[Piglet] Book-Haul: Star Wars

Guten Morgen ihr kleinen Padawane,

heute gibt es mal ein ganz spezielles Book-Haul, was auch gleichzeitig eine neue Kategorie hier auf meinem Blog einleiten wird :)! Wie sicherlich einige von euch wissen, und auch anhand der Überschrift erkennen könnt, bin ich ein riesiger Star Wars Fan! Ich liebe einfach alles aus diesem unglaublich genialen Universum, daher gibt es in meinem Lesezimmer auch eine kleine Star Wars Ecke, in der die Macht besonders stark ist. Dabei ist mein größter Stolz mein Ewok-Dorf von LEGO, mit all den kleinen Details und Verstecken, kann man da tatsächlich Filmszenen nachspielen :)! Außerdem besitze ich seit knapp 3 Jahren einen Jedi-Bären, denn mir mein Freund zum Geburtstag geschenkt hat ♥ er hat sogar ein leuchtendes Lichtschwert in lila, genial oder? Aber auch Yoda und Chewbacca habe ich als Plüsch-Double da, bei Chewi gibt es sogar eine kleine Tasche, ganz dem Originale nachempfunden.


Am wertvollsten sind aber natürlich meine Bücher, teilweise schon fast 20 Jahre alten Schinken, die ich mir als Kind gekauft habe. Und natürlich meine Comics, wo auch einige fast auseinander fallen. Und genau um diese Comics soll es gehen in meiner neuen Kategorie. Ich habe nämlich nach langem hin und her darüber nachgedacht auch Rezensionen zu Comics zu veröffentlichen. Zwar werden sie nicht meine Lesestatistik berühren, aber dennoch würde ich sehr gern darüber schreiben, denn teilweise können Comics oder eben auch Graphic Novels eine ganz andere Geschichte erzählen. Nun stellt sich natürlich die Frage, ob es denn auch Bedarf bei der Leserschaft gibt ab und an mal etwas über einen Comic zu lesen. Natürlich sollen es nicht nur Star Wars Comics sein, sondern auch andere Genre und Universen. Was sagt ihr dazu?



Möge die Macht mit Euch sein, immer!



[Rezension] Star Wars Nachspiel - Chuck Wendig







Titel: Star Wars - Nachspiel
Autor: Chuck Wendig
Seitenzahl: 480
Verlag: blanvalet
Originaltitel: Aftermath

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Klappentext:
Der zweite Todesstern ist zerstört worden. Das Galaktische Imperium befindet sich in völligem Chaos. Der Imperator und Darth Vader sind tot. Innerhalb der Galaxis wird diese Entwicklung von einigen Systemen gefeiert, während in anderen die imperialen Fraktionen brutal durchgreifen. Die Rebellenallianz macht sich auf, die angeschlagenen Streitkräfte des feindlichen Imperiums zur Strecke zu bringen, ehe diese sich neu gruppieren und zurückschlagen können. Da macht ein einsamer Kundschafter der Rebellen eine folgenschwere Beobachtung …


Meine Meinung:
Der ein oder andere Star-Wars-Fan weiß, dass es seit 2014 einen neuen Kanon gibt, der quasi den roten Faden innerhalb des geliebten Universums darstellt. Und natürlich hat das die Autoren dieser Welt dazu bewegt, sich anhand dieses neuen Kanons auch neue und weiterführende Geschichten zu überlegen, die nach Episode 6 spielen, und somit Episode 7 einläuten. Der Buch- und Comic-Markt bebt und alle treuen Star-Wars-Fans, so wie ich, kommen gar nicht hinterher.

Um so schöner war es, als angekündigt wurde, dass "Aftermath" von Chuck Wenidg nun auch nach Deutschland kommt, mit dem Titel "Nachspiel" im Verlag blanvalet. Die Geschichte setzt nach Episode 6 ein: der Todesstern ist zerstört und die Rebellen haben einen gigantischen Sieg errungen, dennoch ist das Imperium nicht komplett ausgelöscht.

Norra war eine der mutigen Pilotinnen die zur Zerstörung des Todesstern beigetragen haben, aber nun will sie einfach nur noch ihren Sohn von ihrem Heimatplaneten Akiva holen und ein neues Leben beginnen. Doch auf eben diesem Planeten tummeln sich verdächtig viele Imperiale, so dass eine Flucht unmöglich scheint. Norra fand ich als Protagonistin sehr gut nachvollziehbar, sie ist eine Rebellin durch und durch, aber eben auch Mutter, und innerhalb ihrer Gedanken kommt sie immer wieder in den Zwist was von beidem die höhere Stellung einnehmen sollte. Innerhalb des Romans stellt ihre Geschichte den roten Faden dar, wobei immer wieder Nebenprotagonisten auftreten, unter anderem ein ehemaliger Imperialer, eine Kopfgeldjägerin und die neue imperiale Spitze. Natürlich verflechten sich die Geschichten miteinander, und so entsteht ein großer Ausschnitt der uns zeigt, wie sich die Mächte nach der Zerstörung des zweiten Todessterns entwickeln.

Interessant fand ich die kleinen Einspieler und Intermezzos aus den anderen Welten. Hier wurde ebenfalls durch kurze Einblicke gezeigt, wie die verschiedenen Welten mit dem Umbruch umgehen, und wie die Menschen sich verhalten, nachdem das Imperium geschlagen scheint. Und ja man trifft auch das ein oder andere Gesicht wieder!


Fazit:
Mir hat der Auftakt dieser neuen Trilogie sehr viel Spaß gemacht beim Lesen. Wenn man schon allein beim Lesen von Namen bestimmter Droidenarten und Weltraumhäfen eine Art "Heimatgefühl" entwickelt, dann hat der Autor alles richtig gemacht. Ich bin froh, dass wir nächstes Jahr erfahren werden wie es weiter geht mit der Neuen Republik. Für jeden Star-Wars-Fan ist dieses Buch ein Must-Have und eine tolle Überbrückung bis zum nächsten Film.


 


Vielen Dank an blanvalet für die Bereitstellung dieses galaktischen Rezensionsexemplares!

[Rezension] Unrivaled - Alyson Noël








Titel: Unrivaled - Gewinnen ist alles
Autor: Alyson Noël
Seitenzahl: 416
Verlag: Harper Collins
Orignaltitel: Unrivaled Beautiful Idols #1

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Klappentext:
Mach diesen Sommer einen der Unrivaled-Clubs zum Hotspot der Stars, und sichere dir die Chance auf einen unglaublichen Geldgewinn! Drei sehr unterschiedliche Jugendliche folgen der Aufforderung und hoffen auf die Erfüllung ihres größten Traums – aber sie ahnen nicht, wie hart das schimmernde Parkett wirklich ist, auf dem sie sich bewegen müssen. Wie weit werden sie gehen, um zu gewinnen?


Meine Meinung:
Dieses Buch in kurze knackige Worte zu fassen wird schwer, aber ich probiere es einfach mal. Jeder hat den Traum berühmt zu werden, oder fast jeder. So auch die Protagonisten in dem Buch "Unrivaled". Leyla will endlich auf die Journalistenschule in New York und versucht durch ihren Blog Geld dafür zu sammeln, Tommy will Musiker werden, vergammelt aber in einem Gitarrenladen und Astar lebt in einem goldenen Käfig und will nur noch ausbrechen und auf die große Leinwand. Der Traum sich zu befreien ist das einzige was alle drei verbindet, und Ira Redman.

Ira ist Clubbesitzer in L.A. und bietet den dreien die Möglichkeit als Gewinner aus einem Promotion-Wettbewerb hervor zu gehen, und so die gewünschte Aufmerksamkeit zu bekommen. Natürlich geht es dabei drunter und drüber, was vor allem an Iras schleimiger Art und starkem selbstbewussten Auftreten liegt. Leyla, Tommy und Astar erfüllen exakt das Klischee ihrer jeweiligen Herkunft und entwickeln sich leider im Verlauf des Buches so gut wie gar nicht.

Leyla entfernt sich immer mehr von der Realität was sie, so finde ich, am unsympathischsten von den dreien macht. Astar ist hochnäsig und wirklich naiv, aber zumindest verkörpert sie die Hoffnung, dass man auch die Herkunft hinter sich lassen kann. Und Tommy war einfach zu lieb und nett, meistens denkt er so viel und könnte einiges aus sich raus holen, doch er lässt keine Taten sprechen. Ich glaube, dass die Autorin bewusst die Protagonisten so roh gelassen hat, da hier eine Reihe entstehen soll, braucht man noch Potenzial nach oben. Welches nach diesem Ende definitiv vorhanden ist.

Auch wenn die Protagonisten, vermutlich bewusst, etwas plump und einfach angelegt waren, bietet die Geschichte genug Dynamik. Es geht um Intrigen, Verrat, Lügen und Schlammschlachten, wie wir es lange nicht mehr im Jugendbuchbereich hatten. Wer, so wie ich, gern Gossip Girl geschaut hat, wird sich in diesem Buch schnell verlieren. Abschließend sei noch gesagt, dass das Cover wirklich gut gestaltet wurde und irgendwie zu der Story passt, auch wenn ich es nicht in Worten ausdrücken kann.


Fazit:
Ein Buch wie ein guter Skandal, voll mit Intrigen, Lügen und fiesen Geschichten hinter vorgehaltener Hand. Es stehen sich drei völlig verschiedenen Protagonisten gegenüber die ihre eigenen Ecken und Kanten haben und noch genug Potenzial sich nach oben zu entwickeln. Ein Reihenauftakt der am Ende so viele Fragen offen lässt, dass man gespannt auf die Fortsetzung wartet.




Vielen Dank an Harper Collins für dieses tolle Rezensionsexemplar!

[Rezension] Nationalstrasse - Jaroslav Rudis






Titel: Nationalstrasse
Autor: Jaroslav Rudis
Seitenzahl: 159
Verlag: Luchterhand
Originaltitel: Narodni Trida

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Worum gehts?
Vandam war dabei, als die Samtene Revolution los ging, er war ganz vorne dabei auf der Nationalstrasse an jenem Tag im November 1989, doch nun 25 Jahre später ist Vandam immer noch in der selben Plattenbausiedlung, und erzählt jedem der es hören will seine Geschichte. Was ist passiert an jenem Abend in Prag?

Meine Meinung:
Dieses Buch ist das Monatsbuch des Leseclubs an dem ich jeden Monat teilnehme. Ich hatte keinerlei Vorstellung was mich bei diesem Buch erwarten würde, da weder Klappentext noch Cover aussagekräftig genug waren.

Bereits nach den ersten Seiten war mir klar, dass ich den Schreibstil des Autors nicht wirklich ansprechend finde. Natürlich ist es mal was anderes und hebt sich ab von den gängigen Methoden des Schreibens, aber diese mehrfach Aufzählungen und immer wieder gleichen Kapitelanfänge haben mich die Augen rollen lassen. Zudem gibt es in diesem Buch keine direkte Rede, außer in einem Kapitel, alles andere ist indirekte Rede was ich beim Lesen immer sehr anstrengend finde.

Selbst der Protagonist war mir unsymphatisch, was ich in diesem Fall aber nicht schlimm finde, denn er schien mir extra so angelegt vom Autor. Eine gescheiterte Existenz die sich darin rühmt, sein Viertel zu beschützen, sonst aber nur Niederlagen, Verluste und Gewalt vorweisen kann. Ein Protagonist im Stillstand, der damit als Abbild gilt für all die unzufriedenen Menschen in Europa, so zumindest scheint es der Autor angelegt zu haben. Das bewusste hässlich zeichnen des Charakters fand ich mutig und interessant.

Ich habe das Buch deshalb nicht abgebrochen weil es nur 160 Seiten hatte, und ich mir dachte, vielleicht gibt es ja noch ein spannendes Detail am Ende, für das es soch lohnt zu lesen. Und tatsächlich gab es noch ein kleines Detail zum Schluss, aber weder ein Happy End noch ein anderes befriedigendes Ende. 

Fazit:
Sicherlich geht es in dem Roman darum, einen Ausschnit aus einem Leben in den Prager Vorstädten zu zeigen, wo das Leben rau ist, dennoch hätte ich mir mehr von allem gewünscht. Mehr Inhalt, mehr Facetten und mehr Tiefe, mir fehlte irgendwie das entscheidene Detail um einem "Aha"-Moment zu haben. So scheint es eher als würden die Seiten dahin plätschern.





[Rezension] Eine Therapie für Aristoteles - Melanie Sumner







Titel: Eine Therapie für Aristoteles
Autor: Melanie Sumner
Seitenzahl: 348
Verlag: Dumont
Originaltitel: How to Write a Novel

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Worum gehts?
Aristoteles lebt mit ihrer Mutter und ihrem jüngerem Bruder in einem leicht chaotischen Haushalt. Seit ihr Vater gestorben ist lebt sie mit ihrer Familie in einer Kleinstadt und versucht aus dieser Tristheit heraus zu kommen. Als ihre Mutter ihr ein Buch schenkt, in dem es darum geht einen Roman in 30 tagen zu schreiben, beginnt das Schreibabenteuer für Aris in dem sie probiert all ihre Eindrücke literarisch festzuhalten und uns daran teil haben lässt.


Meine Meinung:
Dieses Buch ist mal was wirklich anderes. Es war toll mit Aris zusammen in ihr chaotisches Leben abzutauchen und ihre Umwelt mit ihren Augen zu sehen. Ähnlich wie das Cover, will Aris eigentlich schlicht und wunderschön sein, aber dennoch verbirgt sich im Detail die wahre Schönheit ihrer Person.

Es ist schon zu erkennen, dass ich Aris als Protagonistin und Ich-Erzählerin dieser Geschichte wirklich mochte. Sie zeigt uns innerhalb der 30 Tage die es dauert, den Roman zu schreiben, wie ihr Leben läuft. Die Höhen und Tiefen, der Liebeskummer von ihr und dem der Erwachsenen, ihr seltsamer Bruder und der Schulalltag werden von ihr wunderbar ineinander verflochten und charakterisiert. Aris ist stark, aber eben auch nur ein Mädchen, dass vor der Pubertät steht und seit dem Tod ihres Vaters probiert schneller erwachsen zu werden als ihr gut tut. All diese Facetten machen sie zu einer Protagonistin zu der man gerne zurückkehrt.

Natürlich lebt die Geschichte auch vom Familienleben, daher sind Aris Bruder und ihre Mutter wichtige Nebenfiguren ohne die die Geschichte die Leben würde. Ihr Bruder war manches Mal ziemlich anstrengend, aber Aris weckt in uns immer wieder Verständnis für ihn, der doch nie seinen Vater kennen gelernt hat und darunter leidet. Ihre Mutter ist total überfordert, dass ist auch der Grund warum Aris so schnell erwachsen werden musste. Teilweise war sie mir deshalb auch unsymphatisch, weil sie einfach sich selbst vor ihren Kinder sah weshalb diese hin und wieder leiden mussten.

Durch den Umstand was der Roman darstellt, ist der Schreibstil auch etwas ganz besonderes. Zwar brauch man ein paar Seiten um Aris und ihre Gedankengänge zu verstehen, aber hat man einmal diese kleine Hürde überwunden macht das Lesen unglaublich viel Spaß.


Fazit:
Insgesamt konnte mich das Buch von Anfang an überzeugen, und ich kann nichts finden, was mir darin nicht gefiel. Zwar fehlte mir das Sahnehäubchen um 5+ Sterne zu vergeben, aber dennoch ist dieses Buch lesenswert und toll gemacht. Es zeigt auf eine eigene Art und Weise, den kurzen Lebensausschnit eines Mädchen in einer amerikanischen Kleinstadt.



Vielen Dank an BloggdeinBuch und DuMont für dieses tolle Rezensionsexemplar!

[Monatsrückblick] April 2016

Einen wundervollem Samstag euch allen,

der April war ein Hoch und Tief in Sachen Wetter, daher sind mein Freund und ich einfach Richtung Sonne geflogen und haben das kalte Deutschland hinter uns gelassen. Aber zum Glück ist es in den letzten Tagen ja wärmer geworden, der Sommer kann also kommen. Meine Hausarbeiten habe ich übrigens alle bestanden, also kann das neue Semester beginnen, aber vorher gibt es noch meine Bücher aus dem April für euch: 




Rezensionen:
Runa  ♥♥♥ (608)
Playlist for the dead ♥♥♥♥ (268)
Wie Monde so silbern ♥♥♥♥♥ (383)
Jane & Miss Tennyson ♥♥♥♥♥ (480)
Die Herrlichkeit des Lebens ♥♥♥♥ (237)
Emmy & Oliver ♥♥♥♥♥ (382)
The Gracekeeper ♥♥♥♥ (320)
Das Geheimnis der Talente (1) ♥♥♥♥ (224)

Gelesene Bücher: 8
Gelesene Seiten: 2902
Neuzugänge: 0



Der Urlaub war wirklich mein Highlight schlecht hin, es war so toll einfach mal die Seele baumeln zu lassen und an nichts zu denken außer an Entspannung. Zwar muss ich nun 3 Wochen vom Studium nach holen, aber das ist mir egal, dass war es mir wert. Zudem war der Monat lesetechnisch und kauftechnisch wirklich stark, ich habe keine Neuzugänge, habe aber 8 Bücher gelesen. Meine Leseliste ist zwar noch voll, aber dass passt schon, dass nächste Buch was ich kaufen will kommt eh erst im Juli raus. 

Mein Buchhighlight war übrigens Emmy & Oliver, was ich im Urlaub wirlich verschlungen habe, lest dieses Buch, es ist so wundervoll. Unabhängig davon hatte ich auch andere tolle Bücher mit im Urlaub, aber das könnt ihr ja oben lesen. Als wir aus dem Urlaub wieder da waren, ging es für mich erstmal auf die 10-km-Strecke beim Leipzig Marathon, die ich mit 55 Minuten gemeistert habe, eine gute Zeit wie ich finde. 

Im Mai will ich die Leseliste vom April fertig lesen und dann weiter meinen SuB abbauen, denn dass ist dringend notwendig. Außerdem schreitet mein Studium mit großen Schritt vorwärts, weshalb mich auch das im Mai sehr viel Zeit kosten wird, aber ich bin gespannt wie es am Ende des Monats aussieht.






Wie war euer Monat? Was waren eure Highlights?

[Rezension] Das Geheimnis der Talente Band 1 - Mira Valentin









Titel: Das Geheimnis der Talente 1 - Im Herzen ein Volltreffer
Autor: Mira Valentin
Seitenzahl: 224
Verlag: bittersweet

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Worum gehts?
Melek ist alles andere als ungewöhnlich. Sie lebt in einer Kleinstadt Nordhessens, spielt wenig begeistert Basketball, schreibt mittelmäßige Noten und hat nur einen einzigen Freund. Oder auch gar keinen, wenn man bedenkt, dass er eher die Rolle eines nicht unattraktiven Stalkers annimmt. Sie ist ein Niemand. Bis sie entdeckt wird. ** Nachts ziehen sie von einem Club zum anderen, tagsüber trainieren sie sich im lokalen Fitnessclub an ihre Grenzen. Sie gelten als Rocker oder Kriminelle und sie haben ganz sicher keine Zukunft. Aber das müssen sie auch nicht, denn sie führen einen Kampf gegen die verführerischsten Gegner, mit denen es die Menschheit je aufnehmen musste. Sie sind die TALENTE. Und nun gehört Melek zu ihnen. Und es gibt kein Zurück. **


Meine Meinung:
Nach einer klaren Empfehlung von Jule habe ich mir das Taschenbuch von Mira Valentin geholt um endlich auch in die Welt der Talente abtauchen zu können. Die Autorin war mir unglaublich symphatisch und so musste ich zu greifen und mir die Welt der Talente genauer anschauen.

Melek liebt das Basketball spielen, aber sie weis, dass sie damit niemals ihren Lebensunterhalt bestreiten wird, dennoch verfolgt sie ihre Leidenschaft mit vollem Herzen. Um so mehr freut es sie, dass der doch recht seltsame Talentscout sie auserwählt und zu einem Sondertraining einlädt. Melek fand ich als Hauptprotagonistin sehr interessant und gut dargestellt. Zwar konnte ich teilweise ihre Entscheidungen nicht nachvollziehen, mir ging es manchmal zu schnell und ruckartig. Natürlich ist es wichtig, damit die Handlung nicht stehen bleibt aber manches ging vielleicht doch etwas zu schnell. Schlussendlich war Melek selbst aber eine hinreißende Protagonistin, von der ich unbedingt mehr erfahren will.

Die anderen Talente sind auch nicht ohne, jeder von ihnen hat seinen eigenen Charme und seinen eigenen Charakter. Besonders interessant fand ich das Orakel und ihre Visonen, sie ist einfach symphatisch und lebensfroh, trotz der schweren Bürde die sie trägt. 

Das Universum rund um die Talente war unglaublich interessant und spannend. Ich finde hier hat die Autorin etwas tolles angefangen, von dem ich unbedingt mehr wissen will. Das Ende des ersten Teils ist dann doch recht offen und lässt genug Spielraum für Spekulationen, was noch passieren wird und wie sich die Personen weiter entwickeln.


Fazit:
Ein toller Auftakt von einer Urban Fantasy Geschichte die mal hier in Deutschland spielt und uns abtauchen lässt in die Welt der Talente. Die Protagonisten waren gut gezeichnet, nur teilweise konnte ich die schnellen Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen.




[Blogtour] "Playlist for the Dead"-Blogtour - Die Gewinner






Guten Abend ihr Lieben,

anbei gibt es ganz fix die Gewinner der Blogtour zu "Playlist for the Dead" die sich über ein Print-Exemplar dieses wundervollen Buches freuen dürfen. Und gewonnen hat:

Book Love
Tiffi2000
Lady Moonlight

Bitte meldet euch mit eurer Postadresse bei lilstar@gmx.de damit sich das Buch auf den Weg zu euch machen kann. Alle anderen, die leider nicht zu den Glücklichen zählen, keine Sorge, dass nächste Gewinnspiel kommt bestimmt!






[Rezension] The Gracekeeper - Kirsty Logan







Titel: The Gracekeepers
Autor: Kirsty Logan
Seitenzahl: 320
Verlag: Penguin UK

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Worum gehts?
North lives on a circus boat with her beloved bear, keeping a secret that could capsize her life. Callanish lives alone in her house in the middle of the ocean, tending the graves of those who die at sea. As penance for a terrible mistake, she has become a gracekeeper. A chance meeting between the two draws them magnetically to one another – and to the promise of a new life. But the waters are treacherous, and the tide is against them.


Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich zunächst nur sehr schwer in die Geschichte gekommen bin, was aber glaube ich eher an meinem etwas eingerostet Englisch lag, als an dem Buch. Hat man aber einmal den Faden gefunden, dann liest sich das Buch wirklich gut.

Nach der traurigen Einleitung lernen wir zunächst North kennen. Sie lebt in einer Welt, die sich aufteilt in die Land- und Wasserbewohner ("Landlockers" und "Damplings"), wobei beide Vorurteile gegeneinander hegen. North lebt auf dem Wasser in einem Boot zusammen mit ihrem Bär. Beide "arbeiten" für einen Zirkus, aber eigentlich ist die gesamte Zirkusgemeinschaft eher wie eine Familie, mit all ihren Streitigkeiten, Liebe und Intrigen. Mit dieser großen Gemeinschaft aus Booten und Schiffen ziehen sie von Festland zu Festland und unterhalten dort die Menschen und erleben so manche interessante Show.

Neben North ist Callanish unsere zweite Hauptprotagonistin. Sie ist eine Ausgestoßene und lebt zurück gezogen als "Gracekeeper" und hat eine ganz eigene Art an sich. Sie hat ein Geheimnise welches sie unter allen Umständen probiert vor allen zu verstecken. Etwas was sie mit North gemeinsam hat, scheinen die beiden Mädchen doch sonst so unterschiedlich. Ich bin recht lange mit Callanish nicht warm geworden, irgendwie konnte ich mich nicht so gut in sie hinein versetzen, obwohl ich ihren Lebensstil interessant fand.

Interessant fand ich, dass es auch immer wieder Kapitel gab, die auch die Sicht der Nebenprotagonisten zeigte. Dadurch erhielt man Einsichten in das Leben und das Denken der Anderen, was die Geschichte vielschichtiger und interessanter gemacht hat. Schade fand ich, dass die gemachten Ausführungen teilweise nicht weiter geführt wurden, am Ende blieben noch einige Fragen offen, die diese wunderschöne fantastische Welt bei mir hervorgerufen hat. Das Ende selbst fand ich gut gemacht und stimmig.


Fazit:
Nach langer Zeit habe ich wieder zu einem englischem Buch gegriffen und wurde nicht enttäuscht. Eine fantasievolle Geschichte über einen Zirkus, ein Mädchen mit einem Bären und Geheimnissen. Der Schreibstil und die Story überzeugen mich von Anfang bis Ende.




Vielen Dank an den Penguin UK Verlag für das Rezensionsexemplar!

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