelassen.
 
 
Top
Zum Glück gab es auch einen Top-Titel diesen Monat, nämlich  Alles, was ich von mir weiß von Adele Griffin. Dieses Buch hat mich sosehr in seinen Bann gezogen und überzeugt, dass ich am Ende nur noch traurig war, das es nun schon vorbei ist.



Wie war euer Monat? Was waren eure Highlights?


[Piglet] Krank, dank Pneumokokken

Hallo ihr Lieben,

es hat mich erwischt, ich bin krank. Und zwar nicht nur ein wenig, sondern direkt mit einer Lungenentzündung ausgelöst durch Pneumokokken. Was für Dinger? fragt ihr euch? Ja so ging es mir auch nachdem meine Ärztin mir die Diagnose, und somit den Grund für 3 Tage voll mit Fieber und Schüttelfrost nannte. Das sind Baktieren die schwere Infektionen verursachen, so eben auch eine Lungenentzündung, welche übrigens in den Industrieländern die häufigste Krankheit ist die zum Tode führt. Neben der Lungenentzündung verursachen Pneumokokken auch Hirnhautentzündung, Mittelohrentzündung, Nasenebenhöhlenentzündung und Hornhautentzündung, also ein echt fieser kleiner Kerl dieses Bakterium.



Ich möchte nun aber niemanden Angst machen, sondern eher darauf hinweisen, das ihr klüger sein sollt als ich und euch entweder dagegen Impfen lasst (ja, sowas geht, ich war selbst erstaunt, und hole es direkt nach der Genesung nach) oder frühzeitig zum Arzt geht wenn es euch irgendwie nicht so gut geht. Macht es nicht wie ich und wartet 3 volle Tage mit Fieber und Schüttelfrost auf ein Wunder.

Heute ist nun endlich der erste Tag nach haufenweise Tabletten und rumliegen, an dem ich es mal an meinen Rechner geschafft habe. Und ich wollte euch ein kurzes Lebenszeichen senden, und ich hoffe ich schaffe es noch ein paar euer Post's zu lesen und zu kommentieren.





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