16. August 2016

[Rezension] Papierfliegerworte - Dawn O'Porter






Titel: Papierfliegerworte
Autor: Dawn O'Porter
Seitenzahl: 288
Verlag: Carlsen
Originaltitel: Paper Airplanes

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Worum gehts?
Auf einer winzigen Insel aufzuwachsen, ist nicht immer einfach - besonders, wenn man wie Flo und Renée keine beste Freundin an seiner Seite hat. Die beiden Mädchen haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Renée ist wild und impulsiv, Flo hingegen behält ihre Gefühle für sich. Doch als Flo einen schrecklichen Verlust erlebt, ist es Renée, die ihr Halt gibt. Es ist der Beginn einer Freundschaft, die in aller Heimlichkeit stattfindet - und die ihr Leben verändern wird.


Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich mal wieder zusammen mit wunderbaren Jule von missfoxyreads gelesen. Ich fand zunächst vor allem das Cover ansprechend, die Pastellfarben und die ruhige Atmosphäre am Strand haben mich direkt angesprochen. Auch der Klappentext klang interessant, denn nicht immer ändert uns nur die Liebe, sondern auch eine Freundschaft kann Wunder wirken.

Der Einstieg in das Buch fiel unglaublich leicht, da sowohl der Schreibstil als auch die Aufteilung in zwei Handlungsstränge angenehm zu lesen war.Abwechselnd erfahren wir so zunächst wie Flos bzw. Rennées Leben derzeitig aussieht. Renée ist ein unglaublich quirrliges und aufgewecktes Mädchen, um so trostloser ist ihr Leben daheim. Mit ihren Großeltern und ihrer Schwester unter einem Dach ist Spaß oder Freude keine Option, und so ist ihr Wesen ein totaler Kontrast zu ihrem zu Hause. Womit sie immer wieder aneckt und scheinbar einfach kein Halt findet.Renée hat zwar Freunde, aber keiner scheint sie zu durchschauen, niemanden kann sie sich anvertrauen, und so treibt sie auf der Welle der gekünstelten Gute Laune dahin.

Flo ist das totale Gegenteil von Renée, sie ist ruhig und introvertiert. Sie hat nur eine beste Freundin, aber eigentlich ist sie mehr ein Biest, und tut Flo überhaupt nicht gut. Aber nicht nur ihre beste Freundin, sondern auch das Familienleben daheim erdrückt Flo und führt immer mehr dazu. dass sie sich zurückzieht. Verloren und einsam klammert sie sich an die einzige Person in ihrer Nähe, die ihr immer wieder ein Lächeln auf das Gesicht zaubert: ihre kleine Schwester.

In dem Moment, als Flo und Renée klar wird, dass ihre Freundschaft Bestand haben kann ging die Achterbahnfahrt los. Denn vor allem Flo muss all ihren Mut zusammen nehmen und aus ihrem Schneckenhaus kriechen können. Es war toll zu beobachten, wie beide Protagonistinnen ihren Weg gehen und versuchen sich weiter zu entwickeln. Immer wieder werden den beiden Steine in den Weg gelegt, die es gilt zu überspringen, und das am besten gemeinsam.

Das Ende hat dann nochmal einiges an Spannung und Fahrtwind geboten, so dass die Achterbahn der Gefühle am Ende noch einen Höhepunkt erlebt hat. Ich mochte sowohl den Aufbau, den Plot und das Ende, nur manche Nebenprotagonisten wirkten auf mich zu überspitzt. Villeicht ist meine Schulzeit auch zu lange her, um zu wissen, dass Schüler wirklich so sind, dennoch wirkte es auf mich zu extrem.


Fazit:
Ein Buch das überzeugt, und zeigt, dass eine Freundschaft mehr ist als nur ein loser Bund. Eine Freundschaft kann Tiefe und Gefühle habe, sie kann helfen, neue Wege zu gehen und einen Gefährten zu finden. Flo und Renée waren tolle Protagonistnnen, mit einer schönen Entwicklung innerhalb der Buchdeckel. Ein Pünktchen ziehe ich für die übertriebenen Charakterzüge mancher Nebenprotagonisten ab.




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