21. November 2016

[Piglet on Tour] Lesung mit Geneva Lee und der Royal-Reihe


Guten Morgen meine Lieben,

heute möchte ich euch von der am vergangenen Wochenende stattgefunden Lesung von Geneva Lee erzählen. Dank des blanvalet-Verlags, nochmal vielen herzlichen Dank, durfte ich an der Lesung teilnehmen und mich von der wunderbaren Art von Geneva Lee und Irina von Bentheim überzeugen. Für alle, die jetzt nichts mit Irina von Bentheim anfangen können, sie ist eine deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin und lieht ihre Stimme unter anderem Carrie Bradshaw aus Sex and the City. Beide zusammen fungierten und harmonisierten wunderbar zusammen auf der Bühne und konnten mich, als auch die anderen Gäste innerhalb der einstündigen Vorlesung begeistern.

Alle Royal-Bücher zusammen
Geneva Lee hat direkt zu Beginn eine unglaublich positive und freundliche Ausstrahlung, sie lacht immer und fühlt sich sichtlich wohl mit ihrem Vollzeit-Job als Autor. Irina von Bentheim übernimmt am Anfang die Einführung und fragte das Publikum, wer denn alles die Bücher schon kennt – im Übrigen eine bunte Mischung aus Neulingen und echten Fans – und das bei der heutigen Lesung aus „Royal Passion“, dem ersten Band, vorgelesen wird.

Dann ging es los mit der Fragerunde, und Irina von Bentheim hatte gute und interessante Fragen parat, die einen roten Faden erkennen ließen, und vor allem interessant und witzig waren. Das Gespräch zwischen den beiden war wirklich amüsant und spannend zu hören, selbst wenn man die Bücher noch nicht gelesen hat.

Links Irina von Bentheim, Rechts Geneva Lee

Geneva Lee wird immer als romantische Autorin vorgestellt, daher galt es nun die Frage zu klären, wie romantisch sie selbst ist. Interessanterweise findet sie sich selbst nicht sehr sentimental, ihr Mann - der ebenfalls anwesend war - kann sie also nur selten mit romantischen Gesten überraschen. Begründet ist dies nach ihrer eigenen Aussage, in der Beziehung zu ihrer Mutter, die ihr selbst, als sie bereits mit ihrem Mann verlobt war und sie alt genug waren, nicht erlaubte mit ihm in einem Zimmer zu schlafen. Dennoch lebt auch in ihr eine romantische Ader, die sie vor allem beim Schreiben auslebt. Die Leidenschaft in ihren Büchern ist von ihr, und interessanterweise beinhalten auch die Sex-Szenen immer einen Teil von Geneva Lee.

In der Royal-Serie geht es, neben Liebe und Sex, um das britische Königshaus. Dieses Setting kommt nicht von ungefähr. Geneva Lee selbst hat Britische Literatur studiert und auch für 3 Jahre gelehrt, ehe sie sich Vollendens dem schreiben gewidmet hat. Sie ist ein großer Fan von Shakespeare und ist „obsessed with all british things“. Auch die europäische Kultur begeistert sie, daher hat sie sich als Amerikanerin für eine Geschichte in Europa, und eben spezielle in Groß-Britannien entscheiden. Dass dabei die britische Königsfamilie im Mittelpunkt steht liegt vor allem an ihrer „Besessenheit“ von der Royal Family rund um William und Kate. Sie hat erzählt, dass sie als Jugendliche oft darüber nachdachte, wie es wohl wäre, Prinz William zu treffen, schließlich ist er im selben Alter wie sie. So entstand die Idee für die Geschichte zu Royal.

Bereits mit ihrem ersten Buch landete Geneva Lee auf der Bestseller-Liste der NewYork Times, und als sie den Anruf dazu erhielt, konnte selbst sie nicht die Tränen zurückhalten. Entzückend ist, dass ihr Sohn ganz entspannt darauf reagierte, als seine Mutter es ihm erzählte, schließlich habe auch er Bücher in seinem Schrank die auf der Bestseller-Liste stehen. Insgesamt sagt sie aber, sei das Gefühl einfach unbeschreiblich, wenn ein solcher Traum in Erfüllung geht. Vor allem, da sie in den USA ihr Buch selbst verlegt, also als Self-Publisherin arbeitet. Für das Schreiben selbst sitzt Geneva Lee nur selten am Schreibtisch, oftmals sitzt sie auf dem Sofa, oder anderen Sitzgelegenheiten. Auch kommt es vor, dass sie die Sachen erst diktiert und dann aufschreibt. Ihr Mann stärkt ihr dabei den Rücken, denn er kümmert sich ganz oft um die Kinder, damit sie Platz zum Schreiben hat. Sie berichtet auch davon, dass sie manches Mal, kurz vor Abgabetermin, für ein paar Tage ins Hotel geht, um ganz in Ruhe schreiben zu können, ohne mögliche Ablenkungen. Wirklich süß fand ich, wie sie ihre Gefühle beim Schreiben beschrieben hat, so bekommt auch sie Herzklopfen, weil sie sich in ihre eigenen Protagonisten verliebt hat. Es war wunderbar zu sehen, und auch zu hören, wie sie darüber erzählt, dass sie beim Schreiben mit Leib und Seele dabei ist, sie ist nicht nur psychisch in der Geschichte, sondern auch physisch. Natürlich bedient sich Geneva auch ganz klassischen Hilfsmitteln, so nutzt sie eine Übersicht, um die einzelnen Szenen ihrer bisher sechs Bücher im Überblick zu behalten, und sie hat auch Listen mit Synonymen für den „Akt der Liebe“ oder auch die verschiedenen Körperteile, damit keine Eintönigkeit entsteht.

Positive Ausstrahlung ohne Ende -  Geneva Lee und ich
Interessant fand ich, als Geneva Lee erzählte, dass sie in der ersten Trilogie, in der es um Clara und Alexander geht, vor allem ein Retelling der Cinderella-Story sieht, wobei statt eines gläsernen Schuhs, Cinderella hier einen Kuss zurücklässt. Die zweite Trilogie, rund um Belle und Smith, eher an Die Schöne und das Biest erinnert. Geneva Lee: „The name was a glue!“ 


Wie in den USA bereits verkündet, wird der siebte Band, der im August kommenden Jahres ebenfalls bei blanvalet erscheint, der letzte Band ihrer Royal-Serie sein. Sie widmet sich noch anderen Projekten, von denen wir aber noch nichts erfahren haben, lediglich ist klar, dass die Zusammenarbeit für die deutschsprachigen Leser weiterhin über blanvalet laufen wird, und dort ihre weiteren Bücher auch erscheinen werden.

Meine signierte Ausgabe von Royal Passion

Abschließend gab es natürlich noch die Möglichkeit sich sein eigenes Buch signieren zu lassen, und noch ein wunderbares Abschlussfoto zu bekommen. Natürlich Original mit Krönchen :)! Ich muss sagen, dass mir die Lesung unglaublich viel Spaß gemacht hat, und ich finde Geneva Lee ist eine wirklich symphatische und fröhliche Autorin, von der ich defintiv noch mehr lesen und hören will! Und auch ein Lob an Irina von Bentheim, die diese Lesung wirklich toll geführt hat und dafür gesorgt hat, dass die Besucher mit schlechteren Englisch-Kenntnissen Bescheid wussten worum es geht, und natürlich immer die richtigen Fragen gestellt hat. 

Insgesamt eine wirklich gelungene Lesung mit einer tollen Autorin! An dieser Stelle nochmal vielen Dank an den blanvalet-Verlag für die Möglichkeit an diesem Event teilnehmen zu können.




1 Kommentar:

  1. Auch wenn das Buch eher nicht meins zu ist, sieht das nach einer tollen Veranstaltung aus! Danke für den detaillierten Bericht und die schönen Fotos, da fühlt man sich gleich als wäre man mit dabei gewesen :D

    Allerliebste Grüße, Sandy ❤

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