[Rezension] Die Prophezeiung der Hawkweed - Irena Brignull


Titel: Die Prophezeiung der Hawkweed
Autor: Irena Brignull
Seitenzahl: 400
Verlag: Fischer Sauerländer
Originaltitel: The Hawkweed Prophecy
Übersetzer: Sibylle Schmidt



Eine Prophezeiung, zwei Mädchen und eine böswillige Hexe. Das ist der Stoff aus dem Irena Brignulls Buch gemacht ist, und der wie ich finde, eine sehr gute Grundlage bildet. Poppy und Ember wären wenige Sekunden nach ihrer Geburt durch einen Zauber vertauscht. Die Mädchen sind Außenseiterinnen und haben immer das Gefühl nicht dazu zugehören, bis sie sich eines Tages begegnen und ineinander die besten Freundinnen entdecken. Doch ihr Glück dauert nicht lange an, denn ein böses Omen liegt über dieser Freundschaft.

Ich muss wirklich gestehen, dass mich die Klappentext und die Idee total begeistert haben, mich aber ein paar Szenen bei der Umsetzung gestört haben. Zunächst lernen wir über einen kurze Vorgeschichte Raven kennen, sie ist diejenige die für den Austausch von Poppy und Ember verantwortlich ist. Denn sie fürchtet, dass ihre Tochter nicht die Hexenkönigin werden wird, wenn ihre Schwester ihr Mädchen zur Welt bringt. Die Prophezeiung der Hawkweed sagt nämlich voraus, dass eine der beiden Schwestern einmal die neue Hexenkönigin bekommen wird, und somit den Clan wieder zu neuer Macht verhilft. Nach dieser Einleitung wechseln wir in die Gegenwart und erleben wie Poppy und Ember in ihrem Umfeld, mit all ihren Höhen und Tiefen. Ich fand die Lebensgeschichten der Mädchen wirklich ergreifend, man merkt einfach, dass sie sich in ihrer Haut nicht wohlfühlen. Umso verwirrender fand ich, wie schnell die beiden Freundinnen werden, wie schnell sie zu dem jeweils Anderen Vertrauen aufbauen.

Der Verlauf ist fast durchgängig spannend, mit einem Wechsel zwischen der Geschichte zur Prophezeiung und einer Liebesgeschichte. Denn in Poppys Leben tritt auf einmal Leo, ein Straßenjunge der ihr total den Kopf verdreht. Zwar mag ich die Dynamik die Leo in die Geschichte bringt, allerdings hätte ich mir gewünscht, dass er eine wichtigere Rolle spielt, als nur den Jungen der die Mädchen verzaubert. Zwar bekommen die Frauen in "Die Prophezeiung der Hawkweed" dadurch eine hohe Machtstellung, aber irgendwie hätte ich mir doch mehr erhofft von Leos Rolle.

Die Geschichte rund um die Prophezeiung fand ich ganz spannend gestaltet. Die Lebensweise, die Brutalität und Geschichte der Hexen war wirklich gut beschrieben, vor allem die schonungslosen Ansichten zu den Unwerten, also den nicht-magischen Menschen, waren schockierenden interessant. Zum Ende spitzt sich der Konflikt rund um die Hexenkönigin zu, und man wollte auf den letzten Seiten das Buch nicht weglegen.


Fazit:
Die Idee von "Die Prophezeiung der Hawkweed" fand ich grandios, allerdings hat mir die Umsetzung nur teilweise gefallen. Die Geschichte zur Hawkweed-Prophezeiung war auch gelungen und spannend, leider muss sich gestehen, dass mir die Freundschaft zwischen Ember und Poppy zu schnell kam, und zudem die Liebesgeschichte zu wenig Verbindung zu Hauptgeschichte hatte.




Vielen Dank an den Fischer-Verlag für das schöne Rezensionsexemplar!

[Buchwoche] #ichbineinkönigskind


Hallo und einen wunderbaren Sonntag Euch,

Hinter mir liegt eine wirklich anstrengende Woche, denn am Freitag war es soweit, ich hatte meine mündliche Prüfung in Geschichte. Ich war total nervös, vollkommen fertig bevor es überhaupt los ging, aber dann lief das Gespräch total gut. Es dauert länger als gedacht, nämlich 50 Minuten, und am Ende gab es für mich eine 1,3 ;)! Ich habe mich riesig gefreut und wie ihr euch vorstellen könnt fielen mir danach 1000 Steine von meinen Schultern. Auf dem Nachhauseweg im Zug habe ich dann tatsächlich ein ganzes Buch in einem Atemzug gelesen: "Meine Flucht aus Nordkorea". Die Rezension zu diesem wirklich schockierenden und ehrlichen Buch folgt demnächst, denn ich muss zunächst die ganzen Inhalte erstmal setzen lassen.


Aber unabhängig davon erreichte mich diese Woche auch ein verirrtes Päckchen, da unsere Postleitzahl mit der 0 beginnt gibt es manchmal Probleme bei den Adressstickern, da diese gern die 0 vorher weglassen. Aber zum Glück hat die Post mich doch noch glücklich machen können, denn in dem Päckchen war meine ganz eigenen kleine Krone :)! Wieso? Na weil ich ein Königskind bin! Ich habe mich riesig gefreut und sofort das Heft und die Leseproben angeschaut, und keine Sorge, die Gummibärchen sind noch nicht verputzt. Aber ich habe bereits zwei Favoriten aus dem Königskinder-Verlag auserkoren, ihr könnt also gespannt sein auf meine Rezensionen zu "Cavaliersreise" und "Mein Name ist nicht Freitag".Die Krone hat mittlerweile einen Ehrenplatz in meinem Regal, und ich finde ein Foto lohnt sich immer damit, man kommt sich so "königlich" vor.

Falls ihr euch auch ein so wunderbares Krönchen basteln wollt, und glaubt mir, es lohnt sich, dann findet ihr [HIER] eine Bastelanleitung, und außerdem die Vorschau zu allen Büchern, die im Frühjahrsprogramm am 24.3.2017 erscheinen! 

Wie war eure Buchwoche? Gab es vielleicht auch wunderbare Highlights in Form von Buchpost?




[Rezension] Ein Pferd namens Milchmann - Hilke Rosenboom

 
Titel: Ein Pferd namens Milchmann
Autor: Hilke Rosenboom
Seitenzahl: 144
Verlag: Carlsen
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Ich plädiere dafür, dass jeder Erwachsene wenigstens einmal im Monat ein Kinderbuch liest, um daran erinnert zu werden, wie es ist die Welt mit Kinderaugen zu sehen. Besonders dafür geeignet ist das Buch "Ein Pferd namens Milchmann". Es zeigt auf ganz eigenen Art und Weise, das Kinder die Welt oftmals einfacher und schöner begreifen als Erwachsene.

Worum gehts? An einem ganz normalen Morgen kann Herman seinen Augen nicht trauen. Auf der Terrasse steht ein Pferd, ein echtes, lebendiges Pferd. Und plötzlich sind Fieber und Angst vor dem Diktat vergessen, denn so ein Pferd taucht ja nicht plötzlich aus dem Nichts auf oder? Herman versucht nun hinter das Rätsel zu gelangen, woher Milchmann, so hat er das Pferd getauft, gekommen ist, und wie er ihn retten kann. Dabei stehen ihm viele skurrile Situationen bevor, egal ob mit der neugierigen Nachbarin, dem Yogateppich seiner Mutter und dem grimmigen Mathelehrer. Ständig ist Herman darum bemüht Milchmann zu retten und ihm nur das Beste zukommen zu lassen. 

Mit viel Fantasie und der richtigen Brise an Kinderwitzen, schreibt Hilke Rosenboom "Ein Pferd namens Milchmann", und trifft damit genau meinen Geschmack für ein Kinderbuch. Direkt mit Milchmanns erstem Auftritt fragt sich sowohl der Leser als auch Herman woher denn nur dieses Pferd kommt, und was man damit nun machen soll. Als dann auch noch Verbrecher auftauchen ist der Spannungsbogen komplett und man bangt und zittert, und hofft auf ein gutes Ende.

Einen großen Pluspunkt bekommt das Taschenbuch von mir wegen der tollen Illustrationen im Buch, und dem wohl, unbewusst witzigsten, besten Freund seit langem in einer Geschichte: Babir. Immer was zu Essen dabei, stets Fragen im Kopf, aber leider kaum passende Antworten, dennoch steht er Herman zur Seite, und kaut dabei leise vor sich. Ich muss gestehen, dass mich das Dreiergespann aus Milchmann, Herman und Babir immer wieder hat schmunzeln lassen beim Lesen!


Fazit:
Für Kinder ab 8 Jahren, so die Empfehlung vom Verlag, ist dieses Buch auf jeden Fall ein kleines Lesevergnügen. Mit der richtigen Mischung aus Spannung, Humor und Ernsthaftigkeit schafft es Hilke Rosenboom die kleinen und großen Leser zu begeistern.
Vielen Dank an den Carlsen-Verlag für dieses milchmann-tastische Rezensionsexemplar!

[Rezension] Ewig (1): Wenn Liebe erwacht - Rhiannon Thomas


Titel: Ewig - Wenn Liebe erwacht 
Autor: Rhiannon Thomas 
Seitenzahl: 400
Verlag: Fischer
Originaltitel: A Wicked Thing
Übersetzer: Michaela Kolodziejcok
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Was passiert eigentlich wenn die schlafende Prinzessin erwacht? Der Prinz steht vor ihr, und dann? Genau dieser Frage widmet sich Rhiannon Thomas und erzählt Auroras Geschichte weiter, genau an der Stelle, wo doch sonst das wunderbare Märchen aufhört. Dabei widmet sich die Autorin der Frage, was denn eigentlich passiert, wenn die Prinzessin den Prinzen eigentlich gar nicht will.

Unsere Ich-Erzählerin und Protagonistin Aurora ist geschockt, denn sie erwacht und alles ist anders. Es sind hundert Jahre vergangen, ihre Eltern sind tot, und sie vollkommen allein. Orientierungslos steht sie da und soll nun diesem Prinz Rodric vertrauen, der angeblich ihre wahre Liebe ist, schließlich hat sein Kuss sie geweckt. Doch Aurora legt von Beginn an eine rebellische Ader an den Tag, und entscheidet sichdafür ihren eigenen Kopf einzusetzen. Diesen Zug mochte ich an Aurora sehr, auch wenn sie sich dadurch oftmals sich und Andere in Schwierigkeiten bringt, macht sie diese Eigenschaft real und nah. Jeden Schritt den sie ging und jede Frage die sie sich fragt, habe ich nachvollziehen können.

Neben Aurora wird die Geschichte durch die anderen Charakter gefüllt, besonders Rodric und seine Schwester Isabelle konnten mich begeistern. Allerdings fand ich es schade, dass die böse Fee Celestine bisher so wenig Spielraum bekommen hat, hier hoffe ich auf den zweiten Band der Dilogie. Der Zwist zwischen dem König und den Rebellen, die es in jedem guten Königreich gibt, stellte hier den spannenden Teil der Geschichte dar. Die Dynamik entsteht vor allem dadurch, dass er herzlos erscheint und somit den Antagonisten für die Geschichte darstellt. 

Ich finde die Idee von Rhiannon Thomas absolut gelungen und schön umgesetzt. Ich mochte die Charakterzüge der Darsteller in der Geschichte, und vor allem Aurora war mir sofort sympathisch. Die Geschichte liest sich flüssig und leicht, lediglich einmal hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte nicht vorwärts geht, aber bereits nach wenigen Seiten gab es die entscheidenden, spannenden Züge. Ich freue mich schon auf den Abschluss der Dilogie.


Fazit:
Wer sich schon immer gefragt hat, wie es mit Aurora nach dem Kuss der wahren Liebe weite geht, der sollte unbedingt zu "Ewig: Wenn die Liebe erwacht" greifen. Allerdings darf keine pure Romantik erwartet werden, stattdessen begegnet die Autorin uns mit feminsitischen Zügen und kann damit den Leser überzeugen. Schade fand ich, dass Celestine bisher weniger Präsenz hatte, aber ich hoffe, dass sich das mit dem zweiten Band noch ändert.

Vielen Dank an den Fischer-Verlag für das märchenhafte Rezensionsexemplar!

[Rezension] Flawed - Cecelia Ahern

Titel: Flawed - Wie perfekt willst du sein?
Autor: Cecelia Ahern
Seitenzahl: 464
Verlag: Fischer
Originaltitel: Flawed
Übersetzer: Anna Julia und Christine Strüh
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Wie sieht unsere zukünftige Welt aus? Was ändert sich, und was behalten wir bei? Genau solchen Fragen stellen sich Autoren, die eine Dystopie schreiben. Cecelia Ahern kennen wir eigentlich aus dem Bereich der Romane mit starkem Frauen und Irland Bezug. In ihrer ersten All-Age-Dystopie entführt sie uns in eine mögliche Zukunft die erschreckend ist. Gelungen ist ihr dieser Wechsel auf jeden Fall, auch wenn ich ein paar Dinge zu bemängeln habe.

Fangen wir aber ganz vorne an, das Cover ist an das englische Cover angelehnt, wobei ich sagen muss, dass mir der Bezug zur Geschichte irgendwie gefehlt hat. In der englischen Version ist dieser durch umkreiste F mehr vorhanden, aber ein Cover ist kein Grund ein Buch nicht zu lesen. Zwischen den Buchdeckeln erwartet uns eine Ich-Erzählung der Protagonistin Celestine die in einer Art Vorort wohnt und ein unbeschwertes Leben führt. Sie ist klug, beliebt und mit dem Schwarm der Schule zusammen. Ihre Familie ist glücklich, alles scheint perfekt, bis zu dem Tag als die Sirene ertönt.

Die Sirene verkündet die Whistleblower, jene "Schutzpolizei" der Gilde, die die Fehlhaften der Gesellschaft abholt und vor das Gericht stellt. Die Fehlerhaften sind keine Verbrecher, dass wird oft genug betont, sie haben sich lediglich etwas zu schulden kommen lassen, was der Gesellschaft, also der Gilde, nicht passt. Wird man vor dem Gericht der Gilde als schuldig gesprochen erhält man entsprechend dem fehlerhaften Verhalten eine Brandmarkung in Form eines umkreisten Fs. Wo diese Brandmarkung gesetzt wird hängt von dem vorgeworfenem Verhalten ab, welches man begangen hat, so ist z.B. eine Brandmarkung auf der Zunge dann notwendig, wenn man gelogen hat. Unabhängig von der Gilde funktioniert die Gesellschaft in der Celestine lebt genau wie unsere, nur die Fehlahften werden als Menschen zweiter Klasse behandelt.

Es ist klar, was passieren wird, Celestine begeht eine fehlerhafte Tat, die in den Augen von ihr, und auch vom Leser nicht als fehlerhaft angesehen wird. Es kommt zum Prozess und sie erhält ihre Brandmarkung, und danach dreht sich ihr komplettes Leben um. Die Geschichte von "Flawed" erzählt nun, wie Celestine mit diesem Leben zurecht kommt, und wie sich langsam eine Art Rebellion gegen das System der Gilde bildet. Ich muss gestehen, dass ich manche Handlungen und Gefühlsregungen von Celestine nicht nachvollziehen kann, denn einerseits wird sie stets als klug und smart dargestellt, andererseits reagiert sie dann aber absolut unpassend dafür. Dennoch liefert Cecelia Ahern hier einen spannend und interessanten Dilogie-Auftakt, der den Leser fesselt und eine neue interessante dystopische Welt zeichnet.


Fazit:
Mit "Flawed" zeigt Cecelia Ahern, dass sie fernab von Belletristik auch Dystopien schreiben und erschaffen kann, die spannend und interessant sind. Die Entwicklungen in der Geschichte waren nachvollziehbar, die Protagonistin angenehm und das Setting mal was anderes. Ein paar Mängel sehe ich bei manchen Entscheidungen von Celestine, dennoch werde ich auch den zweiten Band der Dilogie verschlingen, dafür ist die Spannung einfach zu groß.


[Blogtour] Ewig: Wenn Liebe erwacht - Auslosung



Hallöchen ihr Lieben,

Jule hat für euch ausgelost und wir können nun die glücklichen Gewinner der Blogtour bekannt geben. Gewonnen hat:


_-Cinderella-_
Jutta.Liest



Bitte meldet euch bis zum Ende der Woche, also bis Sonntag, bitte bei Jule unter foxylovexo@gmail.com melden. Sollten die Gewinner sich nicht melden, wird kommende Woche neu ausgelost.

Wenn ihr jetzt nicht zu den Gewinnern gehört, dann seid nicht traurig. Haltet die Augen offen, denn in der kommenden Zeit werdet ihr über meine Facebook-Seite nochmal die Gelegenheit haben das Buch zu gewinnen!


 

[Monatrückblick] Februar 2017

Hallo ihr Lieben,

passend zum Sonntag gibt es heute mal fast pünktlich den Monatsrückblick für den Februar 2017. Lesetechnisch war der Monat nicht ganz so stark wie der Januar, wobei ich immer noch sieben Bücher verschlungen habe. Rückblickend muss ich auch gestehen, dass der Monat ganz schön Contemporary-lastig war, lediglich "Götterfunke" hatte ein paar fantastische Teile in der Handlung. Mein Monatshighlight war "Liebe ist wie Drachensteigen", denn auch wenn einige der gelesenen Bücher wirklich gut waren, und mich durchweg unterhalten haben, habe ich bei "Liebe ist wie Drachensteigen" sogar an einer Stelle weinen müssen. Es hatte wirklich Tiefgang und konnte mich auf seine ganz eigene Art und Weise berühren. Hier nun die Übersicht zu den gelesenen Büchern:


 
Gelesene Bücher: 7
Gelesene Seiten: 1838
 
Rebecca Westcott - Pusteblumentage ♥♥♥♥♥ (208)
Marah Woolf - Götterfunke(1): Liebe mich nicht ♥♥♥♥♥ (463)
Ashley Herring Blake - Liebe ist wie Drachensteigen ♥♥♥♥♥+ (336)
Rachel Bright/Jim Fields - Trau Dich Koalabär ♥♥♥♥♥ (32)
Margaux Fragoso - Tiger, Tiger ♥♥♥♥♥ (463)
Michelle Cuevas - Kasimir Karton ♥♥♥♥ (208)
Usch Luhn -Ponyherz(1): Anni findet ein Pony ♥♥♥♥♥ (128)
 
 
 
Neben dem Lesen gab es im Februar die ersten Dreharbeiten zu "Buchcheck mit Baldur", einem neuem Vlog, welchen ich zusammen mit Natalie drehe. Schon allein die Videos zu machen war unglaublich lustig, und das erste Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen oder? Falls ihr den Beitrag noch nicht entdeckt habt, den findet ihr [HIER]. In den kommenden Wochen werden noch 4 weitere Folgen kommen, und hoffentlich kommt das Projekt gut an, dann wird es nämlich weiter gehen. 
 
 
Ansonsten hat im letzten Monat auch die Blogtour zu "Ewig: Wenn Liebe erwacht" bei mir halt gemacht, dazu habe ich mit dem Thema "Feminist Fiction" auseinander gesetzt. Das Thema ist wirklich interessant und lesenswert, schaut also unbedingt nochmal rein in den Beitrag [HIER]
Ferner erreichte mich auch im Febraur die "Bookish Prophet Box" mit dem tollen Thema "Fantastische Tierwesen". Der Inhalt konnte mich total begeistern, und um euch daran teilhaben zu lassen, habe ich ein ungeschnittenes Video hochgeladen, um es anzuschauen klickt einfach [HIER].
Ansonsten gilt wie eh und je, dass ich neben dem Arbeiten und Lesen vor allem Lernen muss. Mitte März ist dann meine mündliche Prüfung, und ich bin sooo aufgeregt.

Wie war euer Febraur 2017?
 
 

[Booktube] Buchcheck mit Baldur - Folge 1

Einen wunderbaren Freitag wünsche ich Euch,
 
das Wetter sieht gut aus, zumindest hier in Leipzig, und das Wochenende kann kommen mit ganz viel Sonnenschein und Energie. Um euch den Wochenendstart zu versüßen stelle ich euch heute ein neues Projekt vor, dass ich mit der wunderbaren Natalie vom YouTube-Channel "Natalie Horsesteps" ins Leben gerufen habe. Wir prüfen in jeder Folge ein Buch, dass sich dem Thema Pferde widmet, auf seine Fakten. Es geht uns darum das Buch vorzustellen und dann die "pferdigen" Momente auf seinen Wahrheitsgehalt zu prüfen. Wie das Ganze dann aussieht, und vor allem wie viel Spaß wir dabei haben, dass könnt ihr im neuen YouTube-Video sehen. 
 
Viel Spaß!

 

[Rezension] Ponyherz (1): Anni findet ein Pony - Usch Luhn

 
Titel: Ponyherz - Anni findet ein Pony
Autor: Usch Luhn
Seitenzahl: 128
Verlag: Carlsen
 
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"Ponyherz - Anni findet ein Pony" ist der Auftakt zur wunderbaren Reihe von Usch Luhn bei Carlsen. Ich muss gestehen, dass ich etwas weniger Pferdevernarrt bin als Anni in Ponyherz, dennoch konnte mich Ponyherz begeistern, vor allem durch seine wunderschöne Geschichte. Es ist denke ich klar, dass sich dieses Buch besonders an die jungen Leser richtet.

Anni wünscht sich ein Pony, so wie sicherlich viele junge Mädchen in ihrem Alter. Nach einem Umzug aufs Land muss sie ganz von vorne anfangen, was an sich kein Problem wäre, wenn nicht die fiesen Mädchen die es scheinbar auf sie abgesehen haben. Doch zum Glück gibt es auch ein paar Lichtblicke. Wie ihre Meerschweinchen, die wirklich putzig sind oder auch Lorenz, dessen Großvater der ortsansässige Reiterhof gehört. Und natürlich Annis große Leidenschaft: das Zeichnen. Heimlich zeichnet sich ihre eigene Geschichte zu Ponyherz, dem Pony dass sie so gern hätte.

Ich fand die Kombination aus realistischen und zauberhaften Elementen wirklich gelungen, als dann nämlich das gezeichnete Pony Ponyherz tatsächlich auftaucht schlägt das Herz von Anni deutlich höher. Auch die Zeichnungen zwischen durch, die die Geschichte aufgelockert haben, waren gelungen und angenehm. Ich denke vor allem junge Leser werden sich bei dieser Geschichte sehr aufgehoben fühlen. Neben der Hauptgeschichte werden nämlich auch wichtige und interessante Fragen zum Leben mit dem Pferd gestellt und auch beantwortet.
Ich denke die Reihe zu Ponyherz liefert genügend interessante und spannende Themen für junge Leser und junge Leserinnen. Durch die leichte Wortwahl und die zielgerichtete Storyline kommt man auch sehr gut vorwärts und das Lesen fällt leicht.


Fazit:
Ein toller Auftakt zur Reihe rund um "Ponyherz", die mich als junge Leserin auf jeden Fall packen könnte. Annis Einstellung zu Ponys und zur Lebenssituation sind positiv und motivieren den Leser an der Geschichte dran zu bleiben und Anni begleiten zu wollen. Ihre selbsterfundene Geschichte zu ihrem Comic "Ponyherz" ist dann noch ein echtes kleines Highlight innerhalb des Buches. Für junge Leser genau das richtige!
 

Vielen Dank an den Carlsen-Verlag für das tolle Rezensionsexemplar!

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