[Piglet on tour] Harry Potter Lesenacht bei Carlsen in Hamburg



Lumos!

So, nachdem das Licht nun an ist, kann ich euch von meinem zauberhaften Trip nach Hamburg erzählen. Wie einige von euch von Instagram wissen, hatte ich die Ehre bei der Carlsen "Harry Potter-Lesenacht" dabei sein zu dürfen. 
Das erste Highlight gab es aber schon einige Tage davor, denn ich habe endlich meinen Brief aus Hogwarts erhalten, also zumindest von Carlsen. Mit ganz viel Liebe und rotem Wachs wurde dieser versiegelt und per Eule an mich versendet. Da bekommt man schon Herzrasen, wenn man so was schönes im Briefkasten entdeckt. Der wirkliche kurze Trip war gut durchgeplant und somit konnte die Reise am Freitagnachmittag losgehen.


Der erste Schritt auf meinem Weg war der Fernbus, denn leider war der Leipziger Hauptbahnhof gesperrt gesperrt, weshalb ich auf den Bus zurückgreifen musste. Nach fast 7 Stunden (!!!) Fahrtzeit kam ich dann endlich in Hamburg am ZOB an, wo mich auch schon Jule, Kücki und Mareike erwartet haben. Wir würden für den Rest des Abends Potter-Buddies bleiben :)! Nach dem herzlichen Wiedersehen ging es erstmal mit der S-Bahn zu unserme A&O Hostel an der Reeperbahn, welches ich übrigens nie wieder buchen werde, denn ich glaube noch nie habe ich so schlecht geschlafen. Davon haben wir uns aber nicht ärgern lassen, sondern unsere Zauberumhänge angelegt und uns auf den Weg gemacht zum Carlsen-Verlag. Dort durften wir dann, nach einer kurzen Wartezeit am Eingang, unser Haus für den Abend ziehen. Ich wurde ins Haus Slytherin gesteckt, was irgendwie so gar nicht passt, aber hey wenigstens war Jule mit mir zusammen im selben Schlamassel. 

Zur Eröffnung der Lesenacht hat die Geschäftsführerin von Carlsen, Renate Herre, eine ergreifende und interessante Rede gehalten. Dabei wurde nochmal daran erinnert wie Harry Potter nach Deutschland kam, und wie vor allem das Verlagshaus Carlsen seit diesem Tag dem Zauberlehrling verfallen ist. Besonders spannend war dann zu hören, wie kurzfristig und schnell alles gehen musste, damit der achte Band pünktlich zum 24.September 2016 erscheinen konnte. So hatten zum Beispiel die beiden Übersetzer nur 2 Wochen Zeit um den gesamten Text zu bearbeiten. Eine grandiose Leistung, wenn man bedenkt, dass beide laut eigener Aussage für Band 7 zum Beispiel knapp 3 Monate Zeit eingeplant hatten. Deshalb habe ich es mir nicht nehmen lassen, mein Exemplar von "Harry Potter und das verwunschene Kind" von den beiden signieren zu lassen.

Auf Erkundungstour haben wir dann all die liebevollen kleinen Details der Veranstaltung entdeckt, so konnte man Vielsafttrank und Amortensia als Cocktail schlürfen. Außerdem gab es eine richtig tolle Fotobox, bei der man diesen wunderbaren Moment verewigen lassen konnte. Und natürlich, wie es sich für Hogwarts gehört, gab es Unmengen an Essen, und alles war so lecker. Wir mussten direkt von jedem etwas probieren, damit uns nichts entgeht, hierbei waren vor allem die kleinen Schnatze mit viel Liebe gestaltet wurden.

Natürlich gab es auch ein Rahmenprogramm, bei dem das trimagische Tunier erneut statt fand. Dabei mussten die Teilnehmer verschiedene Fragen beantworten oder auch Quidditch spielen. Am Ende hat übrigens Slytherin gewonnen, weshalb sich die Gewinnerin des Hauses nicht nur über Ruhm und Ehre freuen durfte, sondern auch als Allererste um 0:00 Uhr ihr Exemplar vom achten Band entgegen nehmen durfte. Und dann endlich war es soweit, dann durften auch wir unser Exemplar abholen und uns daran erfreuen, dass wir den achten Band in den Händen halten. Im übrigen haben die vor Ort ausgeteilten Ausgaben einen ganz eigenen Stempel, der uns immer wieder daran erinnert, an welchem amgischen Ort wir dieses Buch bekommen haben. Natürlich habe ich mittlerweile das Buch gelesen und die Rezension verfasst. Und erneut ist man betrübt darüber, dass es vorbei ist, aber zumindest hat und J.K. Rowling noch ein weiteres kleines Stück Harry Potter geschenkt.

Habt ihr den neuen Band schon gelesen? Und zu welchem Haus würdet ihr gerne gehören?


[Rezension] Harry Potter und das verwunschene Kind - J.K. Rowling






Titel: Harry Potter und das verwunschene Kind
Autor: J.K. Rowling, John Tiffany & Jack Thorne
Seitenzahl: 336
Verlag: Carlsen
Orignaltitel: Harry Potter and the Cursed Child

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Klappentext:
Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.


Meine Meinung:
Wie lange haben wir darauf gewartet? Wie sehr ist jedem Potterhead das Herz aufgegangen als er gehört hat, dass das Theaterstück nun doch als Drama in gedruckter Form erscheint? Auch ich habe mich wahnsinnig über diese Nachricht gefreut und konnte es kaum erwarten, dass Buch endlich in den Händen zu halten. Wochenlang habe ich mich vor Spoilern aus dem englischen Bereich ferngehalten, um ganz unbefangen in die Geschichte zu starten. Und der Inhalt konnte mich dann auch überzeugen.

Er ist erwachsen, der Junge der überlebte ist endlich erwachsen, hat eine Familie gegründet und arbeitet im Ministerium. Doch schon auf den ersten Seiten merkt man, dass auch er gestresst ist, und das Leben mit drei Kindern und einer Reporterin manchmal an den Nerven zerren kann. Um so härter trifft es ihn, dass er keinen Kontakt zu seinem mittleren Sohn Albus findet, der sich immer mehr abgakpselt vom Elternahaus. Ich finde man hat hier einen realistischen Harry "erschaffen". Er ist in keinern glücklichen Umgebung aufgewachsen, und hatte auch bereits in den letzten drei Bänden teilweise sehr düstere Momente, in denen klar wird, dass ein Harry Potter auch dunkle Seiten hat. Ich konnte hier eine Entwicklung erkennen und mich mit dieser neuen Version von harry anfreunden, auch, oder eben grade weil, er nicht alles richtig macht und Fehler begeht.

Ähnlich verhält es sich mit Ginny, Ron, Draco und Hermine, die alle etabliert sind in ihrem Leben und der Familie. Besonders gefallen hat mir hier Draco, er versucht, dass was sein Vater bei ihm falsch gemacht hat, bei seinem Sohn Scorpius zu ändern. Das Abweichen von dem Klischee, Malfoy muss böse sein und Potter immer gut, fand ich gelungen. Ich möchte aber an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten, schließlich soll sich am Ende jeder selbst ein Bild davon machen.

Natürlich spielen wieder einmal Magie, das Böse und Hogwarts eine große Rolle im neuem Buch, bei dem ich übrigens die Drama-Form sehr angenehm zu lesen fand. Bei mir kam das wohlige Gefühl des "Nach-Hause-kommens" spätestens bei den Verbindungen zur Vergagenheit durch. Man ist gefesselt und will wissen wie es weiter geht und was passieren wird. Bis heute ist der Bann rund um Harry Potter und der Hype, den er auslöst, ungebrochen. Ich bin mir sicher, auch die neuen Filme über Newt Scamander werden ein kleines Highlight sein, und die Herzen der Potterheads höher schlagen lassen, so wie es dieser achte Band bei mir geschafft hat.


Fazit:
Man kann sicherlich darüber diskutieren, wie Harry Potter sich entwickelt hat, ich für meinen Teil bin begeistert, grade weil hier nochmal gezeigt wird, dass nicht alles perfekt ist. Es wird ein realistisches Bild geschaffen von dem Jungen der überlebte und der nun im Alltagsleben angekommen ist. Die Geschichte und natürlich die neuen Protagonisten konnten mich überzeugen, und ich wäre froh, mehr zu erfahren aus dieser neuen Zeit.




Vielen Dank an den Carlsen-Verlag für dieses wunderschöne Rezensionsexemplar!

[Rezension] Mädchen mit Geheimnissen - Simmone Howell







Titel: Mädchen mit Geheimnissen
Autor: Simmone Howell
Seitenzahl: 304
Verlag: Carlsen
Originaltitel: Girl Defective

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Klappentext:
Musik ist einfach alles, davon ist Sky überzeugt. Darum liebt sie den Plattenladen ihres Vaters, eine Fundgrube für alte Songs auf Vinyl. Allerdings klingelt die Kasse dort nur selten. Was vielleicht an ihrem Dad liegt, der in der Vergangenheit festhängt. Oder an ihrem kleinen Bruder, der als „Special Agent Gully“ die Kundschaft unter die Lupe nimmt. Höchste Zeit für was Neues, entscheidet Sky. Also plant sie verwegene Aktionen und wilde Partys mit ihrer Freundin Nancy. Sie stellt Nachforschungen an über das Mädchen, dessen Bild plötzlich an jeder Hauswand auftaucht. Und sie beobachtet Luke, den neuen Plattenverkäufer, der voller Geheimnisse steckt. Skys Sommer beginnt sich zu drehen und das Leben kommt ganz schön auf Touren.


Meine Meinung:
Sky und ihre Familiewirken auf andere sicherlich skurill. Sky wächst mutterlos auf und wird daher in die Mutterrolle für Gully gezwängt. Sky wird dadurch selbst zum Außenseiter, sie findet keinen Anschluss in der Schule, und ihre beste Freundin Nancy ist irgendwie nur da, wenn sie es will und nicht wenn Sky sie braucht. Daher scheint es auch nich zufällig, dass Sky ziemlich zynisch wirkt. Sie musste zu schnell erwachsen werden und irgendwie kann man als Leser verstehen wieso Sky manchmal so ist wie sie eben ist. Von ihrem Vater hat sie die Liebe zur Musik geerbt.

Ihr Vater ist aber leider zielich schwierig, und auch ein Grund warum Sky mit der Gesellschaft so sehr kämpft. Er hängt immer noch in den 90er, kommt mit der Trennung seiner Frau nicht klar, und macht mit seinem Alkoholproblem das Leben von Sky schwer. Dennoch liebt er seine beiden Kinder, Sky und Gully, auch wenn er das manchmal nicht zeigen kann. Gully ist der jüngere Bruder von Sky und man weis sofort, dass er irgendwie ein echtes psychisches Problem hat. Er lässt kaum Nähe zu, hat keine Freunde und verschließt sich der Außenwelt, leider erfährt man nicht, was genau mit ihm ist, dennoch weckt er in Sky und im Leser das Bedürfnis ihm zu helfen und lieb zu haben.

Skys Vater betriebt ein Musikladen, der jedoch nur Vinylplatten anbietet und daher nicht so gut läuft. Dennoch stellt ihr Vater Luke ein, damit er ihm im Weihnachtsgeschäft hilft, und damit Sky mehr Zeit hat sich um Gully zu kümmern. Und Luke bringt jede Menge Wirbel mit sich und Sky weiß direkt nicht mehr wo ihr Kopf steht. Außerdem schwebt die tote Schwester von Luke, Mia, über dem ganzen Geschehen. Sky versucht zu verstehen was damals passiert ist, und ahnt dabei noch nicht das ihre Freundin Nancy da mit drin hängt. Nancy ist übrigens in der gesamten Geschichte ein ziemlich negativer Chrakter und ich bin mit ihr nicht wirklich warm geworden.

Der Schreibstil war sehr angenehm und verständlich, besonders die Memos von Gully zwischen durch waren wirklich ein toller Einschub. Dieser Contemporary-Roman zeigt ein Einblick von ungefähr 2 Monaten in das verdrehte Leben von Sky, die in Australien lebt, wo übrigens Weihnachten mitten in den Sommerferien ist. Zwar lässt sich das Buchflüssig lesen, dennoch fehlte mir etwas die Spannung, die Geschichte plätschert teilweise vor sich, ist dann zwar nicht uninteressant, aber auch nicht hoch spannend. Das Ende war ganz nett und passend zum Genre, man hofft und bangt auf eine große Wendung für Protagonisten, darauf das alle ihre Schatten überspringen, und meistens schaffen sie das ja auch.


Fazit:
Ein toller und interessanter Contemporary-Roman, der uns zeigt, dass man manchmal sich selbst ändern muss, um seine Umwelt zu ändern. Und das nicht jeder Mensch, denn wir als unverzichtbar betrachten, das auch tatsächlich ist. Teilweise fehlte mir etwas die Spanunng, was vielleicht am Genre liegen kann, dennoch hatte ich mir hier etwas mehr erhofft. Dennoch mochte ich die Geschichte und die eigenwilligen Protagonisten.



Vielen Dank an Carlsen-Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar!

[Piglet on tour] "Star Wars Identities"-Ausstellung in München 2016

Quelle: wikipedia.de

Möge die Macht mit euch sein!


Endlich habe ich die Gelegenheit meinen Beitrag zur Star Wars Ausstellung " Identities" in München zu verfassen, auf der ich im August zusammen mit meinem Freund war. Es war wirklich wunderbar in diese dunkle Halle einzutauchen und die galaktische Atmosphäre zu genießen.


Um euch ein kleines Gefühl zu geben, was man ungefähr alles sehen konnte habe ich ein paar wenige Fotos ausgesucht, die das denke ich gut wiederspiegeln. Zunächst gab es wirklich haufenweise Kostüme und Kleidungsstücke zu betrachten. Man muss sich dabei vor Augen halten, dass dies Originalkostüme sind, was das Ganze irgendwie noch viel genialer macht oder?

Besonders schön fand ich, dass es auch die Droiden zu sehen gab, da konnte ich es mir nicht nehmen lassen ein Selfie mit BB8 zu machen, der übrigens im Original viel größer ist als er in den Filmen wirkt. Aber auch R2D2 und C3PO wirken, wenn man sie dann einmal vor sich stehen hat, sehr anmutig und so unfassbar real.  

Natürlich musste ich mich auch dem dunklen Lord stellen. Auf dem Bild seht ihr ein Kostüm aus den alten Filmen in das der Schauspieler James Earl Jones hineinschlüpfen durfte. Diesem Bild würde ich mich kurz etwas länger widmen, denn die Inszenierung war galaktisch gut gelungen. Im Hintergrund seht ihr, dass sowohl helle Dioden als auch dunkle Dioden Darth Vader anstrahlen, was seine Zerrissenheit zwischen der dunklen und hellen Seiten darstellen soll. Außerdem war vor Ort, in dem Raum wo wir Darth Vader finden, immer das typische Atemgeräusch zu hören. Gänsehaut pur!



Wie vielleicht einige auch von euch wissen, bin ich ein Fan von Jar Jar Binks. Ja ich weiß, ganz viele hassen ihn, aber ich glaube ganz fest an meinen liebsten Sidekick. In der Ausstellung wurde ihm zum Glück auch ein Bereich gewidmet, in dem erklärt wird, wie die verschiedenen Gestaltungsstufen von Jar Jar aussahen und vor allem warum George Lucas ihn einbauen wollte. Er sucht nämlich für den ersten Film, in dem C3PO ja noch keine große Rolle spielt, einen witzigen Sidekick, der an manchen Stellen die Stimmung auflockert wie es sonst nur der goldenen Droide tut. Ich finde das ist ihm wirklich gut gelungen.

Vor allem für Liebhaber der alten Filme hatte die Ausstellung eine Menge Requistien, Kostüme und Zeichnungen. Ich fand es wirklich interessant, besonders bei der Puppe von Yoda (!!) und der Requisite von Han Solo der in Carbonit eingefroren ist, haben mein Geek-Herz besonders hoch schlagen lassen. Auch sprechen denke ich Bilder mehr als 1000 Worte, wobei es in real natürlich noch viel besser war. 



Nicht vorenthalten will ich euch die lustigste Zeichnung die ich in München entdeckt habe. Ich finde da sieht man ganz deutlich wie viel Freude, aber auch Spaß die Zeichner bei der Arbeit haben. Im übrigen konnte man vor Ort Filmmaterial sehen, bei dem deutlich wird, dass Jabba zunächst als Mensch dargestellt war, bzw. durch einen Menschen dargestellt wurde. Dazu findet man auch auf youtube ein Video, was ich sehr interessant finde.

Zum Schluss präsentiere ich euch noch das i-Tüpfelchen bei der Ausstellung. Denn jeder Besuch erhielt am Eingang ein elektronisches Armband. Mit diesem Armband musste man an 10 verschiedene Stationen gehen, bei denen man sich dann sein eigenes Star-Wars-Ego erstellen konnte. Ich habe sozusagen mich selbst als Charakter aus Star Wars gestalten dürfen *-*! Und ja, dass ist etwas was ich schon immer tun wollte und es endlich machen konnte. Auf dem Bild seht ihr übrigens mein Ich, welches der Spezies Togruta angehört. Mein Heimatplanet ist Naboo, ich bin natürlich ein Jedi und mein Meister ist Obi-Wan Kenobi. Zum Glück konnte man sich mit anderen befreunden, so dass mein Freund, ein Kopfgeldjäger-Wookie, auch im Star Wars Universum zu mir gehört :)!

Am Ende habe ich mir noch ein Souvenir mit genommen, nämlich einen total schicken Pullover, denn man nur bei dieser Ausstellung kaufen kann, und der mich nun immer an dieses besondere Event erinnern wird.

 Die Ausstellung zu "Star Wars Identities" ist noch bis zum 17.Oktober 2016 in München zu sehen und ich aknn sie nur jedem Star-Wars-Fan ans Herzen legen. Es lohnt sich defintiv, und vorraussichtlichwird die Ausstellung nicht nochmal nach Deutschland kommen.






[Rezension] Der Geschmack von Glück - Jennifer E. Smith







Titel: Der Geschmack von Glück
Autor: Jennifer E. Smith
Seitenzahl: 363
Verlag: Carlsen
Originaltitel: This Is What Happy Looks Like

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Klappentext:
Ein einziger, kleiner Tippfehler und schon landet die Email von Graham Larkin, dem zurzeit am heißesten umschwärmten Teeniestar, in Ellies Postfach - ganz am anderen Ende der USA und in einer vollkommen anderen Welt: ohne Glamour, dafür mit Ferienjob in einer Eisdiele. Dennoch, und ohne, dass der eine irgendetwas vom anderen weiß, entspinnt sich sofort ein wunderbarer, sprühender Dialog zwischen den beiden. Sie können über Gott und die Welt miteinander reden, nur nicht darüber, wer sie in Wirklichkeit sind. Doch dann schlägt Graham als Drehort für seinen neuesten Film Ellies kleines Küstenstädtchen vor, weil er sie endlich persönlich kennenlernen will. Aber wie macht man das als überall bekannter Filmstar und warum scheut umgekehrt Ellie die Öffentlichkeit so sehr?


Meine Meinung:
Zunächst muss ich sagen, dass ich das Cover wirklich toll finde. Es ist einfach etwas ganz anderes und spezielles, ein Cover das man wohl so schnell nicht vergisst. Eben so spannend finde ich aber den Inhalt zwischen den beiden schick gestalteten Buchdeckeln.

Zunächst scheint es wie Magie, dass sich E. und G. per Zufall Mails schreiben. Sie verstehen sich und können sich alles sagen, ohne jedoch den jeweils anderen jemals gesehen zu haben oder genau zu wissen wie er heißt. Schon die ersten Mailkontakte waren wunderbar zu lesen und man merkt das hier die Funken sprühen. Als in Ellies Heimatort Henley plötzlich ein Filmset entsteht weiß sie zunächst nicht was sie davon halten soll und warum alle so aufgeregt sind wegen Graham dem neuen Schwarm aller amerikanischen Mädchen.

Ellie und Graham waren mir beide sofort symphatisch, jeder auf seine eigene Art. Ellie lebt mit ihrer Mutter alleine in einem wunderbaren kleinen Küstenort in Maine, dort hat sie ihre beste Freundin Quinn, den Laden ihrer Mutter und den Traum von Harvard. Sie sprüht vor Leben und Freude, ich konnte an ihr nichts finden was ich nicht mochte, inklusive ihres Hundes Bagel. Eben so ist es mit Graham, auch er war mir direkt symphatisch mit seiner gesamten Art, und seinem Schwein Wilbur. Obwohl alle Mädchen dieser Erde ihn anhimmeln will er eigentlich nur mit seinen Eltern ein entspanntes Wochenende erleben und mal wieder angeln. Eigentlich ist er ganz normal, doch alle Welt will ihn anders sehen und haben.

Obwohl man natürlich mitfiebert, dass sich die beiden endlich finden und gestehen was sie fühlen, kommt es natürlich zunächst anders als gedacht. Dabei ist vor allem Grahams Berühmtheit die im Weg steht und die Gefahr, dass Ellis Vergangenheit wieder hoch kommt. Über Höhen und Tiefen schafft es Jennifer E. Smith uns über einen wunderbaren Contemporary-Roman zu verzaubern. Sollte ich es beschreiben, würde ich sagen, dass "Der Geschmack von Glück" eine Mischung aus "Notting Hill" und "E-Mail für Dich"ist, was ein wirklich großes Lob darstellt.


Fazit:
Ein wunderbarer Contemporary-Roman, der eine Mischung aus "Notting Hill" und "E-Mail für dich" ist, und den Leser durch ein träumerisches Setting und wunderbare Protagonisten in seinen Bann zieht. "Der Geschmack von Glück" ist ein perfektes Sommerbuch, von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle Liebhaber von romantischen Geschichten.




Vielen Dank an den Carlsen-Verlag für das wunderschöne Rezensionsexemplar!

[Rezension] Wie Sterne so golden - Marissa Meyer







Titel: Wie Sterne so golden
Autor: Marissa Meyer
Seitenzahl: 576
Verlag: Carlsen
Orignaltitel: Cress

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Klappentext:
Seit ihrer Kindheit hat Cress die Erde nur aus der Ferne betrachten können. Unter strenger Aufsicht der bösen Königin Levana führt sie in ihrem Satelliten ein wenig abwechslungsreiches Leben. Doch immerhin hat sie sich mit den Jahren zu einer begnadeten Hackerin entwickelt und verschafft sich so Zugang zu Levanas geheimen Plänen. Da taucht plötzlich das Raumschiff von Cinder bei ihr auf, die ihr zur Flucht verhilft. Doch wird sie auf der Erde den Ritter in der glänzenden Rüstung finden, von dem sie immer geträumt hat?


Meine Meinung:
Nach dem spannenden Ende von Band 2 befinden sich unsere Protagonisten mal wieder auf der Flucht und erneut die Frage, wie sie die Königin von Luna aufhalten können. Also nimmt Cinder Kontakt auf zu der Lunarierin die ihr einst im Palast geholfen hat, per Link nimmt sie somit also Kontakt auf zu Cress.

Unsere neue Protagonistin lebt in einem Satelliten, der seit Jahren die Erde umkreist. Cress ist dadurch sehr isoliert und saugt deshalb alle News von der Erde auf. Der Umstand das sie eine unglaublich gute Hackerin ist hat dazu geführt, dass Sybil, die böse Thaumaturgin der Königin Levana, sie dort eingesperrt hat und alle Informationen und Abhörungen aus dem Palast an sie weiter leitet. Cress Leben ist unglaublich traurig und als Leser fühlt man einfach sofort mit ihr mit und hofft, dass ihr jemand aus diesem Leben heraus hilft. Durch die Kapitel aus Cress Sicht wird klar, wie fuchtbar einsam ein Leben in einem Satelliten ist, und wie grausam Sybil.

Natürlich läuft auch das Abenteuer unser Protagonisten weiter und muss sich zwangläufig mit dem von Cress kreuzen. Nach einem turbulenten Befreiungsversuch könnte die Dramatik nicht höher sein, denn nicht nur, dass unsere Clique getrennt wurde, zudem rasen Thorne und Cress mit dem Satelliten auf die Erde zu und es scheint als wäre das Ende nah. Nun hat auch Thorne endlich seinen großen Auftratt und kann zeigen was in ihm steckt. Als Partner sind die beiden wirklich hinreißen und liefern genügend Lesestoff für ein Band. Aber nicht nur Thorne hat als Nebenprotagonist seinen großen Auftritt, sondern auch Iko, mein persönlicher Liebling, hat mal wieder eine tragende Rolle. Ich liebe sie einfach. Mal abgesehen von C3PO und R2D2 ist sie wohl meine liebste Android die ich je kennen gelernt habe.

Natürlich schafft es Marissa Meyer den Leser bis zum Ende mit kleinen Geschichtsbrocken und neuen Geheimnissen an das Buch zu binden. Die Spannung bleibt konsiquent oben und am Ende erwartet den Leser dann auch noch eine interessante Überraschung. Die Beziehungen und Protagonisten entwickeln sich weiter, und zum Schluss bleibt uns nur die Sehnsucht nach dem Finale und der Hoffnung, dass sich alles zum Gutem wendet.


Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung die nochmal mit neuen Enthüllungen und Details den Leser süchtig macht nach den Lunar-Chroniken. Mit Cress tritt eine neue und interessante Persönlichkeit in die Geschichte ein, man muss sie einfach ins Herz schließen. Aber auch die bisher bekannten Protagonisten machen Entwicklungen durch und erwärmen unser Herz. Ich bin gespannt, was uns im Finale erwartet und kann es kaum erwarten.




[Blogtour] 15 Jahre Carlsen Taschenbuch - Heute geht es los


Hallöchen an alle Büchersüchtigen,

heute komme ich mit einer riesigen Neuigkeit zu euch, denn pünktlich in einer Stunde startet die große Blogtour zu 
"15 Jahre Carlsen Taschenbuch"
auf ganz vielen tollen Blogs. Neben interessanten Beiträgen und Buchvorstellungen, habt ihr am Ende natürlich auch wieder die Möglichkeit, anlässchlich Taschenbuchjubiläum, tolle Preise zu gewinnen. Haltet also die Augen offen, notiert euch den Blogtourfahrplan und genießt in aller Ruhe die Beiträge.
Blogtourfahrplan:


24.9. 15 Jahre Carlsen Taschenbuch: Interview mit Programmleiterin Anne Bender
 
25.9. Vorstellung der Kinderbuch-Jubiläumshighlights zum Sonderpreis
26.9. Buchvorstellungen: Conny & Co und Die Penderwicks
27.9. Buchvorstellung: Wer kennt nicht das spannende Abenteuer von “Ein Pferd namens Milchmann” von Milke Rosenboom
28.9. Buchvorstellung: Rico, Oskar und die Tieferschatte
29.9. Buchvorstellungen: Geld das vom Himmel fällt & ein Zauberfussball – Kinderbücher mit viel Spannung und voller Abenteuer
30.9. Vorstellung der Jugendbuch-Besteller zum Sonderpreis
1.10. Wie kommen die Titel in den Katalog? Interview mit der Programmchefin Anne Bender
2.10. Buchvorstellungen: Der Geschmack von Glück & Ugly
3.10. Buchvorstellung: Carpe diem von Autumn Cornwell
 
4.10. Buchvorstellung: Die Mischung im Programm: Fantasy vs. Thriller “Die Beschenkte vs. Numbers”
5.10. Buchvorstellung: Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre?  von Lauren Oliver
Bewerben für die Gewinne könnt ihr euch bis einschließlich 6.10.2016.
Am 07.10.2106 werden dann die Gewinner bekannt gegeben.
Wenn ihr am Gewinnspiel teilnehmt, dann akzeptiert ihr automatisch bereit die Teilnahmebedingungen.
Wir freuen uns schon wahnsinnig auf dieses Jubiläum und hoffen, dass wir ganz viele begeisterte Leser zu unseren Beiträgene rwarten können!




[Rezension] Ein Stein auf meinem Herzen - Shlomo Birnbau & Rafael Seligmann







Titel: Ein Stein auf meinem Herzen
Autor: Shlomo Birnbau & Rafael Seligmann
Seitenzahl: 176
Verlag: Herder

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Klappentext:
Shlomo Birnbaum, geboren 1927, wächst in einem jüdisch-orthodoxen Haus im polnischen Tschenstochau auf. Nach dem Einmarsch der Nazis im September 1939 muss die Familie ins Ghetto. Der Alltag ist bestimmt von Angst und Tod, noch heute sagt Birnbaum: »Ich habe erlebt, wie meine Mutter in den Tod geschickt wurde, wie meine Brüder und Schwestern umgebracht wurden. Ich konnte nicht mehr glauben.


Meine Meinung:
Eigentlich benötigt ein Buch wie dieses keine Rezension, es ist ein wertvolles und wichtiges Zeitzeugnis von einem Menschen, der die wohl dunkelste Stunde Europas von der grausamen Seite kennengelernt hat. Dennoch, und vor allem in Hinsicht auf die derzeitigen politschen Entwicklungen, muss ich auf dieses Buch und seine Geschichte aufmerksam machen.

Als Junge erlebt Shlomo Birnbaum den Kriegsbeginn in Polen, dass Land welches als erstes und innerhalb kürzester Zeit in deutsche Nazihände fällt. Sofort ist seinem Vater klar, hier ist es nicht mehr sicher, doch alle Versuche dem Grauem zu entkommen durch eine Flucht scheitern und so bleibt die Familie in Tschenstochau und muss mit ansehen, wie immer wieder deutsche und polnische Machtträger ihr Zuhause, ihre Familie und somit ihr Leben zerstören.

Mich berühren solche Zeitzeugnisse immer, denn nicht nur, dass das was Shlomo Birnbaum passiert ist wirklich schrecklich ist, sondern auch der Umstand der schonungslosen Wahrheit raubt mir den Atem beim Lesen. Während wir in unser Generation uns schon beklagen, wenn wir zwei Tage ohne W-LAN oder Internet allgemein auskommen sollen, hatte Shlomo Birnbaum teilweise tagelang nur Wassersuppe zu essen, wenn er Glück hatte. Eben diese Erlebnisse sollte uns wachrütteln, denn sie zeigen, wie gut wir es haben, selbst wenn wir mal nicht alles bekommen was wir wollen. Mit schonungsloser, aber dennoch nüchterner, Ehrlichkeit erzählt Shlomo Birnbaum uns von seinem Leben vor dem Krieg, während des Krieges und auch danach, denn ein Krieg endet nie mit einem Datum, er lebt in den Köpfen und Träumen der Menschen weiter die ihn erlebt haben. 

Der Schreibstil ist dem Thema entsprechend sehr gut gewählt, eine gute Mischung zwischen journalistischer Genauigkeit bezüglich der Daten und einfühlsamen Verflechten der Erinnerungen von Shlomo Birnbaum. Es ist denke ich klar, dass ich hier nicht über Spannungsbogen und ähnliches philosophiere. Viel mehr möchte ich noch erwähnen, dass mich vor allem die Geschehenisse nach Ende des Kriges schockiert haben. In einem Europa, welches eben grade durch Krieg und Antisemitismus zerstört wurde, gab es immer noch enorme Begrenzungen und offenkundigen Hass gegen Juden. So etwas dann aus "erster Hand" nochmal zu lesen lässt mich als Leser schwer schlucken. Insgesamt liefert der Autor und Interviewer Rafael Seligmann eine wichtige Lebensgeschichte ab, die lesenswert und bedeutsam ist, grade für die junge Generation unserer Zeit.


Fazit:
Ein Buch, ein Leben, ein Bildnis, dass mich so schnell nicht los lassen wird. Ich war schockiert, gefesselt und sprachlos über all die Grausamkeit, die Shlomo Birnbaum erlebt hat. Natürlich hat man diese Themen im Unterricht behandelt, aber ein Zeitzeugenbericht zeigt oftmals viel genauer und facettenreicher wie es wirklich war. Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung für "Ein Stein auf meinem Herzen".


 
 
Vielen Dank an den Herder-Verlag für das Rezensionsexemplar!

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