[Blogtour] Wem Marie vertraute - Interview mit Elisabeth Denis

März 30, 2016



Hallo und ein geheimnisvolles Willkommen bei der Blogtour zu "Secrets - Wem Marie vertraute"!

Heute hält die Blogtour bei mir und ich durfte der Autorin des zweiten Buches der Secrets-Reihe,  Elisabeth Denis, Fragen rund ums Buch stellen. Und ohne große Umwege gibt es hier das exklusive Interview:

Marie schreibt alle ihre Geheimnisse in ihr Tagebuch, selbst ihre beste Freundin weiss nicht alles. Hattest Du als Jugendliche auch ein solches Buch oder hast Du es vorgezogen alles deiner Freundin zu erzählen?

Elisabeth: Natürlich gab es in meiner Jugend Erlebnisse, Gedanken oder geheime Wünsche, die in meinem Tagebuch gelandet wären, wenn ich es geschrieben hätte. Ich habe das auch ein- oder zweimal tatsächlich probiert, doch nur sehr sporadisch. Und klar habe ich meiner besten Freundin einiges erzählt, aber ich habe auch viel meiner älteren Schwester anvertraut. Bis ich dreizehn, vierzehn war haben wir uns ein Zimmer, da wird im Dunkeln viel geflüstert. Aber es gibt auch Sachen, von denen bis heute keiner weiß. Und das finde ich gut! 


Quelle: oetinger.de
Was magst du an der Hauptprotagonistin Marie besonders, und was gefiel dir an ihr vielleicht nicht? Gab es einen anz besonderen Marie-Moment, der dir beim Schreiben mehr Spaß gemacht hat, als andere?

Elisabeth: Mir gefällt Maries manchmal etwas versponnene Art und dass sie ein aufmerksamer und lieber Mensch ist. (Nur wenn ihr jemand den Kopf verdreht, verliert sie ihre Umwelt etwas aus den Augen.) Eigentlich kann ich gar nicht sagen, dass ich etwas an ihr nicht mag, denn ich bin sehr voreingenommen und liebe meine Protagonistin mit allen Macken und Schwächen. Doch wäre sie ein Mensch aus Fleisch und Blut und würde vor mir stehen, würde ich ihr folgenden Tipp geben: Rede mehr und vor allem mit ... Och nö, sag ich jetzt nicht, sonst verrate ich zu viel. 


Ein großes Thema im Buch ist die erste Liebe, und nun Hand aufs Herz. Konntest Du ein paar deiner eigenen Empfindungen zur ersten großen Liebe mit einbauen? Verlief Sie vielleicht auch anders als gedacht?

Elisabeth: Natürlich habe ich auch meine eigenen Erfahrungen einfließen lassen. Die Unsicherheit, wenn man frisch verliebt ist, die kenne ich auch. Aber wer nicht? Ich war in Maries Alter, als es mich zum ersten Mal so richtig erwischt hat und wie bei ihr gab es eine zeitlang für mich auch nur noch die Liebe und diesen sehr aufregenden, abenteuerlustigen Jungen.


Im Buch geht es auch darum, seinen Weg zu finden um glücklich zu werden. Hast Du für die Leser vielleicht ein kleines Glücklich-werden-Rezept, dass Du Ihnen mit auf dem Weg geben kannst?

Elisabeth: Ach, wenn das nur so einfach wäre: ein Rezept und dann klappt es mit dem Glücklichsein. Ich kann mich eigentlich nur allen Menschen anschließen, die es bereits vor mir gesagt haben: Sei du selbst. Schäm dich nicht für dich oder deine Wünsche, egal wie unverständlich es anderen Menschen vorkommt. Glaube an dich und verfolge deinen Weg. (Und höre trotzdem ab und zu auf deine Eltern, denn kaum einer meint es so gut mit dir wie sie.) 


Und zum Schluss noch ein kleines Fazit: Wie hat Dir die Arbeit an diesem besonderem Buchprojekt gefallen? Was war besonders schön, oder wo traten vielleicht kleine Schwierigkeiten auf? Wird man von Dir demnächst wieder etwas in ähnlicher Form lesen?

Elisabeth: Die größte Schwierigkeit hatte ich wohl ganz zu Beginn, als ich verstanden habe, wie eng unsere drei Bände zusammenhängen. Da habe ich vor dem Projekt ordentlich Respekt bekommen. Doch Daniela, Lara und ich haben uns online viel ausgetauscht, zum Beispiel unsere Figurenbögen geteilt und anderes Material. Lara hat zum Beispiel für alle Figuren eine geniale Playlist erstellt. Allmählich entstand so der secrets-Kosmos, das war schön. Ja, wenn ich zurückdenke, gab es eigentlich jeden Menge schöne Momente. Mit Daniela habe ich auch öfter ganz altmodisch telefoniert. Die Gespräche fingen mit einem secrets-Thema an, aber dabei blieb es nicht und wir sind vom Hölzchen aufs Stöckchen gekommen. Ich freue mich, dass ich die zwei anderen Autorinnen kennengelernt habe und weiß, dass wir uns nicht aus den Augen verlieren werden. Zumal Lara ja noch an Band 3 schreibt, unsere Zusammenarbeit also glücklicherweise noch nicht beendet ist. Und ja, man kann von mir bald schon mehr lesen. In diesem Herbst noch werden gleich zwei Bücher, ebenfalls bei Oetinger34, erscheinen. Sie gehören zusammen und werden “Federherz” und “Federwelt” heißen. Es bleibt romanisch ... und wird fantastisch.

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Elisabeth Denis!


Ihr wollt mehr erfahren über die Secrets-Trilogie, dann klickt auf Secrets-Trilogie und gelant zum Special der Reihe!



Secrets - Wem Marie vertraute | Band 2 der Secrets-Trilogie 
| Elisabeth Denis | erschienen im März 2016 
| bei Oetinger34 | Erhältlich als eBook und Taschenbuch
 | 240 Seiten | 9,99€ (D) Taschenbuch und 5,99€ (D) eBook


Hier nochmal für euch die einzelnene Blogtourhaltestellen bisher:

26.3. Buchvorstellung durch Nicole 

27.3. Wer Marie ist konntet ihr bei Katja nach lesen

28.3. Um verbotene Liebe ging es bei  Danis Beitrag 

29.3. Das Thema Freundschaften im Buch präsentierte euch Manja












Natürlich gibt es auch wieder ein Gewinnspiel mit folgenden Preisen:
1.Preis: Die gesamte Secrets-Trilogie (der Versand erfolgt am Erscheinungstag)

2.-6. Preis: jeweils ein Buch "Secrets - Wem Marie vertraute" von Elisabeth Denis als Printauflage

Teilnehmen könnt ihr noch bis zum 31.03.2016 und dafür müsst ihr nur folgende Frage beantworten:
Was vertraut ihr eurer besten Freundin an? Nur den Liebeskummer oder auch die etwas düsteren Gehimnisse?

Ausgelost wird unter allen kommentierenden Bewerbern und am 01.04.2016 (kein Scherz ;) ) werden die Gewinner auf kasasbuchfinder.de bekannt gegeben .

Und wie üblich gelten die allgemeinen Teilnahmebedingungen, wer nochmal nachlesen will, der klickt >hier<.





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15 Kommentare

  1. Hallöchen!!! :)

    Erstmal tolles Interview und ja das mit der Unsicheheit bei der ersten Liebe kenn icch nur zu gut! ;)

    Liebe Grüßle Susanne

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  2. Hallo Piglet!
    Ein sehr schönes Interview. Ich freue mich auch schon auf die Feder-Dilogie. Klingt schon interessant, auch wenn man noch nicht viel darüber erfährt.

    Mit meiner besten Freundin kann ich wirklich über alles sprechen. Und umgekehert ist es genauso. Bei uns gibt es keine Geheimnisse.

    Liebe Grüße,
    Nadine

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  3. Huhu! Also ich vertraue meiner besten Freundin alles an, auch wenn es noch so peinlich ist... Dafür ist man doch seelenverwandt oder?

    ♥liche Grüße

    Lenchen vom Testereiwahnsinn

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  4. Hey :)
    Ich vertraue meinen Freundin eigentlich fast alles an, aber manchmal will ich sie nicht mit meinen Problemen belästigen und behalte es dann doch für mich. Jedoch kann ich auch mit ihr über alles sprechen, was ich sehr zu schätzen weiß, und sie kann mir auch alles anvertrauen.
    Liebe Grüße Shuting :)

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  5. Huhu! Meiner Freundin vertraue ich viel, aber nicht alles an. Ein paar kleine Geheimnisse dürfen schon sein.
    Alles Liebe
    Sarah

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  6. Hallo,

    einer echten Freundin sollte man eigentlich alles anvertrauen können, auch wenn das Geheimnis vielleicht nicht so schön ist...

    LG

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  7. Hallo,

    Danke für den tollen Beitrag :D
    Schon der letzter Tag einer tllen Blogtour :/
    Also ich vertraue meiner besten Freundin einfach alles...ich vertraue ihr und danach fühle ich mich besser ,da sie mir auch verschiedene Tipps gibt...für mich ist sie wie eine Schwester,also habe auch keine Angst dass sie es jmd erzählt

    LG Irini

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  8. Huhu,

    meiner besten Freundin kann ich alles anvertrauen. Eine Person, die einen nahezu immer versteht und zuhören kann, sollte jeder haben.

    LG
    Jacqueline

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  9. Hey,
    ich würde schon sagen das ich meiner besten Freundin eigentlich alles anvertraue. Düstere Geheimnisse habe ich gar nicht wirklich. :D
    Liebe Grüße, Paula

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  10. Huhu Liebes,
    da statte ich dir direkt mal einen Gegenbesuch ab und mache nicht nur aus Spaß mit ;) Du weißt ja wie sehr ich dieses Buch haben MUSS. Und das zur Hälfte wegen dir! Ich finde du hast das Interview ganz großartig gemacht und hinbekommen. Da musst du dir doch keine Gedanken machen :) Das ist wunderbar interessant und deine Fragen super. Hat sehr Spaß gemacht. :)

    Jetzt muss ich aber noch die Frage beantworten oder? Meine Antwort schlägt glaube ich ein bisschen aus :D Also ich vertraue meinen Freundinnen wirklich kaum etwas an. Ich mag es einfach nicht und fühle mich dabei so unwohl... Ich behalte super vieles für mich und wenn es mal raus muss. Dann erzähle ich es lieber meinem Freund da er da immer mit der nötigen Distanz ran geht und keine Partei ergreift (auch nicht für mich. Das finde ich bei Problemen ganz wichtig) und ansonsten ist mein Tagebuch mein treuster Begleiter (oh ich nehme Marie Züge an merke ich so langsam)

    Liebst,
    Jule

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  11. Meiner besten Freundin vertraue ich eigentlich alles an, aber ein- zwei Geheimnisse behalte ich dann doch für mich.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  12. Hallo :)

    ich glaube ich vertraue keinem mehr und würde auch niemanden etwas verraten, was ich als mein Geheimnis behüten möchte, denn so oft bin ich schon hintergangen worden und es macht einfach keinen Spaß mehr, wenn man ständig betrogen wird.

    Ganz liebe Grüße
    Jutta

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  13. Guten Abend,
    interessanter Beitrag.
    Für mich gehört es zu einer tiefen und echten Freundschaft dazu, auch meine düsteren Geheimnisse und Gedanken erzählen zu können. Daher mache ich das auch. ;)
    Liebe Grüße
    Jeannine M.

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  14. Huhu ;D,

    düstere Geheimnisse? Ähm ja...ich bin langweilig und besitze sowas nicht *.* Aber wenn ich so etwas hätte, dann hätte ich aus "Pretty Little Liars" gelernt und wäre ehrlich zu meiner besten Freundin ^^.
    Immerhin suchten wir beide ZUSAMMEN diese Serie und wenn wir daraus nichts gelernt hätten...also falls ich dunkle Geheimnisse hätte, sie wüsste davon, daher muss sie momentan mit Liebeskummer und co vorlieb nehmen xP

    Alles Liebe,
    Tiana

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  15. Hallo, schöner Beitrag. Es kommt auf das Geheimnis an, ob ich es jemanden verraten würde und auf die Person...
    LG Calia

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