[Piglet on Tour] Frankfurter Buchmesse 2016 - Teil 2



Willkommen zum zweiten Teil meines Berichts zur Frankfurter Buchmesse,
(falls ihr Teil 1 verpasst habt, denn könnt ihr >hier< nach lesen)

heute steht vor allem der Samstag im Mittelpunkt. Der Tag, an dem die Messe eigentlich aus den Nähten platzt, denn neben den Fachbesuchern und Bloggern dürfen auch normalen Besucher (oder auch Muggel und Mundis genannt) die heiligen Hallen betreten.  

Winnie-thePooh ♥
Während Jule zum Impress-Bloggerlunch ging, schlenderten Sandy und ich erneut durch die internationale Halle und entdeckten nochmals viele tolle Bücher. Vor allem ein Winnie-the-Pooh-Schuber auf engliusch, mit allen vier Büchern war wirklich zuckersüß. 
Aber natürlich gab es auch viele Merchandise-Produkte, und zur Freude von Sandy und mir, die wir Potterheads durch und durch sind, auch ganz viel neues aus Hogwarts und zu Newt Scamander. Man kommte da wirklich ins Schwärmen und will eigentlich alles kaufen. 


Hogwarts-Merchandise
In der Situation habe ich mich wirklich geärgert, dass wir nicht auch Sonntag da waren, denn da gibt es wohl immer die Möglichkeit an den Verlagsständen einzukaufen und sich mit neuen tollen Sachen einzudecken. Andere knuddelige Sachen gab es auch in den ersten Ebene des Congress-Centers. Auf wirklich sehr engem Raum mussten sich hier die Stände für die Manga- und Anime-Liebhaber quetschen. Ich fand das etwas schade und ungeschickt gelöst. 



Vulpini
Denn zum einem war dort immer alles viel zu voll, da sich die Leute nicht bewegen konnten, und zum anderem war das für die Fachbesucher die in das Congress-Center wollten ebenfalls eine echte Qual, inklsuvie Schubsen und Angerempelt werden. Ich hoffe, dass sich das vielleicht in den nächsten jahren ändert oder man eine andere Lösung findet, wie in Leipzig, wo die Manga-Branche eine eigenen Halle hat. Dennoch konnt eman auch dort ganz viele niedliche Dinge kaufen, wie Vulpini, der niedliche Fuchs auf dem Bild.

Nachdem das geschafft war, ging es für Sandy zum magellan-Stand, um etwas sehr exklusives zu machen, zu dem ihr zu einem späteren Zeitpunkt noch mehr erfahrt. Währenddessen hatten Jule und ich das Piper-Bloggertreffen, was mein persönliches Tageshighlight war. Vor ab hatten wir nämlich den neuen Roman von Dan Wells erhalten: "Bluescreen". Meine Rezension dazu findet ihr >hier<

Dan Wells und Bluescreen
Hintergrund dazu war, dass Dan Wells persönlich da sein würde, und ich war direkt total aufgeregt und gespannt, wie er privat unterwegs ist. Und was soll ich sagen, er ist ein wirklich positiver und symphatischer Mensch. Er hat alle Fragen vom Moderator und den Fans beantwortet, hat Aussicht gegeben, dass Band 2 der Mirador-Reihe schon geschrieben ist (wir dürfen gespannt sein) und auch erklärt, wie man Mordszenen schreibt. Zu dem Thema hat er auch eine sehr lustige Anekdote erzählt, er habe nämlich mal seine Tochter gebten sich hinzusetzen, damit er testen konnte, wie man jemanden von hinten ersticht, als das seine Tochter festgestellt hat, war sie entsetzt, direkt danach konnten sie aber schon darüber lachen. Ich muss gestehen, dass mich dieses Treffen nochmal mehr bestärkt hat von Dan Wells ein Fan zu sein. Und natürlich gab es auch ein obligatorisches Fangirl-Foto mit ihm ;)!

Darth Vader ♥
Nach diesem ganzem Trubel war erstmal entspannen und Messe anschauen, oder eher durch die Reihen quetschen, angesagt. Wir hatten alle unsere Termine erledigt, der Kopf brummte leicht und der Magen schrie nach Essen. Also versuchten wir unser Glück auf der Agora, dem offenem Innenhof der Messe. Die Essenstände waren mega voll und die Schlangen teilweise echt lang, während Sandy als versuchte sich Thai-Essen zu holen, schauten Jule und ich uns um und entdeckten tatsächlich einen leeren Stand mit leckeren Steakhouse-Pommes. Die waren frisch und mehr als lecker, und zudem gar nicht teuer. Freudig gingen wir mit Sandy und ihrem Essen wieder rein um uns für die restlichen Stunden zu stärken. 


Ich finde vor allem das Schlendern war nochmal sehr "machtvoll", denn wir haben tatsächlich den dunklen Lrod getroffen: Darth Vader. Und schaut euch mein Gesicht hat, da spricht die pure Freude aus mir oder? Ich glaube niemand hat sich jemals so sehr gefreut den leibhaftigen Darth Vader zu treffen, mit Ausnahme von Sandy und mir :)!


Ich, Ava und Jule


Beim Messehalle-Durchwandern haben wir dann noch ein paar schöne Bücherregale entdeckt, und sogar noch Ulrike von Penguin UK getroffen. Kurzerhand entstand dann dort ein kleines Bloggertreffen, wo wir gemütlich bei Coke Zero und Ritersport über das kommende Jahr gesprochen haben. Außerdem hatte ich es endlich geschafft noch ein Foto mit Ava Reed zu machen, eine mega symphatische Autorin. Von ihr habe ich mir auch direkt noch meine Exemplare von "For Good " und "Mondprinzessin" signieren lassen. Sie hat bereits angekündigt auch in Leipzig dabei zu sein und ich freue mich schon wahnsinnig darauf.

Horst - das Oetinger34-Einhorn
Unser letzter Termin war das Oetinger34-Treffen, wo Autoren und Junior-Lektoren eingeladen waren. Dort haben wir auch unseren alten bekanntne Horst getroffen, das Maskottchen von Oetinger34. Außerdem haben wir mehr erfahren zu dem neuem Voting bei storywunder und wie es in Zukunft weitergehen wird. Mal ganz davon abgesehen hat Horst doch tatsächlich alle Kekse gegessen, und zwischendurch ist er immer wieder abgehauen, nur um sich dann neue Kekse zu holen. Ein echter Frechdachs ist das!





Insgesamt verliefen die Gespräche wirklich toll und ich bin gespannt, was uns noch bei Oetinger34 erwarten wird. Derzeitig läuft noch die Reihe "Wenn Du vergisst" von Heidrun Wagner mit Illustrationen von Miri O'Doro, außerdem wurde die Secrets-Reihe und die Federwelt-Dilogie abgeschlossen. Die Reihen kann ich alle durchweg empfehlen, jede hat seinen ganz eigenen Charme und Spannungsbogen.

Am Ende des Tages wollten wir eigentlich noch richtig lange in "Selection Storys" lesen, aber irgendwie wurden die Augen dann doch immer schwerer. Die zwei Tage voller Messeeindrücke forderten ihren Tribut und vor allem Schlaf. Am nächsten Morgen war dann fast schon Aufbruchsstimmung angesagt, es mussten schnell alle Bücehr und Klamotten im Koffer verstaut werden, dann wurde noch etwas gelesen, bevor es auf die ewig lange (Danke Stau) Busreise nach Leipzig ging. Für mich war die Frankfurter Buchmesse dieses Jahr ein echtes Highlight, es war das erste Mal, dass ich dort sein durfte, und ich bin mir sicher, dass ich nächstes Jahr wieder dabei bin und dem Buchmessewahn verfalle. 

Damit endet mein Bericht leider schon, dass Herz wird mir schon etwas schwer, wenn ich bedenke, dass wir bis nächstes Jahr März warten müssen, bevor wieder Buchmesse-Zeit ist. Aber wir lassen die Köpfe nicht hängen, denn nach der Buchmesse ist vor der Buchmesse ;)!



[Buchwoche] Piglet und die 43.Buchwoche 2016


Heute startet eine neue Kategorie auf meinem Blog: Piglets Buchwoche. Ich möchte euch damit einmal pro Woche meine vergangene Buchwoche präsentieren. Es soll also primär darum gehen, zu zeigen was ich so gelesen habe, was für Bücher mich erreichten, oder was sonst noch in Sachen Bücher passiert ist. Ich hoffe ihr findet genauso viel gefallen an der Bündelung all dieser Informationen wie ich. Nun genug der Vorrede, auf geht es zur ersten Buchwoche von Piglet.
 
Wie fast jeden Buchmessebesucher hat es mich auch erwischt: der Buchmesseblues. Ich habe bereits schon Sonntag auf der Heimfahrt der Buchmesse nachgehangen, vor allem der gemeinsamen wunderbaren Zeit mit Jule und Sandy. Das Zusammentreffen mit den Verlagen, die Vorschauen, die Treffen, der Flair und das Gefühl, dass die Zeit viel zu schnell vergeht und im Geldbeutel immer weniger ist. Laut literaturtourist.org erfüllen ich somit alle Krankheitskriterien des Buchmesseblues, und laut der Prognose wird sich dieses Gefühl der Leere wohl erst in den kommenden Wochen vergehen. Dann jedoch startet bereits die Vorfreude auf die nächste Buchmesse, dieses Mal in meiner Heimat, und wieder mit meinen bisherigen "Buchmesse-Buddys" ♥!

Aber natürlich ist in meiner Buchwoche auch jede Menge Schönes passiert. Mich erreichten einige neue Rezensionsexemplare aus dem Königskinder-Verlag, Oetinger-Verlag und cbt. Mit "Secrets - Was Kassy wusste" und "Everflame - Verräterliebe" erfahre ich endlich wie die Reihen enden und bin schon extrem gespannt auf die finalen Szenen. "Dein Leuchten" von Jay Asher ist schon allein wegen des wunderbaren Covers ein Hingucker, und ich hoffe mit diesem Buch in die perfekte Winterstimmung zu kommen. Und "Brennt die Schuld" wird hoffentlich ganz viele offenen Fragen aus dem ersten Teil von Heidrun Wagners Reihe beantworten.  Zu guterletzt noch der Roman für alle Romantikliebhaber und E-Mail-Romane-Fans: "Annähernd Alex".



Im Verlauf der Woche konnte ich "Club der roten Bänder" beenden, das zweite Buch, dass Sandy, Jule und ich im Verlauf der Buchmesse gemeinsam gelesen haben. Die Rezension dazu findet ihr >hier<. Außerdem habe ich auch Mona Kastens "Begin Again" fertig lesen können, ein Roman der mich mit gemischten Gefühlen zurück gelassen hat. Und da ich bei wasliestdu.de in der Leserunde dabei bin, habe ich auch direkt danach mit "Annähernd Alex" angefangen, und ich kann euch sagen, es ist so zuckersüß.

Einen kleinen Ausblick für die kommende Woche habe ich euch ja schon oben gegeben, denn natürlich werde ich nun erstmal die ganzen Reihenbücher weiter lesen wollen, und mich anschließend Jay Asher widmen.

Wie sah eure Buchwoche aus? Und vor allem wie findet ihr diese neue Kategorie? Ich bin für jegliche Kritik und Anregung offen :)!




[Rezension] Club der roten Bänder - Albert Espinosa





Titel: Club der roten Bänder
Autor: Albert Espinosa
Seitenzahl: 224
Verlag: Goldmann
Originaltitel: El mundo amarillo

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Klappentext:
Albert Espinosa ist vierzehn Jahre alt, als er an Knochenkrebs erkrankt. Doch statt zu resignieren, nimmt er den Kampf gegen die Krankheit auf. Mit fünf anderen „Todgeweihten“ gründet er den Club der roten Bänder. Gemeinsam finden sie heraus, wie Glücklichsein wirklich geht. Albert ist davon überzeugt, dass eine Glücksakte viel wichtiger ist als eine Krankenakte mit Fieberkurve. Als sein Bein amputiert werden muss, veranstaltet er eine Abschiedsparty für das Bein. Seine Glücksregeln stecken voller Humor und Optimismus und zeigen: Glück, das nicht auf der Hand liegt, sondern sich erst auf den zweiten Blick zeigt, ist dafür umso intensiver. 


Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich ebenfalls mit Sandy und Jule zusammen gelesen, und ich stelle immer wieder fest, wie angenehm es ist, sich während des Lesens bzw. danach direkt austauschen zu können. Man hat die Geschichte noch frisch im Kopf und kann so unmittelbar Fragen und Gefühle ausdrücken, welche der andere versteht.
Zwei Dinge sollte man vor dem Lesen zu diesem Buch beachten. Erstens, es handelt sich hier um einen non-fikitonalen Roman, dass bedeutet, wie erleben hier keine fikitionale Geschichte wie in der TV-Serie. Zweitens, ist es auch kein reiner autobiographischer Roman, es ist viel mehr eine Art Ratgeber. Ich persönlich fand, dass hier der Klappentext etwas anderes suggeriert hat, was mich nach den ersten Seiten dann tatsächlich arg irritiert hat beim Lesen. 

Nichtsdestotrotz war vor allem der Mitteteil mit den 23 Tipps fürs Leben interessant. Es war zwar nicht das was ich erwartet habe, aber dennoch konnte man dem Textverlauf sehr gut folgen und es hat ungemein motiviert, dass Alber Espinosa seine Tumorerkrankung mit so viel positiver Stimmung verarbeitet hat. Dieser Aspekt ging aus dem Text immer wieder hervor, dass es wichtig ist, sich im Leben nicht unterkriegen zu lassen und nach vorne zu schauen. Daher würde ich dazu tendieren, das Buch eher als ein optimistischen Lebensratgeber zu betrachten, statt als einen Roman.

Leider muss ich gestehen, dass es nach den mittleren Teil mit den 23 Tipps etwas bergab ging. Die Textstellen zu "den Gelben" war für mich nicht ganz nachvollziehbar. Zwar habe ich weitläufig verstanden, was Albert Espinosa damit meint, allerdings war mir Begriffsfindung und genaue Definition nicht ganz klar. Noch kurz erwähnen möchte ich, dass der Schreibstil wirklich angenehm war und auch verständlich, man konnte dem Text flüssig folgen.


Fazit:
Bei "Club der roten Bänder" handelt es sich eher um einen Ratgeber eines ehemaligen Krebskranken statt eines Romans, denn man mit der TV-Serie vergleichen kann. Ich hatte hier zwar etwas anderes erwartet, war aber auch mit den meisten Teilen des Buches sehr zufrieden. Lediglich der Umstand, dass ich manche Passagen nicht verstanden habe, und ich mir mehr autobiografische Fakten gewünscht hätte, führt dazu, dass ich 4 von 5 Punkten geben werde.





[Rezension] Selection Storys - Kiera Cass





Titel: Selection Storys - Liebe oder Pflicht
Autor: Kiera Cass
Seitenzahl: 272
Verlag: Fischer
Originaltitel: Selection Stories - The Prince and the Guard

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Klappentext:
Bevor America zum Casting antrat, um die Hand des Prinzen von Illéa zu erobern, gehörte ihr Herz einem anderen. Dass dieser andere nun ihr Leibwächter am Königshof ist, macht America die Entscheidung für einen der beiden nicht eben leichter. Doch wie erleben Prinz Maxon und Americas Jugendliebe Aspen eigentlich das Casting? Gab es in Maxons Leben noch andere Mädchen? Und was spricht der Prinz mit den anderen Bewerberinnen, wenn er gerade kein Date mit America hat? Was ist Aspens schlimmster Alptraum? Vor allem aber: Welche Fäden zieht Maxons Vater, der König, hinter den Kulissen?


Meine Meinung:
Dieses wundervolle Buch habe ich im Zusammenhang mit der Buchmesse zusammen mit Sandy und Jule gelesen. Es war sozusagen unser erstes Messebuch, ja genau, es kommt noch ein zweites Buch. Da Jule und ich bereits bei der Leipziger Buchmesse mit positivem Rückblick ein Buch zusammen gelesen haben wollten wir uns das für diese Buchmesse wieder vornehmen.

Die Selection Storys, sowohl Band 1 als auch Band 2, stehen schon eine Weile auf meinem SuB, dennoch bin ich noch nicht dazu gekommen sie zu lesen. Irgendwie tat es mir weh, denn damit würde eine kleine Buch-Ära zu Ende gehen und ich könnte nie wieder Abtauchen nach Ilea. Am Ende siegt jedoch die Neugier und mal will wissen, was "hinter den Kulissen" bei Aspen und Maxon so passiert ist.

Die erste Kurzgeschichte dreht sich um Maxon, der von seiner ersten Begegnung mit America und den Mädchen erzählt. Es war toll endlich auch mal diesen magischen ersten Moment zwischen den beiden aus Maxons Sicht zu erleben. Er ist mir dadurch noch symphatischer geworden, weil er einfach auch in Gedanken schon immer von America verzaubert war, und von Anfang an erkennt, was sich hinter dieser Fasade verbirgt. Ich finde seine Geschichte ist viel zu schnell vorbei gewesen.

Die zweite Kurzgeschichte erzählt von Aspens Gefühlswelt nach der Halloween-Nacht. Er ist vollkommen auf America fixiert, und muss mit Ansehen, wie sie ihr Leben aufs Spiel setzt um einer Freundin zu helfen. Ich war leider schon immer Team Maxon, daher waren für mich manche Gedankengänge von Aspen anstrengend, weil er fast schon besessen zu sein scheint. Seine Geschichte zog sich deshalb etwas in die Länge, sie liefert aber dennoch einen guten und neuen Blickwinkel auf die Rebellenangriffe aus Sicht eines Soldaten.

Im Anschluss an die beiden Geschichten gibt es auch noch ein kleines Interview mit Kiera Cass, welches sehr gute Einblicke in die Entstehung von Selection liefert. Zudem gibt sie ziemlich süße Antworten auf ganz viele Fragen. Am Ende erhalten wir noch Einblick in die Stammbäume der Familien im Buch, was auch ganz interessant war, aber nicht so spannend wie die Kurzgeschichten.


Fazit:
Für alle Fans von Selection ist diese Kurzgeschichte ein absolutes Muss. Vorallem jetzt, da die Selection-Reihe offiziell zu Ende ist und man damit wieder nach Ilea zurück kehren kann. Ich persönlich fand, dass Maxon zu kurz kam, was mir vermutlich deshalb aufgefallen ist, weil ich Team Maxon bin. Die Selection Storys sind eine sehr gute Ergänzung zu der Selection-Reihe selbst.

[Neuzugänge] Frankfurter Buchmesse 2016

Einen buchigen Freitag euch allen,

heute möchte ich euch alle meine tollen Neuzugänge von der Frankfurter Buchmesse 2016 präsentieren. Mal abgesehen von den tollen Menschen und Treffen die ich hatte gab es auch jede Menge tolle neue Bücher die ich entdeckt habe.

Zunächst die wohl schönsten zwei Bücher die ich auf der Buchmesse bekommen habe. Sowohl "For Good" als auch "Mondprinzessin" sind von Ava Reed, die wirklich bezaubernd ist, und beide hat sie mir auch noch signiert. Ich bin unglaublich gespannt auf beide Bücher, denn sie haben jeder für sich einen ganz eigenen Reiz. Ich hoffe, dass ich euch so schnell wie möglich von diesen beiden Schätzen erzählen kann.


"Die Unvollkommenheit der Liebe" habe ich bei Randomhouse als Rezensionsexemplar bekommen. Der Klappentext klingt unglaublich spannend, eine Mischung aus Fiktion und Autobiographie. "LiteraTier" ist ein Buch, welches von der UNESCO gesponsert wird, dabei wird der Fokus dieser Anthologie auf Textstellen von verschiedenen Tiere gelegt. Und zum Schluss noch "Nie mehr zurück" von Vivian Vande Velde, welches ich bei dem Piper-Bloggertreffen bekommen habe. Auch hier klingt der Klappentext extrem spannend, und ab und an ist ein Thriller genau das richtige.

 
Diese zwei Bücher gab es beim Carlsen-Bloggertreffen, zusammen mit leckerer Schokolade und einem neuem Beutel. Zunächst wäre da "Salz für die See" von Ruta Sepetys, welches laut vieler Bloggerstimmen wirklich ergreifend und rührend ist. Außerdem gab es auch noch "Vierzehn" von Tamara Bach. Die Autprin war anwesend beim Treffen, daher habe ich mir das Buch direkt signieren lassen. Mal abgesehen von dieser persönlichen Note, mag ich Contemporary als Genre und bin neugierig was mich erwartet. Beide Bücher will ich unbedingt noch dieses Jahr lesen.  

 
Ja genau ihr seht richtig, dass sind alles englische Bücher. Cool oder? Zunächst wäre da "Where's the Wookiee?", ein Suchbild mit Wookiees. Wie genial ist das den? Ich habe mich so sehr über dieses Schnäppchen (nur 3€!!!) gefreut. Wahnsinn! Außerdem gab es von Penguin UK, und der lieben Ulrike, Stephen Hawkings Vorlesung zu "Black Holes". Mit einfachen Worten erklärt er dabei auf wenigen Seiten ein wissenschaftliches Phänomen. Und zum Schluss noch "A quiet kind of thunder" von Sara Barnard, welches erst im januar erscheint. Deshalb seht ihr hier nur das vorläufige Cover und eine noch nicht fertige Variante des Buches. 

Sind es nicht wirklich tolle neue Schätze? Ich freue mich auf jedes einzelne Buch!



[Rezension] Studierst du noch oder lebst du schon? - Tiphaine Rivière






Titel: Studierst Du noch oder lebst du schon?
Autor:Tiphaine Rivière
Seitenzahl: 184
Verlag: Kanus-Verlag
Originaltitel: Carnets de Thèse

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Klappentext:
Jeanne Dargan wurde gerade als Doktorandin akzeptiert. Zunächst enthusiastisch, dann stoisch, später verzweifelt taumelt sie zwischen ihrem charismatischen, aber wenig hilfreichen Doktorvater, der tiefenentspannten Institutssekretärin und diversen Jobs hin und her. Die Monate vergehen, und weder ihr Freund noch ihre Familie verstehen, warum diese verdammte Abschlussarbeit einfach nicht fertig wird. Noch schlimmer, permanent ist Jeanne mit der Frage konfrontiert: Und was macht man dann damit?


Meine Meinung:
Dieses Buch gehört schon allein wegen des Buchtitels in die Kategorie "Titel die mein Leben beschreiben". Obwohl dann natürlich der Inhalt eine andere Richtung einschlägt und interessante Fragen aufwirft, mit denen sich die Studenten auseinandersetzen.

Zunächst möchte ich auf den besonderen Zeichenstil der Autorin eingehen. Panels die die gesamte Seite füllen waren mit viel Detailliebe erfüllt und man musste einfach länger das Bild betrachten und alles erforschen. Auf der anderen Seite gab es auch kurze knaicke Panels die innerhalb einer Seite einen Augenblick mit jeder Sekunden beleuchteten, dabei setzte die Zeichnerin vor allem auf Humor und Sarkasmus, der dann die Abfolge wunderbar untermauert.


Natürlich beschäftigt sich die Geschichte auch mit den ernsten Seitne des Studierens und der Suche nach einem Weg oder dem Ende. Diese Wechsel zwischen Humor und Ernst, zwischen Sarkasmus und Verzweiflung bringt Tiphaine Rivière nicht nur durch ihre Texte sondenr eben auch durch ihre Zeichnungen unglaublich gut rüber. Der Text gewinnt vor allem durch seine knackige Kürze viel an Gewicht und Wahrheit.

Innerhalb der Geschichte verfolgt Jeanne das Ziel ihre Doktorarbeit zu schreiben und abzugeben, wir begleiten sie auf diesem Weg und erleben so immer wieder ihre Fortschritte, aber auch Rückschritte die sie durchlaufen muss auf dem Weg zum Doktor. Ich verrate an dieser Stelle nicht, ob es ein Happy End gibt oder nicht, aber ich kann euch sagen, dass selbst ich als "Teilzeit-Student" mich selbst immer mal wieder in Jeanne entdeckt habe.


Fazit:
Ich empfehle diese Graphic Novel jedem Studenten, der grade erst anfängt, der vielleicht auch mal eine Durststrecke auf seinem Weg hat und der vielleicht auch sich selbst ab und an die Frage stellt: "Wieso mache ich das alles?". Mit der richtigen Menge an Humor, Sarkasmus und Ernst schafft es Tiphaine Rivière uns in den Bann zu ziehen und eine Graphic Novel zu zeichnen, die jedem Studenten aus dem Herzen spricht.






Vielen Dank an den Knaus-Verlag für dieses wunderschöne Rezensionsexemplar!

[Piglet on Tour] Frankfurter Buchmesse 2016 - Teil 1


Hallöchen ihr Lieben,

wer mich auf Instagram verfolgt wird gesehen haben, dass ich am Wochenende auf der Frankfurter Buchmesse war. Wohl gemerkt, dies war meine allererste Buchmesse in Frankfurt, und ich bin so froh, dass ich sie zusammen mit Jule und Sandy erleben durfte. An dieser Stelle nochmal Danke an Jule, durch sie ist es überhaupt erst möglich geworden, dass ich einen Schlafplatz hatte und so dieses Ereigniss mitnehmen konnte.

Sandy und ich
In diesem ersten Teil meines kleinen Rückblicks stehen der Donnerstag und Freitag im Fokus. Am Donnerstag war vor allem die Anreise das Anstrengendste, denn Bus fahren finde ich persönlich total doof. Deshalb habe ich probiert einfach nur zu schlafen und somit nicht mehr daran zu denken, dass es 5 Stunden Fahrt sind. Das Beste daran war, dass ich Sandy dabei hatte, da wir beide aus Leipzig sind konnten wir die Reise zusammen antreten, und uns gegenseitig schon mal auf die Buchmesse einstimmen.

Gegen 19:30 sind wir dann in Gießen angekommen, die Koffer wurden in Jules Auto gepackt und dann ging es auf direkten Weg zum leckeren Abendessen. Dann mussten natürlich nochmal die Zeitpläne abgeglichen werden und dann endlich durften wir schlafen.

Mit dem nächsten morgen kam auch die Aufregung, denn endlich war unser erster Messetag angebrochen. Für Sandy und mich war es ja die erste Frankfurter Buchmesse, und ich muss gestehen, ich war schon etwas überwältigt von der Größe. Durch die Unterteilung in Etage wirkt alles noch größer, um so besser war es, dass wir knapp 2 Stunden Zeit hatten, bevor unser erster Termin anstand. So konnten wir schon vorher ein paar kleine Highlights entdecken, und die Stände und Präsentation in Augenschein nehmen.



Vor allem die Neuerscheinungen und Programmhighlights wurden durch die Verlage besonders schön dargestellt und präsentiert. Vor allem in den ersten Stunden, als ich alles neu entdeckt habe, fühlte ich mich wie Alice im Buch-Wunderland, die nicht fassen kann wie schön alles ist und wie viel Liebe dahinter steckt. Wir haben auch "alter Freunde" getroffen, wie zum Beispiel Horst, das Maskottchen von Oetinger34. Jule und ich sind beide aktive Junior-Lekoren bei diesem neuem Label, daher mussten wir natürlich auch ein kleines Selfie machen mit diesem süßem kleinem Einhorn machen.


Jule, Horst und ich

Nichtsdestotrotz war um 11:00 Uhr der erste Termin, und zwar mit dem wundervollen Magellan-Verlag. Wir haben uns mit Cara getroffen und uns angeschaut, was da tolles auf uns zukommt. Im Kinderbuchbereich wurden wir vor allem durch die wunderschönen Illustrationen und Zeichnungen verzaubert. Im Jugendbuchbereich ist der Fokus vor allem auf den Alltagsproblemen und Contemporary, aber auch hier ist wieder einmal jedes Buch ein kleines Meisterwerk was seine Anerkeunng verdient. Freut euch also schon mal auf die Vorschau, natürlich werde ich diese, so bald es einen offiziellen Termin gibt, euch vorstellen.

Marah Woolf
Nach diesem Treffen ging es schnell weiter zum Bloggertreffen von Oetinger/Dressler-Verlag. Eigentlich sollte dort Nicola Yoon aus ihrem Buch "Du neben mir" erzählen, welches bereits erschienen ist und begeistert aufgenommen wurde. Leider hat sie kurz vorher abgesagt, doch glücklicherweise ist Marah Woolf eingesprungen, und so kamen wir als erste in den Genuss einer Leseprobe ihres neuen, bei Dressler erscheinen, Buches "Götterfunke". Und ich kann euch sagen, schon allein der Plot klang spannend und aufregend, und die Leseprobe hat auf jeden Fall die Vorfreude gesteigert. Ich bin schon mal sehr gespannt auf das Buch. Es war aber auch schön Marah Woolf mal wieder zu treffen, denn bereits auf der Leipziger Buchmesse 2016 hat sie bei mir einen guten Eindruck hinterlassen. 

Mit leichtem Zeitdruck ging es dann weiter zum Treffen beim Fischer-Verlag, wo uns Frau Bachar und Frau Strohmeier ebenfalls das kommende Programm vorgestellt haben. Man hat beiden direkt angemerkt, dass sie Feuer und Flamme sind für das was kommt und in jedem Buch ein kleines Herzensprojekt steckt. Auch hier werde ich, so bald die offizielle Vorschau kommt, eine kleine Vorschau für euch machen.

Nach diesem ganzen "Stress", der aber immer wieder Spaß macht, hatten wir ein paar Minuten zum Verschnaufen und Schlendern auf der Buchmesse. Vor allem der übergroße Miffy hatte es mir angetan, am liebsten hätte ich ihn mit Heim genommen. Zwischendrin sind wir auch einfach mal raus aus den Hallen und haben uns im Lesezelt Markus Heitz angehört und eine leckere Tasse Tee von Yogi-Tee gegönnt.

Arena-Verlag

v.l.n.r.: Jule, ich, Steffi, Sarah und Lisa
Die letzte Veranstaltung am Freitag war dann das Bloggertreffen bei Carlsen, ebenfalls ein kleines Highlight für mich, denn Ute und Ramona waren wieder vor Ort und standen für Gespräche bereit. Aber auch die impress-Autoren vor Ort, Lisa Rosenbecker und Ava Reed, waren bezaubernd und so lieb. Es ist einfach toll, wenn man Menschen die man nur aus den sozialen Kanälen kennt,endlich mal live sieht.
Aber auch Carlsen hat sich ein süßes Päckchen für uns einfallen lassen, so gab es für jeden Blogger der eine Einladung erhalten hatte, ein kleines Beutelchen mit buchtastischen Inhalt. Zunächst war "Salz für See" von Ruta Sepetys aus dem Königskinder-Verlag drin, auf das Buch freue ich mich besonders. Außerdem noch "Vierzehn" von Tamara Bach aus dem Carlsen-Verlag, und das Besondere daran war, das Tamara Bach auch vor Ort war und wir so alle uns das Buch signieren lassen konnten. Und schlussendlich noch eine kleine Süßigkeit mit vielen Grüßen, da schmilzt das Schokoladenherz direkt dahin.

Nach dem Ende dieses letzten Treffens waren unsere Füße dann ganz schön platt aber wir um so glücklicher. Ein erfolgreicher Messetag lag hinter uns, und wir mussten nur noch mit der S-Bahn fahren und konnten dann entspannen. Hier noch ein kleiner Schnappschuss vom Anfang des Tages, denn unser erster Gang ging direkt zu Jessy an den Stand, damit wir sie tatkräftig unterstützen konnte.

v.l.n.r. hinten: Jessy und Jule, vorne: ich und Sandy

Falls ich jemanden vergessen habe zu erwähnen oder zu verlinken, dann schreibt mir einfach in die Kommentare, manchmal ist mein Kopf wie ein groß-maschiges Sieb, und ich bin immer noch so überwältigt von dem Wochenende, dass ich einfach so viel verpeile. Nehmt es mir also nicht krumm, sondern meldet euch bei mir, egal auf welchem Social-Media-Weg :)!

   

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