[Rezension] Sveta und der Junge aus dem Wald - Axel Saalbach und Ramona Mädel








Titel: Sveta und der Junge aus dem Wald
Autor: Axel Saalbach und Ramona Mädel
Seitenzahl: 286
Verlag:SelfPublishing
Leseprobe

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Klappentext:
Die sechzehnjährige Sveta lebt mit ihren Eltern in Berlin. Nachdem ihr boshafter Vater bei seinen Dienstherren in Ungnade fällt, wird er zum Vorsteher eines kleinen Örtchens in der abgelegenen Provinz degradiert und muss die Stadt verlassen. Noch am gleichen Abend kommt es zum Zerwürfnis zwischen Svetas Eltern, woraufhin ihr Vater sofort aufbricht und Sveta gegen ihren Willen mitnimmt. Ohne zu wissen, wohin ihre Tochter verschleppt wird, bleibt die Mutter zurück. In ihrer neuen Heimat »Dunkeltann« wird Svetas Leben von Tag zu Tag trister, bis es eines Morgens zu einer Begegnung kommt, die ihr Leben verändern wird ...


Meine Meinung:
Vor einiger Zeit habe ich das Buch Das Haus Kamarow von Axel Saalbach gelesen und fand es toll. Endlich mal eine Dystopie die in Europa, genauer gesagt in Deutschland, spielt. Natürlich habe ich danach seine weiteren Projekte verfolgt, zu welchem auch dieses Buch gehört. Und ich kann euch versprechen, es ist ein wahrer Highlight.

Es ist mir unglaublich leicht gefallen in die Geschichte rein zu kommen, durch den Prolog erfahren wir was Sveta nach Dunkeltann verschlägt und wie furchtbar ihre Familienverhältnisse sind. In Dunkeltann selbst verrichtet Sveta die abfälligen und häuslichen Arbeiten wie eine Sklavin ihres Vaters. Obwohl der der Ortsvorsteher ist, genießt sie als seine Tochter kein hohes Ansehen.

Sveta war mir von Anfang an sympathisch, ein nettes, offenes und vernünftiges Mädchen, was sich mit ihrer Situation zwar abfindet aber ein gutes Gespür für das Abenteuer und die Gerechtigkeit hat. Nur deshalb kommt es überhaupt erst zu der Begegnung mit dem Jungen aus dem Wald, der ihre gesamte Welt auf den Kopf stellen wird. Ihr Vater Sergej hingegen ist ein klassischer Fiesling wie er im Buche steht, egoistisch, selbstherrlich und schleimig. Einzig auf seinen Sohn Jan scheint er stolz zu sein, dennoch ist nichts und niemand gut genug für ihn.

Wie schon erwähnt finde ich die Idee einer deutschen Dystopie total spannend, und die herrschenden Gesetze in der deutschen Oblast, mit russischer Vormacht, sind wirklich grausam und unmenschlich. Mittlerweile fühle ich mich dennoch in "dieser Welt" zu hause und warte mittlerweile gespannt auf neue Romane aus dieser Welt.

Ich muss wirklich sagen, dass den beiden Autoren hier ein kleines Meisterwerk gelungen ist. Der Schreibstil ist flüssig und der bevorzugten Leserschaft angepasst. Ich kam wirklich unglaublich schnell voran, innerhalb von 24 Stunden hatte ich das Buch verschlungen, was vor allem der Spannung im Buch geschuldet ist. Zwar beschränkt sich Svetas Welt auf das Dorf Dunkeltann doch dank der Begegnung im Wald steigt die Spannung von Kapitel zu Kapitel, hierbei schaffen es die Autoren wunderbar die verschiedenen Fäden in der Geschichte zum Ende hin zusammenzuführen. Zum Schluss konnte ich nur noch mitfiebern und auf ein Happy End hoffen.


Fazit:
Ein Buch das ich jedem Leser, und vor allem den Liebhabern von Dystopie, an Herz legen muss. Dieses Buch entführt in eine neue, und gleichzeitig alte, Welt, in der ein Mädchen manchmal das tun muss was moralisch richtig ist, statt das was das grausame Gesetz vorsieht.






Vielen Dank an Axel Saalbach, dass ich dieses wundervolle Buch als Rezensionsexemplar lesen durfte!

[Rezension] Märchenhaft erwählt - Maya Shepherd









Titel: Märchenhaft Erwählt
Autor: Maya Shepherd
Seitenzahl: 346
Verlag: SelfPublishing

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Klappentext:
Es war einmal ein Prinz namens Lean, der seit seiner Geburt mit dem schrecklichen Fluch lebte, dass sein erster Kuss eines Tages großes Unheil über das Königreich Chòraleio bringen würde. Nur seine wahre Liebe kann ihn retten. Die zwölf schönsten Mädchen des Landes werden bei einer großen Auswahl erwählt – eine von ihnen wird Prinz Lean heiraten. Doch bis dahin liegt noch ein langer Weg vor ihnen. Es gilt Prüfungen zu bestehen, die den Mädchen alles abverlangen werden. Wie weit sind sie bereit für ein besseres Leben und die Chance auf die große Liebe zu gehen?“


Meine Meinung:
Gleich zu Beginn muss ich sagen, dass mich vor allem das Cover verzaubert hat. Nur deshalb bin ich zunächst auf das Buch aufmerksam geworden. Nachdem ich dann erfolgreich auf Maya's Homepage ein signiertes Taschenbuchexemplar gewonnen hatte, musste ich es natürlich direkt nach dem es bei mir eingetrudelt ist lesen.

Zuallerst wird uns Lean und sein fuchtbarer Fluch vorgestellt. Hier wird die Richtung des Buches, Märchen, schon deutlich, was ich aber sehr angenehm fand, denn somit ist der Einstieg in das märchenhafte Lesen von der ersten Seite an present. Lean ist ein Prinz, und erfüllt eigentlich fast alle typischen Prinzen-Klischees. Er sieht gut aus, kann reiten, jagen, und sucht nun mit seinen 20 Jahren endlich nach einer einer Braut. Doch den Fluch darf man nicht vergessen, denn Lean darf nicht geküsst werden, außer es ist die wahre Liebe. Um seine Braut zu finden ruft er alle heiratsfähigen Frauen in sein Schloss um sie vorsprechen zu lassen, um dann die 12 Erwählten zu bennen. Die Parallele zu Selection wird hier schon deutlich.

Neben Lean gibt es noch die drei Schwestern Heera, Medea und Elena, welche alle drei ganz bezaubernd sind und ihre verschiedenen Talente perfektioniert haben. Heera wird auch die Furchtlose genannt, sie ist die älteste der drei Schwester und wirkte auf mich ziemlich ruppig, was eben ihre Art ist, denn sie ist sozusagen der "Sohn" im Haus und hilft ihrem Vater wo sie nur kann. Medea, die zweite Tochter, hingegen ist zartbeseidet und vor allem wegen ihrer unglaublich tollen Singstimme bekannt. Als der Aufruf zur Erwählung des Prinzen kommt, folgen die beiden diesem und machen sich auf den Weg zum Schloss der Königsfamilie. Und es kommt, wie es kommen muss, beide werden in den Kreis der Erwählten aufgenommen und müssen nun verschiedene Prüfungen bestehen.

Im Nachhinein finde ich es schwierig den Schreibstil des Buches zu erklären, genauso verhält es sich mit der Erzählperspektive. Schwieri ist es deshalb, weil beides immer wieder wechselt. Beginnt die Geschichte mit einer klassichen Romanerzählung in Form eines Ich-Erzählers, wechselt sie zu den Prüfungen meist in einen Allwissenden-Erzähler, der und berichtet was die jeweilige Figur erlebt. Ich hätte mir gewünscht, dass die gesamte Geschichte aus der Sicht eines Protagonisten erzählt wurden wäre, am liebsten Heera. Auch der Schreibstil wechselt, vor allem bei den Einschüben die stark von alten Märchen inspiriert sind, wird vor allem der Schreibstil und die Erzählform ähnlich wie wir es aus Märchen kennen.

Die Protagonisten waren ansprechend umschrieben, und ich konnte mir vor meinem geistigen Auge all die Dinge vorstellen die Ihnen passieren, dennoch bin ich mit keinem Protagonisten warm geworden. Ich fand Lean zu glatt, Medea und stark pubertierend und Heera zu ruppig. Auch wenn diese Wesenszüge die Figuren einzigartig machen, waren sie doch zu stark vertreten. Leider kam kein Funke, auch wenn ich Heera's Auftritte und Umgangsart amüsant und gut fand.

Was ich gut finde ist, dass zu keiner Stelle im Buch Langeweile auf kommt, denn es passiert immer etwas. Mir persönlich war das irgendwann ganz schön viel auf einmal, denn es passierte immer etwas, es gab eine dauerhaft hochgehaltene Spannung, die selbst bis zur letzten Seite nicht abklingen wollte. Hier hat mich das Buch etwas an den ersten Teil von Reckless erinnert, da kam man als Leser auch nie zur Ruhe.
Das Ende hält dann nochmal einen Knaller bereit und macht den Leser neugierig auf den kommenden Band, denn diese Reihe ist als Trilogie geplant.


Fazit:
Ein Buch das mich mit gemischten Gefühlen zurück lässt. Die Idee, die uns bekannte, oder noch unbekannte, Märchenwelt vermischt mit einer klassichen Liebesgeschichte a la Selection zu präsentieren fand ich sehr gut. Mir hat das Lesen auch unheimlich viel Spaß gemacht, trotz der hoch  gehaltenen Spannung und den Perspektivenwechseln. Ein Buch für alle Märchenfans dieser Welt!




Vielen Dank an Maya Shepherd, dass ich dieses Buch lesen durfte!

[Lesenacht] 26.09.2015 - Lesend neue Welten entdecken


Guten Abend ihr Lieben,

heute werde ich nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder bei einer Lesenacht mitmachen, und dieses Mal wird sie veranstaltet von Jule und Sanja. Ihr seid natürlich auch noch herzlich eingeladen mit zu lesen, je mehr desto besser. Los geht es ab 20:00 Uhr, und dieser Post wird auch gleichzeitig mein Update-Post sein.

Bis später ihr Süßen!

UPDATE 20:25
Ich sag mal so: Ich hasse meinen Rechner manchmal, nach 23 (!!!) unbedingt notwendigen Updates, kann ich nun auch endlich in die Lesenacht starten. Die erste Frage ist schon fast ein Klassiker, wir sollen nämlich unseren Leseplatz und unsere Lektüre zeigen.
Seit ungefähr zwei Monaten habe ich nämlich ein nagelneues Lesezimmer, ganz schick in grün und lila, und dort werde ich heute die Nacht verbringen.

Und lesen werde ich "Sveta und der Junge aus dem Wald", ein Buch das mit netterweise vom Autor persönlich zugesendet wurde, und auf das ich mich schon riesig freue. Den der Roman spielt in der selben Welt wie das Haus Komarow, ein Roman der mir bisher auch schon sehr gefiel.


UPDATE 21:00
Stell dir vor, du könntest für eine Stunde in deine Buchwelt schlüpfen. Was genau würdest du in dieser Zeit tun?

Ich bin erst auf Seite 31, aber bisher gefällt mir das Buch sehr gut. Die Welt in der Sveta lebt ist sehr dunkel und düster. Wenn ich in die Buchwelt schlüpfen könnte, dann würdeich mir vor allem das neue dystopische Berlin anschauen. Ich wäre gespannt was sich alles geändert hat.

UPDATE 22:00
Welche Buchwelt von allen bisherigen Büchern möchtest du einmal überfliegen können? Was würdest du gerne sehen?

Ganz eindeutig: Hogwarts. Oh Gott ich träume so sehr davon einmal über dieses Schloss zu fliegen oder in der großen Halle zu speisen. Außerdem würde ich gern mal nach Beutelsend aus Herr der Ringe fahren, da wären endlich mal Häuser in meiner Größe da :)! Und zum Schluss noch Westeros, ich denke da wäre ein Flug von der Mauer bis das Kings Landing wirklich sehenswert!

Im Buch bin ich schon etwas weiter gekommen, und langsam steigt die Spannung!!!


UPDATE 23:00
Manchmal werden unsere liebsten Buchwelten auf die Leinwand projiziert und sind als Filme im Kino zu sehen. Welche Welt wurde deinen Vorstellungen entsprechend besonders gut umgesetzt und welche gar nicht? 

Ich muss sagen, dass mir die Welt oder eher das Universum von Star Wars auf der Leinwand immer besonders gut gefällt, auch wenn es dabei nicht direkt zu erst ein Buch gab und dann ein Film. Außerdem kann ich ja nicht ständig mit "Hogwarts" antworten :D. Eine wirklich  schlechte Umsetzung will mir grade gar nicht einfallen, oder ich habe sie schon wieder verdrängt ;), aber wenn ich etwas bennen müsste, dann wären es die Tribute von Panem, denn hier habe ich mir Katniss ganz ganz anders vorgestellt, wobei die Arena wieder ganz okay war.

Dank WhatsApp, kaputten Lesessesseln und Kommentarlesens, bin ich erst auf Seite 68, und das obwohl ich grade die erste Person "wiederentdeckt" habe die bereits bei "Haus Komarow" mitmacht.

UPDATE 0:00
Mag eure aktuelle Protagonistin/euer aktuelle Protagonist eure Buchwelt? Findet sie/er sich in ihr zurecht oder warum hat sie/er Schwierigkeiten?

Ich mag Svetlana, sie ist ein tolles Mädchen und von der ersten Seite an konnte ich mich mit ihr anfreunden. Sie ist stark und versucht immer richtig zu handeln, leider ist ihr dabei der Vater und der Bruder im Weg. Denn ja, Sveta hat arge Schwierigkeiten in ihrer Welt, was mir total leid tut, und mich an manchen Stellen an den armen Harry Potter erinnert hat. (Merkt ihr die ständigen Anspielungen von mir auf Harry in dieser Lesenacht?! Was ist nur los?)


Soo ihr Bücherwürmer, das war mein letztes Update, denn ich hüpfe nun ins Bett. Ich werde zwar dort noch weiter lesen. aber mein Laptop bleibt unten im Wohnzimmer zurück. Deshalb wünsche ich euch schon jetzt eine Gute Nacht!!!




[Rezension] Young World - Chris Weitz






Titel: Young World - Die Clans von New York

Autor: Chris Weitz
Seitenzahl: 384
Verlag: dtv
Originaltitel: Young World

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Klappentext:
Es gab ein Leben davor. Dann kam die Seuche. Übrig blieben nur die Teenager. Jetzt, ein Jahr danach, werden die Vorräte knapp und die Überlebenden organisieren sich in Clans. Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Clans, und Donna, in die er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. Doch als Brainbox, das Genie ihres Clans, eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits ihres Rückzugsortes - Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahn-Schächte inklusive. Denn trotz aller Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit.


Meine Meinung:
Als ich zum ersten Mal den Klappentext gelesen hatte, dachte ich zunächst nur an ein typisches Apokalypse-Buch ohne Highlight, erst später ist mir aufgefallen welches Detail entscheidend ist: Teenager. Die Idee, dass nur Teenager eine Apokalypse überleben gab es zwar schon mal in einer neuseeländischen Fernsehserie allerdings mit einer etwas anderen Auffassung und Problemfindung. Deshalb stand für mich fest, ich möchte dieses Buch lesen, denn die Verbindung zwischen "das Ende ist nah" und "ich bin ein pubertierender Teenager" musste einfach genial sein.

Wie der Titel schon verrät spielt die Geschichte im jetzigen New York, ein Jahr nach der Katastrophe, welche alle Erwachsenen und alle Kleinkinder getötet hat. Die übrig geblieben Teenager führen einen fiesen Bandenkrieg der wirklich ungeahnte Ausmaße annimmt. Ich finde hier war der Autor wirklich nicht zu zimperlich mit Ideen und Umsetzung. Er bleibt nah an der Realität einer postapokalyptischen Welt, in der es immer noch um Macht und Überleben geht. Durch kleine Einspielungen und Gespräche wird klar, was alles passiert ist und wie "krank" manches davon ist.

Wir befinden uns zu Beginn am Washington Square Garden, wo der Clan von Donna und Jefferson zu überleben versucht. Sie sind ein buntgemischter Haufen, bei dem aber jeder versucht sein bestmögliches zu geben um den Clan am Leben zu halten. Dennoch wird klar, dass die Lebensmittel und Waffen irgendwann aufgebraucht sind, was dann passiert weis keiner. Als Brainbox, eine Art Genie, eine Möglichkeit findet die Krankheit vielleicht zu heilen, beginnt das eigentliche Abenteuer bei dem Donna, Jefferson, Brainbox und 2 andere Jugendliche probieren die Welt zu retten.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Jefferson und Donna erzählt, was ich finde, sehr angenehm war, weil man dadurch eine Zwei-Winkel-Perspektive auf das Geschehen und die Gedankenwelt der Menschen hat. Es erlaubt uns auch an zwei verschiedenen Orten innerhalb der Welt in der Geschichte zu sein. Dafür gab es von mir auf jeden Fall einen Pluspunkt, zu mal dann auch noch verschiedenen Schriftarten für die beiden Protagonisten verwendet wurden.

Insgesamt bietet das Buch einige spannende und gut gemachte Wendungen, ohne dabei das Ziel aus dem Auge zu verlieren. Der Schreibstil ist mal was anderes, aber dennoch angenehm zu lesen. Und am Ende bleibt ein richtig fieser Cliffhanger der uns als Leser nun warten lässt bis nächsten März, wenn endlich die Fortsetzung erscheint.


Fazit:
Ein gelungener Apokalypse-Roman mit schön gezeichneten Protagonisten und Spannung! Das Leben nach der Katastrophe ist barbaraisch und surreal, aber sehr gut beschrieben. Der Cliffhanger am Ende lässt den Leser nur sehnsüchtig wartend zurück.






Vielen Dank an den dtv-Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar!

[Rezension] City of Glass - Cassandra Clare











Titel: City of Glass - Chroniken der Unterwelt 3
Autor: Cassandra Clare
Seitenzahl: 728
Verlag: Arena
Originaltitel: City of Glass

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Klappentext:
In Idris sind düstere Zeiten angebrochen. Als Valentin sein tödliches Dämonenheer zusammenruft, gibt es nur eine Chance, um zu überleben: Die Schattenjäger müssen ihren alten Hass überwinden und Seite an Seite mit den Schattenwesen in diesen Kampf ziehen. Um Clary vor der drohenden Gefahr zu schützen, würde Jace alles tun - doch dafür muss er sie erst einmal verraten ...


Meine Meinung:
Was für eine Fortsetzung. Zunächst ist man von der Seitenzahl doch leicht abgeschreckt, ich meine knapp 730 Seiten muss man auch erstmal lesen, aber glaubt mir, trotz Arbeit und anderen Verpflichtungen habe ich dieses Buch nahe zu verschlungen.

Die Konstellation der Protagonisten bleibt gleich, es sind die üblichen Verdächtigen: Clary, Jace, Simon, und Co. Das was sich dieses Mal ändert ist der Schauplatz, denn nun befinden wir uns in Idris. Beim Lesen un Entdecken dieses Landes fühlte ich mich irgendwie ins Mittelalter zurückversetzt, denn es gibt weder Telefon noch Handy oder Fernsehen, dafür aber jede Menge Schattenjäger. Während des Lesens konnte ich mich richtig in den Beschriebungen verlieren und vor meinem geistigen Auge ist Alicante zum Leben erwacht.

Natürlich hat auch Valentin wieder seine Finger als Gegenspieler im Spiel und macht Clary und Jace das Leben schwer. Interessant fand ich hier die Rückblenden in Valentins Leben und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Gegenwart. Ich finde die Autorin hat das wirklich wunderbar verknüpft und konnte mich so wirklich mit einer Menge Wendungen überraschen.

Wo wir schon bei Wendungen und Spannung sind, dass war in diesem Buch wirklich auf jeder Seite zu finden. Natürlich könnte man hinterher sagen "Ja das hab ich schon geahnt", aber da ich meistens sehr neutral und "naiv" an ein Buch rangehe, war ich wirklich über alles überrascht, auch über den großen Knall der alles in einem neuem Licht erstrahlt.

Mehr kann und möchte ich eigentlich nicht zu diesem Buch schreiben, denn ich will zukünftige Leser nur ungern spoilern, nur so viel sei gesagt: lest diese Reihe, es lohnt sich wirklich.


Fazit:
Eine wirklich gelungene Fortsetzung, die mir fast noch besser gefiel als Band 2 und deshalb die Benotung 5* bekommt. Die Wendungen und Handlungsabläufe waren überraschend und unterhaltsam.






[Piglet] Cover-Diskussion - Was sagst du dazu?

Guten Morgen ihr kleinen Lesehamster,

seit gestern geht ein Feuer durch die Reihen der Blogger und Bücherliebhaber, denn es ist neu entfacht wurden, das Feuer der Cover-Diskussion. Wieso? Weil sich der Dressler-Verlag dazu entschieden hat, das Cover der Everflame-Reihe zu ändern, und das auch rückwirkend zu Band 1. Für alle die sich jetzt noch denken "Was zur Hölle redet sie da?" ein kleiner Rückblick.

Im September 2014 erschien auf deutsch das erste Buch der neuen Reihe von Josephine Angelini - Everflame (Feuerprobe)! Damals hatte das Buch folgendes Cover:
                                       
Schick oder? Das Cover konnte sich sehen lassen, war gut gewählt zur Geschichte und der allgemeine Leser war zu frieden. Als ich dann dieses Jahr auf der Leipziger Buchmesse unterwegs war konnte man schon mal einen Blick auf das neue Cover von Band 2 Tränenpfad werfen.

Das zur Vorgeschichte, nun ist seit gestern bekannt, dass die Bände einen neuen Einband bekommen werden und jetzt wie folgt aussehen werden:
                                       
Und sofort entbrannte eine Diskussion darüber wie "schrecklich" die neuen Cover sind, und wieso man den sowas macht, und was das nun für die Regale der Leser bedeuten würde, da diese ja nun total verschandelt werden mit zwei Büchern nebeneinander die nicht zusammen passen. Ich habe mir gestern die diversen Kommentare auf der Facebook-Seite der Everflame-Trilogie durchgelesen und konnte nur mit dem Kopf schütteln (*hier* könnt ihr selbst lesen).

Um das nochmal klar zu stellen, wir reden von dem Cover, also dem was auf den Schutzumschlag des Buches gedruckt wird, das was wir letztendlich mit dem Buchrücken zu uns im Regal sehen. Und ich kann einfach nicht nachvollziehen wieso da solch eine Hass-Tirade (oder auch Shitstorm) los geht, wegen etwas so "belanglosen" (nach meiner Meinung) wie einer Coveränderung. Ich möchte jetzt hier nicht ausführen, was da alles gepostet und geschrieben wurde, wie gesagt, ihr könnt das gern selbst nachlesen ;).

Ich konnte gestern nur mit offenem Mund mitlesen weil ich es einfach nicht verstanden habe. Für mich persönlich ist ein Cover nur die Streusel auf der Kirsche auf dem Sahnehäubchen obendrauf was ich vielleicht in meine Bewertung mit einfließen lassen, aber auch nur wenn mir ein Cover besonders gefiel oder es besonders gut zum Cover passte. Niemals, also wirklich NIEMALS würde ich nur weil sich ein Cover in einer Buchreihe ändert solch eine Reaktion hervorrufen wie es nun passiert ist.

Schlussendlich geht es doch um den Inhalt oder? Nicht um das Äußere, das was ich an Büchern liebe sind die Worte, diese einzelnen kleinen Buchstaben die sich zu Sätzen bilden lassen und daraus eine neue wunderbare Welt entspringt, dass ist es was ich an Büchern liebe.

Um jetzt noch eins obendrauf zu setzen, ja ich weis ich provoziere euch ;), präsentiere ich nun die Top 3 an Büchern, bei denen mich das Cover niemals angesprochen hätte, welche ich aber beim Lesen nicht mehr weglegen konnte. Haltet euer Popcorn bereits, damit es euch wieder aus dem Mund fallen kann, denn folgendes Buch fand ich beim Cover so schlimm, dass ich es bereits mit 12 Jahren am liebsten wieder weg getan hätte.

Harry Potter und der Stein der Weisen
Ja genau ihr lest richtig, ich meine die alten Harry Potter Cover aus meiner Jugend welche vom Carlsen konsequent bis zum Ende behalten wurden. Als ich das Buch das erste Mal in der Biblothek gesehen habe fand ich das Cover einfach nur schlimm und überhaupt nicht so toll. Und auch heute würde ich sagen, dass es einige Cover gibt die besser aussehen, aber ICH LIEBE DIE ROMANE! Ich liebe die Welt rund um Harry Potter so sehr, dass ich mir sogar die neue illustrierte Ausgabe vorbestellt habe, Ein klassischer Fall von, Cover flop aber Inhalt mega-klasse-top.

Eine wie Alaska
Das Buch hatte ich bestimmt im Laden schon x-mal in der Hand bevor ich es mir, wegen eines Tipps einer Arbeitskollegin, dann doch gekauft habe. Wieso vorher nicht fragt ihr euch? Weil ich *trommelwirbel* das Cover total doof fand. Ich hasse Füße. und fand das Cover deshalb total doof. Als ich dann wegen des Buchtipps anfing zu lesen war ich aber von der tiefen Geschichte rund um Alaska so begeistert, dass mir jetzt im Nachgang das Cover total egal ist. Ich liebe dieses Buch so sehr, dass es sogar von mir mal als Wanderbuch auf Wanderschaft gegangen ist, und ich es demnächst wieder lesen will.
City of Bones
*schock* Waaaaas du findest die Cover doof? Ja finde ich, ich mag dieses altertümliche Design einfach nicht, und deshalb habe ich tatsächlich ewig lang einen Bogen um die Bücher gemacht (man soltle meinen ich hätte aus den beiden obigen Fehlern gelernt :D), aber dann wurde mir die Reihe von der lieben Sandy von blackteabooks ans Herz gelegt und ich habe mir zögerlich Band 1 gekauft und ihn total verschlungen. Wie ihr sicherlich gelesen habt (als treuer Leser ;) ) will ich ja diesen Monat die restlichen Bücher der Reihe lesen. 



Jetzt wo ich die Bücher gelesen habe, oder bei der Reihe mitten drin stecke finde ich die Cover übrigens richtig toll, aber auch nur, weil ich etwas damit verbinden. Ich habe gelernt diese Cover zu lieben weil ich die Geschichte darin liebe, die Geschichte zwischen den Buchdeckeln.
Letztendlich sit klar worauf ich hinaus will, es geht nicht um das äußere Format, sondern um das was man zwischen den Seiten entdecken kann.

Ihr seit sehr gern dazu eingeladen hier in den Kommentaren mit mir zusammen mal über dieses Problem der Bücherwelt zu sprechen ;)!

Und an dieser Stelle, sozusagen als Abschluss meines Post's mit dem ich mir einfach mal Luft machen wollte, zitiere ich die berühmte Poetry-Slammerin Julia Engelmann und ihrem Gedicht "Stille Wasser sind attraktiv":

„Und es geht doch um den Inhalt
viel mehr als um die Form,
es geht um den Einzelfall
viel mehr als um die Norm,
es geht nicht um Physik,
es geht um Fantasie,
vor allem geht’s ums Was –
viel mehr als um das Wie.


Und wieder ab zwischen die Seiten ;)!



[Rezension] City of Ashes - Cassandra Clare










Titel: City of Ashes - Chroniken der Unterwelt 2
Autor: Cassandra Clare
Seitenzahl: 480
Verlag: Arena
Originaltitel: City of Ashes

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Klappentext:
Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Doch was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als der Unterwelt den Rücken zuzukehren. Doch als ihr Bruder Jace in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal - und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt.


Meine Meinung:
Sein wir doch mal ehrlich, Fortsetzungen bzw. die mittleren Teile einer Reihe haben es oftmals schwer. Sie liefern meist nur Stoff, der dann erst im Finale relevant wird. Bisher ist es mir nur bei Harry Potter passiert, dass mich selbst "mittlere" Bände total begeistern konnten. Jetzt hat sich das allerdings geändert, denn auch die "Chroniken der Unterwelt" konnten mich in ihren Bann ziehen und verzaubern.

Erneut begleiten wir Clary auf ihrer Erkundungstour durch die Welt der Schattenjäger, nach den brisanten Enthüllungen am Ende von Band 1, und ja ich war wirklich schockiert, dass er ihr Bruder ist, Doch auch der Umstand das Valentin wieder da ist, und Angst und Schrecken verbreitet macht ihre Situation nicht einfacher. Zum Glück bleibt ihr noch ihr Freund Simon, auch wenn er wohl am Ende des Buches die folgenschwerste Entwicklung durchmachen muss.

In diesem Buch ist mir vor allem Simon ans Herz gewachsen, ich mag seine Art und Loyalität gegenüber Clary, auch wenn es manchmal schwierig zwischen den beiden ist. Er denkt mit dem Herzen und wirkt doch immer smart und clever. Seine Geschichte in diesem Band hat mich wirklich mitgenommen und mir einige Schreckensmomente eingebracht.

Rückblickend betrachtet schafft es auch dieser Band mich zu begeistern und mir die Geschichte der Schattenjäger aus New York nahe zu bringen. Viel hat meine Begeisterung auch mit der Vermischung des Alltäglichen und des Fantastischem zu tun, wie es Cassandra Clare wie kaum ein anderer Autor schafft. Es macht Spaß weiter zu lesen und man kann, einmal begonnen, nur schwer wieder aufhören.

Dieses Mal war das Ende noch dramatischer als in den vorherigen Bänden, denn natürlich gibt es neben einem Cliffhanger auch noch einen spektakulären Kampf, bei dem mein Herz fast stehen geblieben wäre.


Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, die durch gute Szenenwechsel und Spannung von Anfang bis Ende besticht. Der Cliffhanger am Ende zwingt ja schon fast zum Weiterlesen, besser also man hat die Folgebände schon griffbereit.





[Piglet] Leseplanung und Sonntagstratsch

Guten Morgen ihr Lieben,

heute melde ich mich auch endlich mal wieder. Eine Woche nach meiner Prüfung habe ich endlich mal wieder etwas Luft und Lust euch ein kleines Update zu geben :)!
Kurz vor der Prüfung brauchte ich zum lernen etwas Ablenkung weshalb ich mir folgendes gegönnt habe *-*.
Ewok Village von Lego
Ist es nicht wundervoll? Es hat unfassbare 6 Stunden gedauert es aufzubauen, aber es hat sich gelohnt, nun steht es in meinem neuem Lesezimmer und ich bin immer wieder verzaubert davon. Im übrigen habe ich während des Zusammenbaus trotzdem gelernt, und zwar die Fachbegriffe der Rhetorik, letztendlich werde ich also die kleinen Ewoks immer damit in Verbindung bringen. Im übrigen habe ich auch ganz neu den Comic zu den Ewoks gekauft, allerdings erst nach der Prüfung, und nun wartet er darauf gelesen zu werden.

Ewok-Comic

Im übrigen werde ich im Dezember zur Poetry-Slam-Veranstaltung von Julia Engelmann gehen, und ich freue mich schon riesig darauf. Als ich über ihre Facebook-Seite gehört habe, dass sie eine neue Tour plant und nun auch nach Leipzig kommt musste ich mir einfach eine Karte holen. Wer von euch wird ebenfalls ihre Tour besuchen? Oder kommt gar auch jemand von euchnach Leipzig zur Veranstaltung?









Außerdem erreichte mich diese Woche auch buchige Post, und zwar vom dtv-Verlag. Dort erscheint im September das Buch "Young World" von Chris Weitz, und ich darf es schon vorher lesen und in diese Welt eintauchen. Die Idee, dass nur Jugendliche überlebt haben, hat mich direkt von Anfang fasziniert, da ich bereits in jungen Jahren die Serie "The Tribe", welche ein ähnliches Thema behandelt, total cool fand. Mal schauen wie mir das Buch gefällt.

Das Cover passt schon mal zur Stimmung

Weiter geht es mit noch mehr Büchern....


Natürlich konnte ich vor der Prüfung nicht wirklich viel lesen, meistens war ich ja mit lernen beschäftigt, deshalb habe ich mir nach der Prüfung ein großes Leseziel gesetzt: Ich möchte die gesamte Chronik der Unterwelt nacheinander lesen. Natürlich musste ich mir dafür ersmal noch Band 4-6 kaufen, aber das stellt ja kein Problem dar ;). Mittlerweile stecke ich mitten in Band 3 und bin total gefesselt, in jeder freien Minute lese ich weiter und fiebere gespannt auf das Finale zu. Wer von euch kennt den die Chroniken schon? Und ja ich weis, der letzte Band ist nicht broschiert, aber ich musste einfach alle haben, und es sieht gar nicht soooo schlecht aus.


Sehen sie nicht hübsch aus?

Ihr ahnt also schon wie meine Leseplanung für die kommenden (hoffentlich nur eine) Woche aussieht, aber natürlich habe ich auch dafür ein Bild vorbereitet :D

Wie lang werde ich dafür wohl brauchen?

Wie sieht eure Leseplanung für die kommende Woche aus?





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