[Rezension] Weg der Träume - Nicholas Sparks






 Titel: Weg der Träume
Autor: Nicholas Sparks
Seitenzahl: 365
Verlag: Heyne
Originaltitel: A Bend in the Road

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Worum gehts?
Das Schicksal meint es nicht gut mit Miles Ryan, durch einen tragischen Zwischenfall verliert er seine geliebte Frau Missy. Dadurch steht er mit seinem sechsjährigen Sohn Jonah alleine da und muss neben dem Zurechtkommen auch noch den alleinerziehnden Vater spielen. Zwei Jahre lang ist sein Leben von Dunkelheit und Traurigkeit gezeichnet, doch dann tritt Sarah in sein Leben und es scheint als wäre damit das Licht wieder da, doch die Vergangenheit holt beide schneller ein als es ihnen lieb ist.


Meine Meinung:
Mittlerweile bin ich ein bekennder Nicholas Sparks Leser und liebe es in seinen Romanen einfach abtauschen zu können und den Alltag hinter mir zu lassen. Dabei schafft er es auf unterschiedliche Weise mich zu begeistern und verschiedene Schicksale zu verknüpfen.

Unser Erzähler bleibt lange Zeit unbekannt, wir wissen nur, dass er die bereits passierte Geschichte von Sarah und Miles erzählt. Dabei ist lange Zeit unklar was seine Intention dabei ist, auch wenn man als Leser anfängt zu spekulieren, hat es mich dann doch überrascht  zu erfahren wer hinter den kursiven Textstellens teckt und dieser wunderbar-tragische Geschichte erzählt.

Die beiden Hauptprotagonisten waren als Paar ganz wundervoll zu erleben. Ich muss jedoch gestehen, dass ich für Sarah mehr Symphatie entwickelt habe. Ihr offene und liebenswerte Art war ansteckend, und trotz ihrer eigenen wirklich traurigen und schockierenden Vergangenheit hat Sarah nicht den Mut verloren und findet Halt in ihrem Beruf als Grundschullehrerin. Ich glaube vor allem ihre Liebe zur Berufung den kleinen Bügern unserer Welt etwas beizubringen und das mit Herzblut zu tun hat sie für mich zum liebsten Protagonisten gemacht.

Miles hingegen war für mich immer ein düsterer Charakter, auch wenn er durch Sarah aufblüht und mehr aus sich herauskommt haftete dennoch etwas Dunkles an ihm. Schön fand ich, wie er trotz des Verlustes seiner Frau Jonah als das Wichtigste in seinem Leben betrachtete und niemals aufgab vor allem für ihn. Er ist ein liebender und aufopfernder Vater, und das ist wohl sein bester Wesenszug im Roman.

Natürlich folgt auf die unvermeidliche Liebesgeschichte, die mich an einigen Stellen zum Schmunzeln gebracht hat, der unvermittelte Schicksalsschlag der Beide plötzlich wieder auseinander treibt. Ich muss sagen, dass die Spannung grade auf den letzten 100 Seiten unfassbar hoch war, und das obwohl hier ja eigentlich nur eine Liebesgeschichte vor liegt. Das Ende hatte es dann nochmal in sich und verbindet die Fäden zu einem passendem Abschluss. 


Fazit:
Dies ist wohl eines meiner liebsten Bücher des Autors Nicholas Sparks, ich habe es unheimlich gern gelesen und fand, dass hier das Verhältnis zwischen Liebesgeschichte und Spannung besonders gut im Einklang war. Eine Geschichte die den Alltag verschwinden lässt und dem Leser einige wunderbare Lesestunden schenkt.



[Rezension] Die Schatzinsel - Robert Louis Stevenson

Titel: Die Schatzinsel
Autor: Robert Louis Stevenson
Seitenzahl: 352
Verlag: Anaconda
Originaltitel: Treasure Island

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Worum gehts?
Eigentlich gilt "Die Schatzinsel" als Klassiker, doch kaum jemand weis worum genau es in diesem wunderbarem Buch geht. Erzählt wird die Geschichte von Jim Hawkins und seinem wohl größtem Abenteuer, nämlich der Reise zur Schatzinsel auf der einst Captain Flint seinen riesigen Schatz zurück ließ. Durch Zufall fällt Jim die Karte zum Schatz in die Hände und so begibt er sich mit ehrlichen Menschen, Seeräubern und Piraten auf die Überfahrt seines Lebens.


Meine Meinung:
Dieses Buch ist nicht ohne Grund ein zeitloser Klassiker, der aber leider viel zu selten gelesen wird. Es gibt ihn in mittlerweilen so vielen wunderschönen Ausgaben, ich habe mich für die aus dem Anaconda-Verlag entschieden da ich das etwas ältere Bild auf dem Cover sehr schön finde, es passt perfekt zur Stimmung und zum Inhalt.

Wie schon oben zu lesen ist, erzählt das Buch die Abenteuerrreise von Jim Hawkins. Sein Eltern sind Eigentümer des Gasthauses "Zum Admiral Benbow" in welches sich eines Tages ein wirklich seltsamer Mann mit einer riesigen Schifferkiste verirrt. So merkwürdig der Mann auch sein mag, er versetzt Jim ins Staunen und lässt ihn träumen von dunklen finsteren Gestalten und tollkühnen Schätzen. Doch irgendwann wird aus Träumen ernst und Piraten tauchen vor der Tür des Gasthauses auf, schnell eigenen sich Jim und seine Mutter die wichtisten Sachen aus der Schifferkiste an und suchen Unterschlupf bei einem Freund.

Jim ist nicht nur unser Hauptprotagonist sondern auch der Erzähler der Geschichte. Mittels späteren Erzählens, nämlich in Form eines Berichtes den er verfassen soll, lässt er uns teil haben an seinem Abenteuer. Für mich war Jim ein wirklich tollkühner Held mit seinen eigenen kleinen Fehlern die ihn aber liebenswert machen. So begeht er, typisch für Jugendliche, ie ein oder andere Dummheit, lernt aber daraus und versucht stets richtig zu handeln. In so fern ist Jim grade für Kinder schon so etwas wie ein Held und Vorbild, denn trotz der Anwesenheit der böswilligen Piraten behält er doch meistens einen kühlen Kopf.

Auch die Nebenprotagonisten haben mir sehr gut gefallen, die Piraten waren genau nach meinem Geschmack, manchmal wirklich fies und manchmal wirklich feige, und die "Guten" haben stets auch das Gute wunderbar dargestellt. Das Setting, das ländliche Bristol und natürlich die Schatzinsel, waren wunderbar beschrieben und haben den Leser eingeladen sich ganz in der Geschichte wieder zu finden. Stevenson hat es auf wunderbare Weise geschafft, dass jede Szene und jeder Dialog vor meinem geistigem Auge erschien, ganz ohne Probleme.

Natürlich wird es zum Ende nochmal richtig spannend und aufregend, aber ich möchte nicht zu viel verraten, sondern euch lieber einladen auf die Schatzinsel, damit ihr selber die Suche nach Captain Flints Schatz startet.


Fazit:
Nicht ohne Grund ist "Die Schatzinsel" ein zeitloser Klassiker, die immer wieder verfilmt wurde und bis heute beliebt ist. Egal wie alt man ist, dieses Buch macht einfach immer Spaß und entführt einen in eine andere, zurückliegende Zeit. Wer das Buch noch nicht kennt, dem kann ich  es nur ans Herz legen, denn einfach alles in diesem Buch war stimmig.



[Rezension] Schlusstakt - Arno Strobel









Titel: Schlusstakt
Autor: Arno Strobel
Seitenzahl: 224
Verlag: Loewe

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Worum gehts?
Eine Insel. Ein Mord. Die Chance deines Lebens.
Mit G.M.S. - Germanys MegaStar startet ein ganz neues Format an Talentsuche in Deutschland, und um ihre Teilnehmer auf alles im Showbusiness vorzubereiten verlegen die Macher die dritte Phase der Show auf eine kleine Insel, auf dieser erwarten die Teilnehmer gesangliche und soziale Prüfungen. Unter ihnen auch Vicky, die hofft mit G.M.S. groß raus zu kommen, also jedoch die Situation eskaliert, weis sie nicht mehr, ob es das alles wert ist.


Meine Meinung:
Dies war mein erstes Buch von Arno Strobel und es wird sicherlich auch nicht mein letztes Buch von ihm sein, denn ich mochte seinen Schreibstil und seinen Spannungsaufbau sehr. Man muss jedoch beachten, dass es sich hierbei um einen Jugendbuchthriller handelt. Das bedeutet, dass wir zwar Spannung und den ein oder anderen Mord haben, man darf jedoch nicht mit Gänsehautnervenkitzel rechnen, wie man es vielleicht von anderen Psycho-Thrillern kennt. Jedoch ist es auch kein Krimi, denn unsere Protagonistin Vicky ist eigentlich nur ein Gesangstalent, welches auf der falschen Insel gestrandet ist.

Für mich war die Protagonistin Vicky in ihren Handlungen und Gefühlen nachvollziehbar. Sie war sympathisch, ehrlich und aufrichtig, es war angenehm mit ihr zusammen die Seltsamkeiten auf der Insel aufzulösen. Neben ihr gab es die typischen leicht klischeehaften Protagonisten, Zicken, Heulsusen und übereifrige Kerle, und natürlich der halsaufschneiderische Castingboss. Doch gerade durch diese Aufstellung fiel mir das Lesen des Buches noch leichter.

Neben ihren Kapitel, gibt es immer wieder Einsätze in kursiver Schrift die die Gedanken eines uns bis kurz vor Ende unbekanntes Mädchen wieder geben. Der Ansatz der Zweiteilung und der gelegentlichen Einschübe fand ich toll, aber leider wurde die Idee nicht wirklich spannend zum Schluss, hier fehlte mir ein echtes Knallermäßiges Bindeelement, was dann vielleicht auch die Spannung nochmal hoch getrieben hätte.

Wie schon erwähnt sollte man nicht außer Acht lassen, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, der Thriller-Anteil ist also eher gering gehalten, dafür war die Story aber schlüssig und man hatte als Leser nicht unbedingt einen Verdacht sondern tappte wie Vicky im Dunkeln. Schade fand ich dann letztendlich die Auflösung, die sie viel dann doch recht trivial und einfallslos aus, hier hatte ich mir mehr erhofft. Insgesamt beginnt die Story gut und interessant, wird dann aber viel zu schnell abgehandelt ohne das wirkliche Höchstspannung auf kommt.


Fazit:
Ein netter Jugendbuchthriller, der jedoch nicht bis zum Ende die Spannung hoch halten kann und dann durch eine etwas glanzlose Auflösung endet. Eine Menge Potential wurde dadurch vergeudet, so dass ich leider Punkte abziehen muss, lediglich Vicky und die Idee von G.M.S. retten das Buch.





[Piglet] Buchige Vorsätze 2016

Hallo meine Lieben,

ja auch in Sachen in Bücher soll es mal wieder Vorsätze geben, die ich hoffentlich knallhart durchziehe, denn ich habe ein echtes Problem mit meinem SuB. Zu Beginn des Jahres lag er bei fast 90 Büchern, was echt zu viel ist, wenn man bedenkt, dass ich letztes Jahr noch bei 40 lag o.O!!!
Also msste ein Plan her mit dem ich endlich meinen SuB minimieren, und dieser Plan beinhaltet genau 3 Schritte.



1. Schritt - Ein SuB verpflichtet
Pro Monat werden mindestens 5 Bücher vom SuB gelesen, damit sollten am Ende des Jahres mindestens 60 Bücher weniger auf dem SuB sein. Das klingt ja schon mal nicht schlecht, und es ist vor allem realistisch, da ich pro Monat meistens 5 - 6 Bücher lese.

2. Schritt - Challenge yourself
Eine Challenge ist eine gute Gelgenheit um Abwechslung reinzubringen, daher habe ich mich für die Motto-Challenge von diesem Jahr angemeldet und bin schon fleßig dabei alte SuB-Leichen endlich auszulesen. Ein tolles Gefühl!

3.Schritt - Übermut tut selten Gut
Wichtig ist auch, ich darf pro Monat maximal ein Buch als Rezensionsexemplar anfragen. Gekauft wird vorläufig kein neues Buch, erst wenn der SuB bestimmte Grenzen unterschritten hat darf ein neues Buch einziehen, aber auch nur eins. Die Grenzen sind 65, 50, 35 und 20, in der Hoffnung das ich soweit komme und somit nicht allzu lange auf ein neues Buch warten muss ;)! Die Wunschliste wird ganz schön darunter leiden!



Die einzige Ausnahme innerhalb dieser drei Schritte sind die Bücher die ich für den Leseclub Leipzig lese, denn oftmals kann ich mir diese nicht aussuchen, aber dafür bieten sie mir die Abwechslung.

Was sagt ihr zu meinem Plan? Bisher läuft es recht gut, der Januar erweist sich als recht erfolgreich, mal schauen wie die kommenden Wochen und Monate werden ;)!




[Rezension] Asche und Phönix - Kai Meyer






Titel: Asche und Phönix
Autor: Kai Meyer
Seitenzahl: 459
Verlag: Carlsen

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Worum gehts?:
Parker ist der neue Teenie-Schwarm eines jedes Mädchen, er ist der größte Jungstar in Hollywood und ist dennoch mit seiner Hauptrolle in "Glamour" total unglücklich. Ash hingegen ist das totale Gegenteil, sie ist unscheinbar und schlägt sich mit Diebstählen und Unterschlupfssuche durch. Ihr Leben ist gezeichnet durch Verlust und Unstetigkeit, doch auch Parkers Leben hat schreckliche Geheimnisse. Als das Schicksal beide zusammen führt beginnt eine turbulente Flucht von London bis zur Côte d'Azur.


Meine Meinung:
Dieses Buch war tatsächlich eine kleine Überraschung, und mal wieder kam es mir zu Gute, dass ich den Klappentext nur grob überflogen habe. Genau deshalb konnten mich die verschiedenen Elemente der Erzählung so sehr überraschen. Grade als man denkt, es geht um eine einfach Contemporary-Geschichte trifft Kai Meyer genau ins Schwarze mit dem Einfluss der dämonischen Magie.

Zunächst muss ich sagen, dass mir das Cover wirklich sehr gut gefallen hat, und selbst ohne Schutzumschlag war das Buch ein echter Hingucker. Die Farben sind wunderbar stimmig und selbs der Titel passt so schön ins Gesamtbild.

Die Protagonisten Ash und Phönix haben von Anfang an wunderbar miteinander harmoniert, hier merkt man, dass Kai Meyer ein wunderbares Gespür dafür hat, wie er die Beziehung zwischen Protagonisten auf leben lässt. Ash mit ihrem Leben im Verborgenen stellt den totalen Kontrast zu Parker dar, der ein Leben in der Öffentlichkeit füht. Es war wunderbar mit zu erleben, wie sich ihre Körper immer mehr angezogen fühlen.

Wie schon erwähnt überrascht Kai Meyer mit mgaischen Momenten, die mich wirklich verzaubert und in ihren Bann gezogen haben. So gibt es Männer und Frauen verführende Wesen die wie Menschen wirken, aber doch etwas ganz anderes sind. Und es gibt Beschützer die scheinbar unverwundbar sind. Und es gibt ein Wesen, dass all diese übertrumpft durch Brutalität und Unzerstörbarkeit, ein Wesen das dem Teufel so ähnlich ist, aber dennoch so unscheinbar. Seine Auftritte haben mich gegruselt und gleichzeitig fasziniert.defbgn

Zum Schluss muss ich noch erwähnen, dass mir das Setting, also zunächst London und dann die Südküste Frankreichs, wirklich gut gefallen hat. Ich mochte die Beschreibungen und die Landschaft sehr und konnte somit zumindest kurz das trübe winterliche Deutschland verlassen und abtauchen.


Fazit:
Kai Meyer liefert hier ein sehr gutes Gesamtbuchpaket. Mit einem hauch von Romanze, Magie und Spannung bleibt dem Leser nichts anderes übrig als bis zur letzten Seite gebannt zu Verfolgen wohin Ashs und Parkers Weg führt.




[Piglet] Fitness-Vorsätze 2016

Guten Morgen meine Lieben,


jeder von uns kennt es, dieses Gefühl wenn ein neues Jahr naht, sich vielleicht doch noch das ein oder andere für das kommende Jahr vorzunehmen, und es einfach besser zu machen als bisher. Auch mich überkommt dieses Gefühl jedes Jahr im Dezember, und auch ich denke mir:
"Wäre es nicht toll, ein paar Pfund abzunehmen?"
"Wäre es nicht toll, weniger Süßigkeiten zu essen?"
"Wäre es nicht toll, sich gesünder zu ernähren?"
Und um endlich diesen fiesen kleinen gemeinen Schweinehund nieder zutreten habe ich mir überlegt, die Vorsätze direkt schon vor Silvester anzufangen, und deshalb begann für mich das Jahr 2016 schon am 27.12.2015 bezogen auf meine Fitness-Ziele. Genau an diesem Tag habe ich mir nämlich für das Sophia-Thiel-Programm entscheiden, denn in meinem Kopf spornt es mich noch mehr an, wenn ich vorher etwas investiert habe, um dann später den Erfolg zu sehen ;)!



Das wunderbare an dem Programm ist, dass man einfach alles auf dem Tablett serviert bekommt. Insgesamt gibt es 3 Phasen mit je 4 Wochen pro Phase, also insgesamt dauert das Programm 12 Monate. In jeder Woche bekommt man neue Workout-Videos, die man live mitmachen kann, denn Sophia trainert dort mit dir zusammen in Echtzeit. Die Workouts haben es ganz schön in sich, die Laufzeit beträgt zwar nur 25 Minuten, aber glaubt mir, man kommt ins Schwitzen. Zudem gibt es in jeder Phase ein Kochbuch, dessen Mengenangaben sich an meinem Ziel orientieren, und da ich abnehmen möchte, sind die Mengenangaben natürlich niederiger angesetzt, als bei den Mädels die Muskeln aufbauen wollen. Ich muss gestehen, ich mag die Rezepte im Kochbuch, es gibt genügend Auswahl für das Frühstück, die Hauptmahlzeit, die Snacks und sogar einen To-Go-Teil für die jenigen, die auf Arbeit vielleicht keine Möglichkeit haben das Essen zu Erwärmen. Um dann auch mit anderen Mädels sich kurz zu schließen und Anregungen austauschen zu können gibt es eine interne Facebook-Gruppe, die auch noch einen Motivationsschub gibt. Insgesamt muss ich sagen, dass ich hier ein Rund-um-Sorglos-Paket bekommen habe, denn mittlerweile bin ich in Woche 4 und immer noch motiviert und angetan von den Rezepten und Ideen.



Auch wenn viele kritisieren, dass das Konzept nicht von Sophia selbst sondern eben von einer Marketingfirma ist, was mir im übrigen schon von Anfang an klar war, finde ich es gut, dass sie die Person ist, die es vertritt. Ich finde Sophia symphatisch und authentisch, denn sie selbst hatte Übergewicht und hat es eben durch Sport und gesunde Ernährung geschafft sich zu ändern. Auf ihrem You-Tube-Channel kann man auch einige Tipps zu den Rezepten und Übungen aus dem Programm sehen. Ein entscheidender Punkt, denn Sophia zeigt damit, dass die Übungen von ihr sind und das sie die meisten Rezepte selbst kocht und isst. Aber nun genug "geschleimt" :) schließlich möchte ich auch noch meinen bisherigen Erfolg präsentieren.

Wie schon erwähnt begann für mich am Sonntag Woche 4 des Programms und ich war schon erfolgreich, insgesamt habe ich etwas mehr als 6 Kilo abgenommen und vor allem an der Taille an Zentimetern verloren. Auch optisch sieht man einen Unterschied und die Hosen kneifen auch nicht mehr ;)! Bisher also ein voller Erfolg und auch weiterhin möchte ich dran bleiben, denn bis zum Traumgewicht fehlen noch knapp 9 Kilo :D!


Wie sehen eure persönliche Ziele für das Jahr 2016 aus? 
Hat vielleicht auch jemand den Entschluss gefasst die lästigen Pfunde los zu werden?




[Jahresrückblick] Das war das Jahr 2015 + Gewinnspiel

Hallo meine Lieben,

endlich habe auch ich mal die Zeit gefunden für einen kleinen Jahresrückblick auf meinem Blog. Das Jahr 2015 ist vorbei und wir alle ziehen ein Resumee, auch ich komme da nicht dran vorbei. Natürlich gibt es zu allerst eine kleine Statistik, und da lässt sich schon erkennen, dass ich mein Jahresziel nicht erreicht habe. Eigentlich wollte ich ja es endlich mal schaffen 100 Bücher in einem Jahr zu lesen, doch leider bin ich an diesem hartnäckigen Ziel erneut gescheitert. Sicherlich waren meine Krankheitstage, ihr erinnert euch die OP am Anfang des Jahres und die Lungenentzündung in der Mitte, und mein Studium Schuld daran, aber damit kann ich leben, denn mein Studium und auch mein Job gehen eben vor ;)! Dennoch bleibt mein Ziel auch für das neue Jahr mein altes Ziel: 100 Bücher lesen und den SuB unbedingt abbauen. Für den SuB-Abbau habe ich mir ein bestimmtes System überelgt. Ich muss im Monat mindestens 5 Bücher vom SuB lesen bevor ich ein neues kaufen darf ;), damit sollte es doch möglich sein meine über 80 Bücher endlich mal zu schaffen! Drück mir Daumen. Zusammenfassend lässt sich übrigens sagen, dass ich ca. 6-7 Bücher pro Monat gelesen habe und auf ca. 2377 Seiten pro Monat komme.

Januar 7 2154
Februar 5 1865
März 6 2161
April 10 3477
Mai 6 2338
Juni 9 3071
Juli 7 2644
August 6 2095
September 6 2384
Oktober 6 2491
November 5 1624
Dezember 7 2220
Gesamt 80 28524

Kommen wir nun zu den Jahreshighlights, ich habe beschlossen, dass ich mich auf eine Top 3 festlege, zudem werde ich zusätzliche Preise vergeben, aber dazu später mehr. Hier nun meine Top 3 des Jahres 2015, diese drei Bücher haben mein Jahr 2015 zu einem noch schönerem Jahr gemacht!


3. Platz

Auf dem dritten Platz landet "Alles was ich von mir weiß" von Adele Griffin, und das zu recht, denn dieses Buch hat mich verzaubert wie kaum ein anderes. Es hat mich schockiert und zu gleich zu tiefst berührt durch seine Worte und Geschichte. Am Ende des Jahres setze Adele Griffin mit "Addison Stone" noch ein tolles Buch nach, weshalb ich sie mittlerweile zu meinen liebsten Autorinnen zähle.

2. Platz 
Dieser zweite Platz kam sehr spät im Jahr, hat mich aber so aus den Socken gehauen, dass er einfach mit unter die Top 3 muss. Leonards Geschichte in "Happy Birthday, Leonard Peacock" war so prägend und berührend erzählt, erneut schaffte es Matthew Quick mich zu fesseln und ein neues Meisterwerk zu schaffen. Wer diesen Roman noch nicht kennt hat eindeutig etwas verpasst!


1. Platz
Den ersten Platz konnte sich ganz knapp "Scherbenmädchen" von Liz Coley sichern. Dieser Thriller ist mit seiner Tiefe und seinem Thema einfach einzigartig und darf in keinem Bücherregal fehlen. Angie ist wohl eine der prägensten Protagonistinnen aus dem Jahr 2015 für mich, zu tiefst verstörend und grade deshalb so liebenswert und einzigartig.


Sonderpreis "Thema"
Bitte lest dieses Buch! Kein anderer Autor schafft es das aktuelle Thema "Flüchtlinge" so berührend und ehrlich zu erzählen wie Peer Martin. Jeder der sich ernsthaft in einem narrativem Weg diesem Thema annähern möchte sollte zu diesem Buch greifen. Mit "Sommer unter schwarzen Flügeln" greift Peer Martin Tabuthemen auf und verarbeitet sie auf einzigartige Weise.


Sonderpreis "Re-Read"
Es war klar, das dieses Buch in einem Jahresrückblick nicht fehlen darf, denn mit dieser illustrierten Ausgabe von "Harry Potter and the Philosophers Stone" hat es J.K. Rowling erneut geschafft mich ins Harry-Potter-Fieber zu versetzen. Die liebenvollen Zeichnungen und Details auf den Seiten sind einfach verzaubernd. Das Buch hat einen Ehrenplatz im Regal bekommen und man darf sich laut Carlsen auf weiter Werke von Jim Kay freuen. Ich warte gespannt!


Sonderpreis "Klassiker"
Der letzte Preis im Jahresrückblick 2015 geht an "Betty und ihre Schwestern", weil er mein liebster Klassiker in diesem Jahr war. Einer meiner Vorsätze war es, endlich mehr Klassiker zu lesen, weil sie einfach in der heutigen Zeit viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. So verschlug es mich in diesem Jahr nach Oz und zu Kafka, aber keiner der Klassiker konnte mich so sehr begeistern wie Betty und ihre Schwestern.


Und deshalb könnt ihr in meinem Gewinnspiel dieses wunderbare Buch gewinnen, denn ich möchte dass auch ihr als meine Leser mal wieder zum "Klassiker" greift ;)! Was ihr tun müsst um dieses wunderbare Buch in der Arena Kinderbuch-Klassiker-Ausgabe zu gewinnen? Ganz einfach, beantwortet mir folgende Frage in den Kommentaren:

"Was war euer Highlight 2015?"

Sobald ihr den Kommentar verfasst habt landet ihr im Lostopf, außerdem könnt ihr euch ein Extra-Los verdienen, in dem ihr mal kurz etwas Werbung macht :)! Und was natürlich nicht fehlen darf, sind die Gewinnspielregeln: 
  • ihr seid volljährig bzw, habt die Erlaubnis eurer Eltern um an diesem Gewinnspiel teilnehmen zu dürfen 
  • ihr wohnt in Deutschland und seit Leser meines Blogs und folgt mir per GFC
  • für die Teilnahme ist es wichtig, dass ihr mir im Kommentar euren Namen nennt unter dem ihr am Gewinnspiel teilnehmt 
  •  das Gewinnspiel läuft ab heute bis einschließlich 14.Februar 2016 am folgenden Tag veröffentliche ich dann die Gewinner hier auf dem Blog (keine Mailbenachrichtigung) 
  • der Gewinner hat dann 1 Woche sich zu melden, sonst wird neu ausgelost 
  • der Rechtsweg ist ausgeschlossen 
  • sollte das Päckchen verlorenen gehen auf dem Postweg, dann gibt es kein Anspruch auf Ersatz 

Und nun wünsche ich euch noch für Morgen einen tollen Start in die Woche und eine lesereiche Zeit :)!



[Rezension] Regenbogenzeit - Julia K. Stein










Titel: Regenbogenzeit
Autor: Julia K. Stein
Seitenzahl: 240
Verlag: carlsen impress

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Worum gehts?
Die 17-jährige Leda hat ein schreckliches Jahr hinter sich. Im letzten Sommer starb ihre Mutter und dieser Vorfall lässt sie nicht mehr los. Sie kann nicht glauben, dass alles nur ein Zufall oder Schicksal war und beschließt kurzer Hand selbst in der ländlichen Idylle nach Antworten zu suchen. Als Alibi macht sie bei einem Schlachthaus ein Praktikum, bei dem auch ihre Mutter ein Jahr zuvor Nachforschungen angestellt hat. Welche Geheimnisse verbergen sich hier? Und was will der gutaussenden junge Amerikaner Silas von ihr?



Meine Meinung:
Wer bei "Regenbogenzeit" eine schnulzige Liebesgeschicht erwartet ist falsch, natürlich kommt auch die ein oder andere romantische Szene vor, doch von bunten Regenbogen sehen wir nicht viel. Dafür startet das Buch in einer tristen Einöde voll mit Menschen die keinerlei Elan mehr haben. Das Setting, ein wahrlich trostloser Ort in Brandenburg, hat es mir am Anfang schwer gemacht in die Geschichte reinzukommen, alles wirkte grau und belegt. Die dunkle Gaststätte, der einzige wirkliche Treffpunkt, die kinderlosen Straßen, die Trinker und dann das Schlachthaus in dem täglich so viele Tiere sterben. Kein guter Start, doch ich bin dran geblieben und wurde dafür belohnt.

Für Leda war das letzte Jahr das schlimmste in ihrem Leben, der Verlust ihrer Mutter lässt sie nicht mehr los und sie kann nicht glauben, dass es nur ein unglücklicher Unfall mit Fahrerflucht war. Während ihrer gesamten Nachforschungen wirkte sie für mich teilweise etwas ziellos, sie weis zwar wo sie beginnen will mit ihrer Suche, aber sie hat kein Ziel oder Weg vor Augen, daher passiert es oft, dass sie Hinweise nicht sieht oder falsch deutet, die für mich als Leser schon klar waren. Für mich war sie von Beginn an rastlos und auch irgendwie naiv, mehr ein Mädchen, dass den Verlust nicht richtig verarbeiten konnte als eins, dass wirklich etwas finden will.

Mit Silas beginnt sich auch ihr Interesse zu verschieben, fast schon schließt sie ab mit dem Tod ihrer Mutter und will sich viel mehr auf den karamellfarbenen Amerikaner stürzen, als dann doch alles anders kommt als gedacht. Silas hingegen war mir von Anfang nicht wirklich symphatisch, ähnlich wie Ledas Freundin war er für mich zu undurchsichtig und geheimnisvoll. Er wirkte auf mich nie ehrlich, weshalb ich stets seine Aussagen mit Vorsicht genossen habe. Schließlich habe auch ich mir die Frage gestellt, was ein Amerikaner in diesem brandenburgischen Hinterland will?

Durch die zum Glück wechselnden Settings und langsam aber stetig aufkeimende Spannung hat es das Buch schlussendlich doch geschafft mich bis zum Ende zu packen und ich musste die letzten 100 Seiten einfach in einem Rutsch lesen. Besonders angenehm fand ich den Schreibstil der Autorin, man konnte sich wunderbar auf die Geschichte einlassen.

Das Ende hatte es natürlich nochmal in sich in Bezug auf die Spannung und die Enthüllungen, auch wenn mir einige davon schon früher klar waren als für Leda. Ich hätte mir vielleicht noch die ein oder andere unvorhersehbare Wendung oder Enthüllung gewünscht, aber dennoch war die Geschichte bis zum Schluss stimmig und spannend. Zwar gab es, zum Glück, keinen gemeinen Cliffhanger am Ende, dennoch bin ich mal gespannt, wann Band 2 erscheint und was dieser für uns zu bieten hat.



Fazit:
Nach anfänglichen Schwierigkeiten, ausgelöst durch die trostlose Gegend in die es Leda verschlägt konnte mich das Buch doch von Anfang an begeistern und ich hatte keine Schwierigkeiten die 240 Seiten in 2 Tagen durchzulesen. Die Spannung keimte von Seite zu Seite mehr auf und endete in einem Showdown. Ich gespannt was uns Band 2 bieten wird und wie es weiter geht mit Leda und Silas.




Vielen Dank an den Carlsen-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

[Rezension] Tote Mädchen lügen nicht - Jay Asher







Titel: Tote Mädchen lügen nicht
Autor: Jay Asher
Seitenzahl: 282
Verlag: Goldmann
Originaltitel: Thirteen Reason Why

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Worum gehts?
Als Clay an einem Nachmittag von der Schule heimkommt findet er ein seltsames Päckchen vor, ohne Absender oder sonstige Hinweise auf den Inhalt. Darin befinden sich dreizehn Kassetten sauber durch nummeriert, aber es liegt kein Zettel dabei, was genau sich auf diesen Medien befindet. Aus Neugier hört Clay sich die erste Kassette in der Garage seine Eltern an und ist fassungslos schockiert. Darauf ist die Stimme von Hannah zu hören, der Hannah die einst an Clays Schule gegangen ist, die Hannah in die Clay schon irgendwie verliebt, und auch die Hannah die vor kurzem Selbstmord beginnt. Und diese Kassetten beinhalten nun die Gründe, oder genau die individuellen Geschichten zu ganz bestimmten Personen, die dazu geführt haben, wieso Hannah diese Tat begangen hat.


Meine Meinung:
Ich fand die Idee des Buches unglaublich interessant. Diese Form der Rache, die ja aber genau genommen mehr ein Abschiedbrief ist, kannte ich so noch nicht. Um so gespannter war ich, wie Jay Asher die Geschichte umsetzen wollte.

Während der gesamten Handlung war Clay für mich irgendwie unnahbar, er selbst und auch andere bezeichnen ihn als "nett" aber dennoch unauffällig. Und genau so kam er mir vor, er war nett und ehrlich und auch sympathisch, aber eben auch nicht mehr. Die Schilderung seiner Erinnerungen und sein Verhalten waren auch bewegend und interessant, ich konnte mit ihm mitfiebern. Deutlich näher war ich Hannah und ihrer Geschichte, die mich total berührt hat und im Gedächtnis haften bleibt. Während ihrer Aufnahmen wirkte Hannah auf mich stark und aufrecht, aber dennoch haben es die Menschen auf der Liste geschafft sie zu brechen und zu zerstören. Die Verkettung der Ereignisse führte letztendlich dazu, dass Hannah sich das Leben nahm, das tragische Ende eines jungen Lebens.

Die einzelnen Geschichten waren teilweise schockierend und teilweise bewegend, und gerade deshalb konnte ich nach vollziehen wieso Hannah letztendlich so entscheidet wie sie es tut. Und obwohl ich wusste, dass Hannah bereits tot war, hoffte man wie Clay selbst, dass sie sich doch noch anders entscheidet, denn die Hoffnung, selbst wenn sie schon tot ist, kann wiederbelebt werden.

Die Texte die Hannah auf die Kassetten spricht waren kursiv dargestellt, dadurch fiel es mir als Leser leicht die Unterschiede zu setzen und zu erfahren, was Hannah uns mitteilen will. Der Schreibstil war verständlich und schnell lesbar, daher verwundert es nicht, dass ich die knapp 300 Seiten innerhalb von 2 Tagen durchgelesen hatte. Das Ende überrascht nicht, es ist von Anfang an klar was passieren wird, dennoch hält sich die Spannung bis zum Schluss.

Fazit:
Das Ende ist bekannt, wir wissen bereits bevor wir anfangen zu lesen, dennoch packt auch uns die Neugier und wir wollen wissen, was mit Hannah passiert ist, wie es zu dieser Verzweiflungstat kommen konnte. Hannah und ihre Erzählung sorgt für Spannung bis zum Schluss und dank Clay dürfen wir mit lauschen. Ein tolles Buch, dass ich jedem empfehlen kann, der gern Bücher mit schwierigen Themen liest.



[Rezension] Bob, der Streuner - James Bowen







Titel: Bob, der Streuner
Autor: James Bowen
Seitenzahl: 251
Verlag: Bastei Lübbe
Originaltitel: A street cat named Bob

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Klappentext:
Als James Bowen den verwahrlosten Kater vor seiner Wohnungstür fand, hätte man kaum sagen können, wem von beiden es schlechter ging. James schlug sich als Straßenmusiker durch, er hatte eine harte Zeit ohne feste Bleibe hinter sich. Aber dem abgemagerten, jämmerlich maunzenden Kater konnte er einfach nicht widerstehen: Er nahm ihn auf, pflegte ihn gesund und ließ ihn wieder laufen. Doch Bob war anders als andere Katzen. Er liebte seinen neuen Freund mehr als die Freiheit und blieb. Heute sind sie eine stadtbekannte Attraktion, ihre Freundschaft geht Tausenden zu Herzen.


Meine Meinung:
Dieses Buch wurde mir mal wieder von der lieben Sandy empfohlen und nachdem es über ein halbes Jahr auf meinem SuB lag habe ich mich nun an dieses Buch getraut. Wie einige von euch wissen, bin ich ja sonst nicht der Fan von Biografien, schlussendlich bin ich aber froh, dass ich dieses Buch lesen konnte.

Da ich noch nie eine Biografie rezensiert habe, tue ich mich etwas schwer alle meine Eindrücke zusammen zu fassen, dennoch werde ich mein bestes geben, denn dieses Buch war wirklich etwas schönes und einzigartiges. Erzählt wird der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen Bob und James. Bob ist ein junger orangener Kater der unverhofft eines Tages vor der Nachbartür von  James liegt. Schnell merkt James, das Bob ein kleiner Sturkopf ist und sich durch seine Cleverness auszeichnet. Und obwohl James eigentlich keine Mittel hat noch jemanden durchzufüttern verfällt er Bobs Charme und nimmt ihn bei sich auf, die Dankbarkeit die Bob ihm dafür entgegenbringt ist immens und so werden die beiden unzertrennlich. 

Sicherlich wisst ihr schon, dass James ein Straßenmusiker ist, bevor er in seine Sozialwohnung zog war er lange Zeit obdachlos und hat ein schweres Leben hinter sich. Erschwerend kommt hinzu, dass er lange Zeit drogenabhängig war und sich derzeitig im Entzug befindet. Daher ist es verständlich, dass er zunächst unsicher ist, ob er für Bob wirklich sorgen kann, doch grade dieser Umstand, dass er sich um ein anderes Lebewesen kümmern muss hilft ihm. Zu lesen wie er daran wächst und immer mehr vertrauen auch zu sich selbst findet war unglaublich toll und hat mich sogar stolz gemacht auf ihn. Natürlich ist er nicht perfekt, aber der Umstand, dass er sein Leben mit Bob beschreibt und dieser Kater ihn sozusagen gerettet hat und er seine Dankbarkeit mit uns teilen will, das macht ihn wirklich symphatisch.

Das Buch hat sich fast von alleine weg gelesen und die Seiten waren ratzfatz zu Ende. Zwar war der Schreibstil nicht immer perfekt, aber in Anbetracht, das James Bowen selbst der Autor ist konnte ich darüber wegsehen. Ich bin froh, dass er obwohl er kein Vorwissen als Autor hatte uns seine wunderbare Geschichte erzählt hat.

Um euch mal selbst einen Eindruck zu geben, wie James und Bob zusammen "arbeiten" habe ich euch abschließend ein kleines Video eingebunden, es ist eine Dokumentation die ein Film-Student erstellt hat und dann mit uns auf youtube teilte. 






Fazit:
Ein ganz besonderes Buch, die mehr eine Mischung aus Biografie und Erlebnisbericht ist. Sie erzählt die wunderbare Freundschaft zwischen James und Bob, die so wohl einzigartig ist. Ich bin dankbar das James seine Geschichte mit uns teilt. Zudem hinterlässt das Buch auch eine andere Form der Dankbarkeit, die Dankbarkeit dafür, dass man das was man hat, Familie und ein Heim, schätzen sollte.




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